Automatisierung in Plenty (Katalog?)

Hallo zusammen,

ich brauche die Hilfe von ein paar Profis hier.

Wir arbeiten mit einer Produzentin zusammen. Bisher lief der Prozess so, dass wir eine API genutzt haben, die Aufträge aus Plenty in ein externes Tool (in demFall Baselinker) übertragen hat. Dort wurden die Aufträge bearbeitet und auch mit unserem GLS-Account versendet. Anschließend hat die API einmal täglich die Aufträge wieder zu Plenty zurückgespielt – inklusive Versandinformationen und Trackingnummern von GLS.

Jetzt möchte der Produzent seine Prozesse für alle Partner vereinheitlichen und vereinfachen. Daher wünscht er sich künftig folgenden Ablauf:
Wir sollen jeden Tag die neuen Aufträge als Excel-Datei per E-Mail senden. Im Gegenzug wird er uns ebenfalls täglich eine Excel-Datei per E-Mail zurückschicken, in der die versendeten Aufträge enthalten sind – mit der Plenty-Order-ID und der jeweiligen Trackingnummer.

Bisher waren wir sehr stark API-orientiert und haben praktisch alles vollständig automatisiert. Durch diesen Excel-Schritt entsteht für uns natürlich ein Rückschritt im Prozess.

Daher meine Frage:
Ist es grundsätzlich möglich, hierfür einen zuverlässigen automatisierten Prozess aufzubauen?

Ganz vereinfacht stelle ich mir das so vor:

  • Einmal täglich werden alle Aufträge mit einem bestimmten Status automatisch exportiert und als Excel-Datei per E-Mail an eine definierte Adresse gesendet.

  • In dieser Excel-Datei sollten wir die zu exportierenden Felder selbst definieren können.

  • Die Datei mit den Trackingnummern, die wir zurückerhalten, könnten wir beispielsweise auf einem FTP-Server ablegen.

  • Plenty würde diese Datei einmal täglich abrufen und die Trackingnummern automatisch den entsprechenden Aufträgen zuordnen.

Ist so ein Setup mit Plenty grundsätzlich möglich? Oder wäre das sehr aufwendig umzusetzen?

Vielen Dank für eure Einschätzungen!

Moin,

eine XLSX Datei werdet ihr so nicht aus Plenty erhalten, höchstens eine CSV Datei. Die CSV Datei selbst sollet ihr aber so konfiguriert bekommen. Der Teil mit der Trackingnummer klappt eigentlich recht zuverlässig (Haben wir so ähnlich auch abgebildet). Optimal wäre es natürlich wenn euer Produzent einfach die Daten über den Plenty Katalog Link herunterladen kann und die Daten im Gegenzug auf euren FTP hochladen würde. Dann hättest du keinen Aufwand.

Gruß

Edwin

“Excel via Email” klingt nach einem Rückschritt (so um 10-20 Jahre), nichts, was irgendwie sinnvoll wäre.

Basteln kann man natürlich immer, vielleicht kann ja ein Tool wie make.com helfen aus den Email-Excels wieder etwas maschinenlesbares zu machen :wink: Aber schön ist das nicht.

Und ich verstehe auch nicht, warum man eine laufende Schnittstelle abschalten sollte um sie durch einen eher manuellen Prozess zu ersetzen. Das ergibt doch auch für den Produzenten keinen Sinn?

Das klingt echt nicht sinnvoll. Falls Ihr ein O365 Abo habt kannst du auch mit https://make.powerautomate.com/ was basteln.