Immer wieder schockierend, wie schlecht Plentys neue Oberflächen, KI & Co. sind

Hallo in die Runde,

wir quälen uns nunmehr seit 2 Wochen durch die V3 der Artikelansicht und wenn man dann ab und an mal zu Legacy zurück geht, fällt einem auf, wie unglaublich ineffizient die neue Oberfläche ist. Ob Scrollbalken, die Auswahl der Varianten, offensichtliche Fehler wie bspw. bei der Variantenliste im Filter keine Scollbar, deutlichst mehr Klicks als zuvor, mangelnde Echtzeit-Aktualisierung nach dem Zuweisen von Gruppenfunktionen (bspw. in der Variantenübersicht), Bilder in den Varianten als horizontale Liste und und und - das Ding ist einfach Rotz und es bringt quasi keine extra Funktionalität, nicht einmal eine so lang erhoffte Sortierung nach Varianten innerhalb von Artikeln gelingt (bspw. für manuelle Aufträge).

Schon die neue Auftrags-UI war eher mau, aber mit der kommen wir ganz gut klar, die Artikel UI ist gefühlt mit 10x mehr Bugs und völlig sinnlosen UX-Entscheidungen gesegnet. Und wenn man in die Einstellungen geht, das ist inzwischen eine Ansammlung unterschiedlichster Masken, mal neu, mal alt, mal ok gestaltet, mal völlig wirr - und noch immer sind bspw. bei Shopify noch Assistenten im Einsatz.

Und was ist mit der neuen KI - 5x probiert, 5x waren die Aussagen falsch und ChatGPT hat durch die Kombination aus den Plenty-Dokumenten und externen Quellen in den meisten Fällen deutlich treffendere Aussagen errechnet.

Kurzum, selbst ohne die Preiserhöhung führt kaum ein Weg am Wechsel vorbei, in der aktuellen Ausgestaltung ist Plenty zunehmend eine massive Blockade für das Geschäft - jedenfalls in meinen Augen.

Viele Grüße zum Wochenende

Alex

*Klappt seinen LIegestuhl auf der sonnigen Odoo-Seite des Lebens auf.*

*Bekommt einen bunten Drink gereicht.*

Spaß beiseite. Wir sind ja immer noch am Eingewöhnen bei Odoo und es hapert natürlich auch hier und da noch. Und in Sachen Label-Druck ist es verzwickt, um es nett auszudrücken. (Ich erwarte aber, dass es lösbar ist.)

Die grundlegende Bedienung bei Odoo und die dahinter liegenden Konzepte finden gar nicht auf dem selben Planeten wie bei plenty statt. Wir sind so froh!

KI soll ja mit Odoo 19 noch mehr Einzug gehalten haben. Da wir noch auf 18 sind, kann ich nichts konkret dazu sagen. Aber es scheint wohl recht robust und man kann auch eigene Credentials angeben.

Ein paar KI-Sachen habe ich ja ohnehin schon selbst eingebaut. Nur von allem, was mit Kundendaten zu tun hat, halte ich das fern.

Unterschreibe ich, bis jetzt hat mich keine der neuen UIs überzeugt. Ich bin es allerdings auch Leid geworden Bugs und Unzulänglichkeiten zu reporten. Zuletzt zur Einführung der Artikel-UI V3 habe ich mir noch die Mühe gemacht, aber nachdem in den ersten Wochen noch ein paar Sachen gefixt wurden ist seitdem gefühlt nichts mehr an der UI gemacht worden.

Gruß Johannes

Genau so scheint es, statt dass offensichtliche Fehler (wie bspw., dass wenn man in der Suche unter Filter auf Attribut geht, keine Scollbalken bei langen Attribute-Listen erscheinen) zu beheben, bleiben diese einfach ewig stehen.

Aber das Beispiel mit den Attributen zeigt noch mehr, wo der Schuh drückt. Bei der alten UI - schnell auf Varianten geklickt, links direkt zwei Drop-Downs gehabt, bspw. Gelb gewählt bei Farbe und ich habe es direkt sortiert gehabt.

Bei der neuen, Variantenliste (lädt erstmal ewig), dann Filter, Attribute, dann lädt er die Filter nach - und zwar NUR (!!!) für die sichtbaren Varianten, wenn aber die Farbe auf Seite 3 steht, da man ja nicht alle auf einen Schlag anzeigen kann, wird der Wert gar nicht erst im Filter angezeigt). Mit anderen Worten, aus 5 Sekunden wurden so teils 15 Sekunden, teils geht es gar nicht, da man erst auf der richtigen Seite in der Variantenliste sein muss, das ist doch ein Witz. Das hat nichts mit UX/UI zu tun, sondern riecht danach, als ob in dem Fall jemand nicht an die Varianten gedacht hätte und man dann im Nachgang das irgendwo versucht hat noch einzubauen.

Dank ChatGPT 6 sind wird jetzt auch immer mehr daran, uns einfach eigene Programme zu schreiben. Gerade erst eine erste Version meines Shopify-Abgleichs, wir bearbeiten ab sofort einfach alles in Shopify (dank MCP und Browser-Control ein Klacks mit ChatGPT oder Claude) und spielen das dann einfach zurück zu Plenty. Die Anwendung vergleicht, was bei Plenty veraltet ist, listet mir die Änderungen auf, ich bestätige diese und es wird in Plenty aktualisiert. Und das dann, wann ich es will, nicht mit „Sie dürfen nur 1x alle 24 Stunden einen Abgleich starten“-Meldungen.

Nenene, Plenty steuert in meinen Augen auf harte Zeiten zu. Es dürfte ab September 27 eine große Zahl an Leuten geben, die zu Odoo & Co. abwandern oder sich eigene Tools bauen und dann bspw. nur Basis-Tools wie Billbee für die Rechnungslegung nutzen.

Grüße

Alex

Mein Kollege, der neue Inhaber von meinem Shop, hatte sich auch schon mit „Claude.ai“ ein neues eigenes „Plugin“ gebaut, da das von „@alfred-schmidt“ nicht mehr geändert werden kann, hat er sich ein Eigenes gebaut und eingebunden - was sogar funktioniert :wink:

Das war auch echt der Anfang. Claude & ChatGPT ist echt geil und macht sooo….o viel möglich. Vielleicht bauen wir uns auch ein eigenes Teil, wie auch @Christian :wink:

Plenty kann seit ein paar Jahren keine durchdachten UIs mehr machen. Leider.

Sehe ich gerade bei Flows. In jedem Flow muss man gefühlt zig mal wo reinklicken um die relevanten infos zu sehen. Und die „grau auf grau“ Buttons hinter denen sich etwa Filtereinstellungen verbergen muss man finden, springen nicht gleich ins Auge.

Und das Export-Format wurde absichtlich verschlüsselt. Wenn das strukturiert/im Klartext wäre könnte man Flows komplett im Texteditor bearbeiten (oder die KI machen lassen), unter völliger Umgehung der UI in Plenty. Aber nee „wir machen schlechte UIs, und ihr müsst sie benutzen“ heißt die Devise.

Egtl find ich die UI ganz gut, das einzige was mich wirklich stört, ist die Performance, überall.

Fängt ja schon damit an, dass man früher 400 Artikel in der Übersicht haben konnte. Heute ist das Limit bei 200, und selbst das ist so langsam, dass man es egtl nicht nutzen möchte.

Hatte gestern einen KAM-Call, und da wurde angedeutet, dass sich da was bessern soll. Wann und wie weiß ich allerdings nicht. Und auf Versprechen geb ich auch nicht mehr viel.

Das ist wirklich ganz übel. Wollte letztens Tags für 1000 Artikel setzen, musste mir die filtern auf den Lieferant, das geht per API nicht wirklich sinnvoll, aber in der neuen UI, also dachte ich mir „wie schlimm kanns werden“, und es war wirklich nicht feierlich wie lang das gedauert hat, und wie lang es gedauert hat, die Ergebnisse meiner GruFu überhaupt zu sehen.

Ich hatte dazu schon 2 oder 3 Tickets offen gehabt, die mir alle mit „tja, das ist so, da musst du einfach warten“ wieder abgewürgt wurden.

Nach dem Fall hab ich dann ein neues aufgemacht, sauber dokumentiert (ich hatte ja Zeit, beim Warten :sweat_smile:) und siehe da: man hat dann doch anerkannt, dass es gar nicht an ElasticSearch liegt, und da wirklich was kaputt ist.

Und das dann (nach Monaten in denen alles abgestritten wurde) ziemlich schnell behoben, soll Mittwoch nach Stable kommen: https://help.plentyone.com/hc/de/articles/38811518540434-Behoben-Artikel-UI-Veraltete-Suchergebnisse

Mal gespannt, ob es das dann auch löst.

Hat plenty garnicht. Im alten Forum habe ich mal gelesen, das plenty sich die UI hat bauen lassen weil Sie es wohl selbst nicht hinbekommen. Wie dumm ist das bitte, da es mittlerweile 3 Artikel UI’s im System hat.

Das stimmt nicht.

Die Flow UI ist leider auch buggy, zumindest empfinde ich sie so.

Wenn ich z.B. Tags anlege die ich dann in einem Flow verwenden möchte: Waren erst nach komplettem Logout/Login im Plenty System sichtbar. Sprich Flow schließen/wieder öffnen reichte nicht.

Wenn Flows „offen“ sind (also links in der Liste) dann ist es auch etwas seltsam wenn man dann in der Flow-Übersicht Aktionen ausführt (zB den Flow umbenennt etc.), dann ist das glaube ich im offenen Flow nicht am aktuellen Stand. Man muss also immer darauf achten sie wieder zu schließen und neu aufzumachen, damit alles aktuell ist.

Wenn der Flow „aktiv“ ist kann man ihn nicht bearbeiten. Ok. Aber man kann auch nicht alle Einstellungen ansehen/reinklicken. Also muss man ihn öfters deaktivieren, Warnmeldung wegklicken, reinschauen, wieder aktivieren. Ist bei einer Hand voll Flows nervig, wenn man 100 Flows hat und alle mal durchchecken möchte sicher super nervig.

Habe ich schon erwähnt - Exporte sind verschlüsselt. Also mal 100 Flows exportieren, vom LLM checken oder dokumentieren lassen etc.: Geht nicht.

Da braucht man schon einen Klickarbeiter, der sich mit „deaktivieren, durch mehrere Einstellungen klicken, notieren, wieder aktivieren“ beschäftigt. Klar, KI wird es richten wenn man ihr auf alles Zugriff gibt. Aber es müsste wirklich nicht sein. Seit weit über 50 Jahren können solche Konfigurationen in simplen strukturierten Textdateien gespeichert werden (Unix! Linux!). UIs wie bei den Flows sind da eher ein Rückschritt, ehrlich gesagt.

Wat? Läuft doch!
Neue Variante anlegen…
Tabelle neu laden…
Tabelle neu laden…
Variante wählen…
Modell eingeben…
Ach ne, erst Vererbung deaktivieren…
Modell eingeben…
Lieferanten anlegen…
Ach ne, erst Vererbung deaktivieren…
hmmmm…
Ach diesmal im Vererbungsmenü…

Artikelanlage mach ich nicht :wink: Und die Kollegen die sie machen, machen das komplett über Importe. Denke damit vermeiden wir einen Großteil der Frustpunkte :smiley:


Immerhin:

Dieses Verhalten ist tatsächlich gefixt. Damit werden die GruFus auch nicht schneller, aber immerhin stimmt das angezeigte Ergebnis jetzt :see_no_evil_monkey:

dann wäre der Befund ja noch schlimmer…