wir möchten wissen ob jemand mit so einem Fall schon mal zu zun hatte oder Erfahrung hat:
Konkret: ob es technisch möglich ist, zwei unterschiedliche Konten in Plentymarkets zu fusionieren bzw. zu verschmelzen. Konkret geht es darum, alle Daten (Bestellungen, Kunden, Produkte etc.) von Firma B in das Konto von Firma A zu migrieren.
Hintergrund: Wir betreiben aktuell zwei GmbHs, möchten jedoch ab Ende dieses Jahres ausschließlich über Firma A arbeiten. Die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen sind bereits vollständig geklärt.
Für uns stellt sich daher die Frage, wie im ersten Schritt die Übertragung der Daten vom alten System (Firma B) in das neue System (Firma A) technisch erfolgen kann.
Bei den Produktdaten, kann ich mir Vorstellen, dass man es rechlativ simpel mit Ex- & Import hinbekommt. Wenn man es ganz genau machen möchte mit einem Programm welches die Daten per API wieder einpflegt.
Aber wie umgehen mit dem Kunden und den Bestelldaten (Rechnungen, Gutschriften usw.)? Das ist natürlich nicht nur bezüglich der Aufbewahrungspflichen relevant, sondern auch für unseren Support der sich vermutlich noch eine ganze Weile mit Kunden und deren Anliegen bezüglich Bestellungen beschäftigen darf.
Wäre Super wenn jemand mal dazu seinen Senf geben könnte.
vermutlich wird das irgendwie importiert werden können die ganzen Daten.
Ich denke aber, das ein anderes Archivsystem - in welcher Form auch immer - einfacher und kostengünstiger umzusetzen ist. Je nachdem um wieviele Aufträge es sich handelt. Wenn ihr die alle von System B nach System A transferieren wollt, werden vermutlich erneut die Gebühren für sämtliche Aufträge auf euch zukommen alle Katalogdaten an sich sollten aber wie du schon erwähnst mit Ex und Importen umzusetzen sein.
Von einem Archiv-System würde ich, nach unseren Erfahrungen, abraten. Wobei es hier stark vom Umfang abhängt. Wie viele Transaktionen, Dokumente usw. über wie viele Jahre werden hier vorgehalten?
Mit unseren ca. 9 Jahren Historie und einigen Millionen Orders, hat uns Plenty am Ende 800 Euro Rechnungen geschrieben für ein “Archivsystem”. Einfach, weil Plenty unverschämte Aufschläge für Speicherplatz nimmt.
Uns hat am Ende eine Agentur so viel wie möglich übertragen. Kunden- und Auftragsdaten waren halt nicht möglich.
Wir haben alle Belege nach jahren in Ordnern abgelegt und können mit dem Finder (Mac) über die Suche nach alten Bestellungen suchen, um ggfs Kundenanfragen zu beantworten. Mehr geht nicht.
Was ihr geschrieben habt, klingt absolut nachvollziehbar. Ehrlich gesagt bin ich bisher gar nicht auf die Idee gekommen, dass durch die vielen Aufträge im System eventuell zusätzliche (und vielleicht sogar hohe) Kosten entstehen könnten – guter Hinweis!
Für uns ist aktuell das Wichtigste, dass der Umzug der Artikeldaten sauber über die Bühne geht, damit der Verkauf nahtlos weiterläuft. Das scheint aber – wie schon geschrieben – technisch gut machbar zu sein.
Wenn ich euch richtig verstehe, wäre eure Empfehlung also, das bisherige System einfach weiterlaufen zu lassen, allerdings mit einem Downgrade auf den günstigsten Tarif (ich glaube, das wäre dann „Light“)? Die Idee dahinter, das System quasi als Archiv weiterzuführen, finde ich ziemlich smart – zumal man so auch weiterhin gut auf Reklamationen, Rückfragen usw. reagieren kann. Klar, es bleiben dann zwar monatliche Kosten, aber das wäre es uns wert, wenn dadurch die Abwicklung stressfreier läuft.
@Francesco Wie habt ihr denn eure Belege damals gesichert? Ich habe dazu schon ein bisschen recherchiert, aber das wirkt auf den ersten Blick nicht ganz trivial. Hast du vielleicht ein paar Tipps oder eine Anleitung, wie ihr das am besten gelöst habt?