vielen Dank für das ausführliche Aufzeigen der Möglichkeiten.
Werde ich mir überlegen wie ich das am besten regeln kann. Aktuell heißt es eigentlich bei mir.. minimale Kosten fürs Erste…![]()
Sehe ich auch so, ist vernünftig ![]()
Amazon Rechnungen können auch (gratis) von Amazon selbst erzeugt werden (du musst nur klären, wie du sie dann effizient in die BH bekommst). Wenn du FBA nutzt brauchst du überhaupt keine Verbindung mit dem Webshop (FBA verwaltet seinen Bestand ja selbst), bei FBM kannst du in kleinem Rahmen auch einfach den Bestand separat halten.
Bei Otto musst du schauen wie die das mit den Rechnungen machen (ob Otto Kundenrechnungen erstellt…).
Nur wie gesagt, Marktplatz Daten in einen Webshop schaufeln ist nicht so schön. Ein Kunde hatte das bei einem neuen Shopify Webshop mit TEMU gemacht (TEMU→Shopify Anbindung war gratis vorhanden), der hatte dann im nu 100 TEMU Bestellungen und 1 Webshop Bestellung in Shopify… geht, aber man muss immer hoffen, dass man die Marktplatz Daten auch ausblenden kann, die Statistiken nicht durcheinander gebracht werden usw.
Schau dir mal Billbee an, das hat sogar mehr als nur rudimentäre Funktionen, ist aber natürlich weniger komplex als Plenty, sehr schnell (auch alles in der Cloud) und kostet nur einen Bruchteil. Shopify und Amazon kann man auftragstechnisch importieren und meines Wissens auch den Bestand darüber überall managen, es besitzt aber keinen Amazon Lister (gibt da sicher aber auch eine Lösung für).
@all was mir aufgefallen ist, offenbar haben Plenty und Xentral bei Trustpilot ordentlich Bewertungen platziert bzw. gelöscht, die waren alle immer deutlich und 3/5, jetzt ist Plenty bei 3,9 und Xentral sogar bei 4,2, JTL weiterhin bei 3,0.
Bei Xentral mit insgesamt 49 Bewertungen wurden innerhalb eines Monats 13 Bewertungen abgegeben, alle 5 Sterne, alle erstaunlich lang und ähnlich formuliert (KI ick hör dir trapsen). Und bei KI sind erstaunlich viele Bewertungen im Februar abgegeben worden, alle 5 Sterne, während die letzten Bewertungen fast alle wieder 1-2 Sterne sind. Nenene Leute….
Meine Meinung dazu: Braucht man nicht.
- fremde Produkte: Nach der EAN suchen im Sellercentral, anhängen, fertig
- eigene Produkte: Als eigenes Produkt im Sellercentral anlegen, man sieht alle geforderten Daten, kann A+ Inhalt anlegen usw.
Wenn das nicht geht, weil man sich etwa bei 10k fremden Produkten anhängen möchte: Geht immer auch über Dateiupload als Batch, und es gibt sicher Tools die dabei helfen.
Aber einen zwingenden Grund, warum das eigene ERP auch Produkte am Marktplatz listen muss, sehe ich nicht.
Ich habe das mal mit Plenty probiert (vor Jahren), und allein das Anlegen von Bullet Points war so umständlich, dass mir die direkte Eingabe im Sellercentral wesentlich lieber war.
Ich denke spezialisierte Tools (eines kümmert sich um Preise, eines um Rechnungen, eines um Controlling, eines vielleicht um Listings…) sind geeigneter als Monolithen-Lösungen wie von Plenty oder JTL, wo krampfhaft versucht wird, ALLES in eine Software einzubauen. Geht, aber ist nicht immer gut.
Hey,
Schau dir mal Base an.
Da bin ich grade hin gewechselt.
Ist günstig und kann genau das was du brauchst.
Der Support ist spitze (antwortet innerhalb von max 3 Stunden) und wirklich hilfreich.
bei Fragen meld dich gerne, dann erzähl ich auch mehr.
VG
Simone
Also ich gehe davon aus, dass halt im Februar extrem viele Kunden plötzlich die Vorteile und die Leistungsfähigkeit von Plenty erkannt haben und dies natürlich auch gerne zeigen wollten.
Die Kunden trauen sich vermutlich nur nicht hier her um Ihre Zufriedenheit zu teilen (war ja schon im alten Forum so) weil sie Angst vor der bösen Community haben.
Aber weshalb sollte man bei einem Schnitt von 2,4, ohne auch nur eine positive Bewertung innerhalb eines ganzen Jahres, denn bitte plötzlich 25 Bewertungen mit 5 Sternen “organisieren” , die alle innerhalb von einer Woche abgegeben werden, meist von Personen die vorher noch nie etwas bewertet haben.
Hier etwas “untypisches” zu unterstellen, klingt für mich schon extrem stark nach Verschwörung. ![]()
Na absolut, Aluhut und so…
Mal in Ernst, nutzen derartige Dienste inzwischen nicht einmal eine Basis-KI, die derart auffällige Muster sieht und zumindest Nachweise für die Echtheit der Bewertungen anfordert? Das zerstört ja im Endeffekt jegliche Credibility des Scores, dann kann man sich wirklich nur noch auf die negativen Bewertungen konzentrieren statt ein Gesamtbild zu bekommen, da man jede positive Bewertung anzweifeln muss.
Erinnert mich irgendwie an 2024, da gabs auch so nen Sprung.
Auch mal im Ernst: Plenty hat im Februar regelrecht um Bewertungen gebettelt. Habe drei solcher Mails von einem Mitarbeiter bekommen. Der Druck im Unternehmen scheint immens zu sein:
…
Hallo..
ich hoffe dir gehts gut.
Ich wende mich heute an dich, da ich deine Hilfe benötige. Es wäre super und ich wäre dir wirklich dankbar, wenn du dir die Zeit nehmen und uns bei Trustpilot bewerten könntest. Du würdest damit uns und vor allem auch mir enorm weiterhelfen.
PlentyONE jetzt bewerten
Gib mir gerne bescheid, ob du mir mir in dieser Angelegenheit helfen kannst und falls ja,
sag mir kurz bescheid, sobald du eine Bewertung abgeben konntest.
…
Hallo Günni,
wir wollen zwar momentan nicht von Plenty wechseln, aber nachdem die uns ein Angebot für die neuen Verträge gemacht haben, sichern wir auf jeden Fall nochmals so viel Daten wie möglich.
Die Punkte die uns an Plenty mit dem alten Classic Vertrag stören sind:
Service Erreichbarkeit bei Problemen (neuerdings bekommen wir in unserem Tarif keinen Telefon Support), das Shopsystem das über die Jahre immer wieder gewechselt hat und der Amazon und Otto Katalog + Amazon/Otto Plenty Kundenservice (der war bei uns so unverschämt schlecht, das man Plenty niemanden empfehlen könnte).
Positiv ist das Plenty sehr viele Funktionen hat, also sowas wie eine All in One ERP Suite.
Sollten wir dennoch einmal wechseln wären uns ganz besonders, die oben genannten Punkte wichtig. Es wird wohl kaum einen Anbieter geben, der alles perfekt beherrscht, wir würden es splitten um mit spezialisierten Tools mehr bei raus zu holen.
Aktuell haben wir als möglichen Plenty Ersatz dafür ins Auge gefasst:
Shopsystem Shopware 6 Community Edition (Managed Server Hosting) ab ca. 150 € Monat.
Marktplatz Lister: Channelpilot, soll wohl recht gut Amazon und Co beherrschen.
ERP/Wawi noch offen, da hätten wir am liebsten eine Onpromise/ Cloud Hybrid Lösung, die vor allem Steuern & Buchhaltung und Preis optimierten Einkauf besser kann als Plenty.
Grüße Alexander
Positive Bewertungen kommen von alleine wenn man ein gutes Angebot zum fairen Preis am Markt anbieten kann und den Focus auf den zahlenden Kunden nicht verliert. Die Verzweiflung muss inzwischen echt sehr groß sein. Es wird halt geerntet was gesäht wurde.
Das war mal der Anspruch, aber ich sehe in Plenty kein leistungsfähiges ERP mehr. Vor allen nicht mehr nachdem ich mir Odoo angesehen habe.
Das haben wir ja schon vor Jahren gesagt, aber Sie wollten ja nicht hören.
Jo, da kann ich uns einmal in den raum werfen: https://de.trustpilot.com/review/reptilienkosmos.de
war Anfang 2024 bei 2,3 durch die Pleite. sind jetzt sogar auf besserem Stand als vor dem Inhaberwechsel (hatten selbst Trustedshops und daher Trustpilot nur als ungepflegte Nebenstelle mit 3,5 - 3,8)
Kennt Jemand von Euch: https://www.desk4.de/ ?
Ich habe durch Zufall https://ikas.com angeschaut. @jackel-samenhaus hatte es schon erwähnt. Hat da jemand Erfahrung gesammelt? Die haben scheinbar eine PlentyMarkets Schnittstelle. Die Shops, welche als Referenz angegeben sind, waren sehr schnell. SEO hab ich aber nicht überprüft.
Das ist ein System aus der Türkei, wesentlich kleiner als Shopify vom Ökosystem her, vermutlich ähnliche Kosten.
Wenn Plenty als ERP bleiben soll und ein anderer Cloud Shop verbunden werden soll dann würde ich eher Shopify nehmen.
Immer zu beachten: Man zahlt quasi doppelt, in Plenty kostet ein Auftrag, egal ob er aus dem Plentyshop kommt oder ob er von einem externen System nur durchgeschleust wird.
Bei Odoo zahlt man im Vergleich nur eine Pauschale pro Nutzer, komplett unabhängig vom Umsatz oder Anzahl der Aufträge. Und ich wundere mich fast jeden Tag darüber was alles in Odoo möglich ist. Wir beschäftigen uns jetzt intensiv mit dem Umzug und bereuen die Entscheidung bisher nicht, im Gegenteil
Natürlich kleiner wie Shopify (nur Woocommerce größer? zumindes Anzahl der Installationen), aber auch deutlich günstiger, auch keine Payment Gebühren (mir sind kein aufgefallen). Hat auch einen Sitz in Deutschland.
Ich würd sogar behaupten, zumindest was den generierten Umsatz der auf dem jeweiligen System basierenden Shops angeht, dürfte Shopify längst an Woo vorbei gezogen sein. Man sieht eigentlich mehr und mehr nur noch Shopify-Shops bei mittelgroßen, internationalen Anbietern, da ist Deutschland noch eine relative Ausnahme.
Das ist plausibel. Shopify ist eine SaaS Plattform (wie Plenty), wer damit kein Problem hat (möglicherweise Preiserhöhungen und Feature Änderungen über die Jahre) ist da wohl gut aufgehoben. Wobei bei einem Webshop das “SaaS Risiko” aber eher geringer ist als bei einem ERP, weil man den Shop nach wenigen Jahren einfach neu machen kann, ein ERP aber nicht so leicht wechseln kann.
WooCommerce ist meiner Meinung nach eher sinnvoll, wenn der Fokus bei Wordpress Content Veröffentlichung ist, und der Webshop nur ein Teil davon ist. Man muss da auch wirklich einiges mit Plugins bauen, ich nutze bei Eventlights.shop z.B. schon über 20 Plugins (die meisten gratis), obwohl ich das eher schlank halten möchte. Aber man braucht halt z.B. für die Rechnungserstellung oder das Caching erst mal Plugins - da sind andere Systeme “fertiger” out of the box.