wie bekomme ich den richtigen Brutto-Endbetrag von 566.91 € in die Rechnung?
Plenty hat hier bei den 20 Artikeln satte 12 Cent zu wenig berechnet. Der Kunde (Firma) besteht aber auf den korrekten Endbetrag von 566.91 € - in der Rechnung stehen aber nur: 566.80 €
Das wäre aber auch falsch, den dann kommt das als Ergebnis raus: 567,00 € oder doch nicht? Es müsste doch aber 566.91 € rauskommen? Das wären dann 8 Cent zu viel auf der Rechnung!
Mit vier NKS ergibt sich dann ggf. noch eine Differenz von 1 Cent, was aber mathematisch unvermeidbar ist.
Wenn sich aus den Einzelpreisen dann bei der Menge eine andere Summe ergibt, dann ist das der Tatsache geschuldet, dass steuerlich nur zwei NKS ausgewiesen werden.
Daher gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
Der Nettoeinzelpreis wird mit mehr als zwei NKS ausgewiesen, was man etwa an Rechnungen von Stromanbietern kennt (welche auf sechs oder acht NKS den genauen Preis angeben).
Über einen Paketartikel wird die Einheit von 20 Einzelartikeln als eine Position ausgewiesen, was über plenty pragmatisch ist und ohne viel Aufwand realisierbar.
Ich habe mal einen alten Artikel aus 2021 herausgekramt:
Im Grunde brauch hier Plenty hier nur eine Rundung für die Beträge nach Kommas zu runden, aber nicht vor dem Komma und dann auch nur keinen Gesamtpreis zu runden!
Aber nur den Betrag hinter dem Komme dann aber aufrunden auf 566.92 € - dann würde es ja passen! Das heißt, das Ihr nur die 2. Stelle stellen hinterm Komma aufrundet - also ,916 hin zu ,92
Ich verstehe das ja auch, aber der Kunde besteht da auf eine korrekte Ausgabe der Zahlen auf der Rechnung und das sind dann nun mal 566.92 € - aber nicht durch die ganzen Rundungen: 567,00 € (durch Rundung 8 Cent zu viel) oder eben 566.80 € (durch Rundung 12 Cent zu wenig)
Entweder der Kunde hat schon bezahlt – und zwar den Bruttobetrag.
Oder Ihr habt einen Nettopreis vereinbart – und der Kunde wird noch zahlen.
In beiden Fällen lässt sich dies über die Berechnung mit vier Nachkommastellen lösen. Also egal, von welcher Perspektive (Brutto- oder Nettopreis), da beides jeweils über einen Dreisatz das andere ergibt.
Kumulierte Rundungsdifferenzen muss der Kunde weder verstehen noch akzeptieren. Aber die Lösung ist doch ganz einfach; und wie gesagt bliebe sogar noch die Alternative eines Paketartikels.
Falls dann noch 1 Cent Differenz bleibt, dann muss er die Gesetze der Mathematik akzeptieren.
Weder noch. Der Kunde akzeptiert nur diesen einen Betrag auf seiner Rechnung: l 566.92 € und sonst keinen - egal aber wie ich es hier einstelle, dieser Betrag kommt nicht raus, weil einen alles irgendwie gerundet wird.
ggf. gibt es hier aber gerade ein Problem bei Plenty.
ich habe auch einen Händler der eine Differenz hat. 3 Cent mehr in Plenty als in Conrad. Obwohl 4 NKS, nur Gesamtpreis runden aktiv ist.
In dem Fall rundet Plenty nach der Berechnung des Bruttopreises des Einzelartikels sofort auf 2 Stellen und rechnet dann mal die bestellte Menge. plus Versandkosten.
Der Auftrag ist damit unterbezahlt.
Ich habe das einem Plentymitarbeiter geschrieben und der hat jetzt ein Ticket aufgemacht.
Ich klinke mich hier einmal ein, da ich einen ähnlichen Fall habe.
Der Kunde aus Österreich erhält von uns eine Netto-Preisliste.
Die Nettopreise sind im Artikel richtig hinterlegt.
Wenn ich dem Kunden jetzt aber ein Angebot schicken möchte, generiert Plenty einen Preis, der unter dem im Artikel hinterlegten Nettopreis liegt, und weist diesen im Angebot aus. Wie kann ich Plenty dazu bringen, mir in Angeboten immer den Nettobetrag auszuweisen, der auch im Artikel hinterlegt ist?
das liegt daran, dass plenty mit Bruttopreisen rechnet. Da die mwst in Österreich mit 20% hinterlegt werden dürfte rechnet plenty einen neuen Nettopreis aus.
Einzige Lösung: Eine eigene Preisspalte für B2B Kunden Österreich, in denen Du für den Artikel brutto 18,72 hinterlegst.
Wir hatten einen ähnlichen Fall, bei dem wir erhebliche unerklärliche Abweichungen hatten und sind auf folgendes gekommen:
Nach vielem hin und her rechnen, habe ich den Fehler gefunden.
Scheinbar errechnet Plenty die Mehrwertsteuer der Einzelposition und addiert diese dann.
In unsererem Beispiel betrug die Mwst bei einem Artikelpreis von 0,0049 € netto 0,000931 €.
Schneidet man nun die Nachkommastellen ab und multipliziert die 0,0009 € mit 4683 erhält man 4,2147 € Mwst . 22,9467 + 4,2147 ergbit dann 27,1614, statt der erwarteten 27,3066
Das ist nicht wirklich das, was ich erwarte, wenn ich bestelle, dass nur die Endsummen zu runden sind.
Wir haben das natürlich reklamiert und nachdem uns erst lang und breit erklärt wurde, wo wir was einstellen sollen, wurde es dann nachdem wir das Positionsweise nachgerechnet und dargelegt haben eine Ebene höher geschoben.
Das Ticket ist jetzt allerdings seit 8 Tagen ohne Bewegung.
Bei uns kam es, weil der Bruttobetrag des Einzelartikels berechnet und dieser sofort gerundet wird (was er nicht soll). Dann mal die Menge. Da entsteht dann der Fehler. Bei uns wird zuviel berechnet von Plenty.
Leider hat Plenty da noch keine Lösung, weil es in einem Conrad Auftrag ist und gleichzeitig der Artikel nicht in Plenty erkannt wurde im Auftrag, obwohl der ja übertragen wurde von Plenty zu Conrad und alles eingestellt ist. Sie fixen erst dieses Problem und dann das mit der Berechnung.