wir müssen oft schlagartig viele Bestände mehrerer Varianten auf 0 korrigieren, sodass das Produkt nicht mehr zum Verkauf steht. Wir vermeiden absichtlich, die Varianten einfach zu deaktivieren.
Soweit ich nachvollziehen kann, existiert in der neuen Artikel UI (die ja auch wieder im September abgeschaltet wird) kein Freitextfeld, in dem die Bestände in der Bestandsübersicht leicht korrigiert werden können. Oder übersehe ich etwas?
Mich würde brennend interessieren, wie das andere Händler handhaben und ob wir unsere Prozesse hier zeitgemäßer gestalten können/sollten.
Vielen Dank im Voraus für eure Bemühungen!
VG
Simon
in der neuen UI im Widget Bestand kannst du im 3 Punkte Menü eine Warenkorrektur durchführen. In dem Overlay hast du dann das Eingabefenster.
Eine Idee als Alternative. Baut euch einen Import bestehend aus Varianten ID und der Menge und importiert die Bestände. Dann sind umgehend alle auf 0 (oder anderen Werten) wenn ihr das wollt. Ihr müsst beim Import dann das Lager und ggf. die Lagerorte berücksichtigen.
vielen Dank für deinen Input!
Leider sehe ich auch bei dem Import starke Schwächen, da wir in der Regel 40.000+ aktive SKUs haben.
Das drei Punkte Menü habe ich ebenfalls bereits wahrgenommen. Das ist nur selbstverständlich wesentlich umständlicher, als eine Korrektur im Freitextfeld .
Dann habe ich wohl nichts übersehen. Danke dir für deine Hilfe!
Daraus mache ich dann wohl einen Feature-Wunsch.
Naja, wenn ihr per manueller Korrektur Bestände auf 0 setzen wollt, dann wird das ja keine 40000 aktive SKUs betreffen, sondern nur “einige”. Diese kann man durchaus importieren.
Und du würdest einen Export bauen der die betroffenen Produkte anhand einer Markierung zieht?
Ein Szenario wäre: Bestände von 6 Produkten, bestehend aus insgesamt 100 Varianten müssen im Bestand auf 0 gesetzt werden.
Also Produkte mit Markierung x versehen, exportieren, Bestände in der csv korrigieren, importieren und Markierung lösen?
Ich finde das Popup noch viel schlimmer und man kann nichts anpassen. Keine Felder kleiner ziehen, keine größer, Charge und MHD nicht ausblenden usw und der Knaller, dass man hinten die Stückzahl gar nicht lesen kann, weil das Feld so klein ist.
Aber zu deiner Frage: ich gehe bei Korrektur von vielen Artikeln gleichzeitig auch über Export und Import. Ich exportiere mir meinen Bestand, filtere was ich nullen oder anpassen möchte, korrigiere die Bestände und jage es in einen Import. Wüsste da keinen schnelleren und komfortableren Weg.
Danke dir auch für den Tipp
Exportierst du einfach alle Produkte und suchst dir die Artikel manuell raus, die es zu korrigieren gilt? Oder, wie ich vermutet habe, mit einer Markierung?
Ja vermutlich. Hat bei Plenty wieder keiner dran gedacht, dass man Lagerorte und Läger nicht nur 1-10 nennt, was bis dahin ja auch nirgends ein Problem darstellte.
Das ist ja sehr abhängig von eurem Case. Wenn ihr regelmäßig die gleichen “Gruppen” an Artikeln bearbeiten müsst, würde sich eine Markierung anbieten.
Beispiel bei mir:
Ich mache aus zig Artikeln einen Posten und der Kunde möchte auf der Rechnung auch 1 Stück Posten xyz ausgewiesen haben und nicht jeden einzelnen Artikel. Ergo muss ich alle betreffenden Artikel/Varianten auf 0 setzen und den Posten auf 1. Das auf 1 mach ich händisch, das nullen via Export und Import. Oft betrifft es Ware, die ich auch mal als Posten gekauft habe. Ergo markiere ich mir die Artikel schon bei der Artikelanlage entweder mit Markierung oder mittlerweile eher mit einem entsprechenden Pre- oder Postfix in der Variantennummer. Das exportiere ich mir meinen gesamten Bestand auf Lagerortebene, filtere die CSV in Excel mit einer Suche nach dem Pre oder Postfix, nulle da die Bestände auf jedem betreffenden Lagerort und spiel das via Import zurück. Das ganze läuft über den internen Vermerk interne Verschiebung, wozu es dann noch eine Dokumentation außerhalb von Plenty gibt, wieso weshalb warum, sollte bei der Steuerprüfung nach den Bestandänderungen bzw. deren Gründen gefragt werden.
Edit: Wenn der Export gesamt zu viel sein sollte, lässt sich ja aber sicher schon der Export sinnig filtern, um die Datenmenge kleiner zu halten.
Statt mit einer Markierung würde ich wahrscheinlich mit Tags arbeiten. Aber was ihr da genau nutzt ist erstmal egal. Wichtig ist, dass es im Export filterbar ist und möglichst leicht zu setzen. Ich würde es vermeiden, immer alle Artikel zu exportieren, sondern nur die, die auch betroffen sind. Ist weniger fehleranfällig und geht schneller. Bei sowas kannst du dann auch schnell einen live Export ziehen. Und auch einen live Import durchführen. Du kannst beim Import dann auch direkt das Tag wieder entfernen lassen, damit das Tag immer nur an den Varianten hängt um exportierbar zu sein. Wenn das Tag dran bleibt, dann hast du ja immer alle alten Varianten die bereits genullt sind mit im Export, daher beim Import das Tag entfernen.
vielen Dank nochmal für die Ideen.
Ich habe zwischenzeitlich von Plenty einen Hinweis zur neuen Artikel UI erhalten:
geplant ist dies derzeit nicht, in der neuen UI wird es aber ein Widget für Korrekturen geben, so dass man sich den Klick auf das 3 Punkte Menu sparen kann. Aber es wird dort weiterhin nur möglich sein, die Korrekturen pro Variante zu machen. In der Zukunft ist das allerdings auch für die gesamte Bestandsübersicht geplant.
Interessant. Dann wird die neue UI also wirklich wieder was (zumindest teilweise) frisches, und nicht nur die „bisherige neue“ UI mit der Möglichkeit von Tabs. Ich bin wirklich gespannt.
Das wir das nicht vorher zu sehen bekommen hat vielleicht damit zu tun, das Plenty Angst davor hätte, das wir das zerreißen Ich hoffe ja nicht, das das nötig wäre.