Hier darf ganz geschwafelt, gefachsimpelt und gefragt werden – alles rund um künstliche Intelligenz.
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Ob du gerade erst anfängst oder schon tief im Prompt‑Dschungel wohnst: Jede Stimme ist willkommen. Wirf ein Thema in die Runde, teile eine Erkenntnis oder starte direkt eine Debatte.
„Teile und herrsche“ ist klassisches Informatik-Einmaleins.
Das Prinzip Nürnberger Trichter funktioniert auch bei den KI-Kollegen nicht wirklich. Je größer die Aufgabe, desto mehr Struktur und Aufteilung braucht es. Ich lasse den KI-Kollegen dazu dann gern ein Dokument (oder auch mehrere) anlegen, an denen dieser oder ein anderer sich orientieren kann. Der Fortschritt wird dann auch in diesem oder einem Begleitdokument persistiert.
Auf diese Weise kann man auch kleinere Modelle zur Abarbeitung nutzen, wenn die Teilaufgaben entsprechend einfach sind.
Muss man nicht. Aber das kommt dann wieder auf das modell an. Wenn ich ein Projekt anfange, lasse ich auf Basis der Daten die bestehen und der Tätigkeiten die erfolgen sollen Agenten erstellen, die dann klar ihre Aufgaben bekommen.
Ein Fehler ist zb der Versuch der Konsolidierung + das gleichzeitige beibehalten von Informationen, sowie die zusätzliche Folgeaufgabe diese zu erweitern. Für ein System eher „mist“
Auch die Struktur fehlt hier etwas. Was das Ziel der Aufgabe ist, wird dem System nicht klar vermittelt. Auch Beispiele fehlen (Wie soll er was erfassen).
Konsolidieren würde ich auch lassen, da du dann Dokumente erstellst, die für KI zu extrem sind. Dann lieber mehrere Datein und dazu einen Index mit passenden Referenzierungen.
z.B.
## Fehlerdetails
ID | Schweregrad | Kategorie | Details | Status
---|---------------|-----------|--------|-------
#1 | Kritisch | Code-Bug | /details/001_systembug.md | offen
#2 | niedrig | Doku-Fehler | /details/002_dokumentation_typo.md | behoben
Klar wächst das aber am ende kann man das auch immernoch archivieren.
Die Arbeit kann man dann einfach laufen lassen und jeder neue Chat kann sauber damit arbeiten. Wobei man strikte regeln dann auch immer ganz oben mitführen lassen muss (Anleitung lesen, agent X für diese Aufgabe verwenden etc).
Eigentlich macht man klassisches Projektmanagement. He! Da habe ich sogar ein Zertifikat.
felix.ries
(👈 Mehr Freiheit, weniger Tagesgeschäft? Klick auf den Bart.)
7
Wenn ihr schlechte Ergebnisse bekommt liegt es entweder an zu wenig, zu viel Kontext oder schlechten Anweisungen (wobei „richtig prompten“ praktisch keine Rolle mehr spielt)
Die Kunst ist, dem Modell genau den Kontext zu geben, den es für die Aufgaben-Erledigung braucht. Nicht mehr und nicht weniger
Alles, was das Modell dann noch braucht, sucht es sich selber zusammen.
Zum Vergleich: Mein Kontextfenster bei jeder neuen Aufgabe:
also aus meinen Erfahrung heraus, gibt der KI Infos darüber wofür es ist und auch welche Plattform gedacht ist und mit welchen, am besten nicht einfach eine Dokumentation hinwerfen sonder gezielt die teile der Dokumentation die für das Projekt wichtig sind.
und wo das Projekt erscheint z.b. euren shop, das sich die KI dran richtet und schaut wie sie neues in bestehendes einbinden kann
Kommt drauf an, wie gut/verständlich man von Natur aus schreibt. Denk an die Kollegen, bei denen es schwer ist, deren Mails zu folgen. Da wird es bei KI auch chaotisch.
Öhm, eigentlich ja. Je sauberer die Planung und der Ablauf, desto besser das Ergebnis
Mit welcher Umgebung arbeitest du da um “Agenten” erstellen zu lassen? Ich nutze bisher Claude im Browser und Claude Code, wobei beides eher passabel funktioniert (man muss alle paar Minuten checken und dran bleiben).
Die Chrome Integration und “Cowork” (oder wie das heißt) nutze ich noch nicht (für Linux glaube ich auch noch nicht verfügbar).
Ja das mache ich auch immer, als .md Artifact neben dem Chat. Da drin wird geplant, dann was erledigt ist festgehalten, dann kommt es zur Projekt-Doku dazu.
Ich arbeite über die Claude CLI, simpel per Terminal. /agents lässt dich da direkt Agenten erstellen, wo du die dann definierst, oder du machst es in der Conversation. Da ich in der Regel in zwei Phasen arbeite, lasse ich Claude entscheiden, welche Agenten man noch zusätzlich benötigt. Einige Agenten sind in den letzten Monaten Monolite geworden, die werden aber in der Regel auch global verwendet (Mein Tailwind-Agent z.B.) und andere werden Projektbezogen definiert. Beim eigentlichen Arbeitsvorgang sind dann alle am Start.
3D-Modelle alleine durch Erklärungen sind möglich, dauern aber seine Zeit. Dafür hat Claude es aber geschafft, dass ich all meine verschiedenen Scanner so nutzen kann, dass die Arbeit ungemein einfacher wird.
Über einen Scansnap-Scanner werden Cover und Booklets gescannt und an den Server gesendet, aufgeteilt, klassifiziert und bestehenden Datensätzen zugeordnet (EAN soweit möglich).
Ein Canon-Flachbettscanner scannt bis zu 3 CDs, diese werden erkannt aufgeteilt und ebenfalls an den Server gesendet. (Hier fiel mir dann gerade noch ein, dass man evtl die BCES/BLES-Nummer auslesen könnte, würde einiges einfacher machen und das auch noch automatisieren).
Passend dazu gibt es eine echte App, die das Anlegen des Datensatzes vorher per Barcode und Bild ermöglich (Texterkennung für den Titel).
Nachtrag
3D-Modelle dauern länger, wenn einem die Grundlagen fehlen. Hat man diese, kann man fehler besser benennen und spart dort einiges an Zeit. Dimensionen, Geometrie/Meshes und Materialien sollten einem mindestens ein Begriff sein.
Hier ist alles zum offiziellen Claude Code Setup Plugin:
Der Befehl zum Installieren:
/plugin install claude-code-setup@claude-plugins-official
Danach das Plugin laufen lassen – es scannt deine Codebasis und schlägt dir genau die Skills, Hooks und MCP-Server vor, die zu deinem Projekt passen. Read-only, es verändert nichts von selbst.
GitHub:
https://github.com/anthropics/claude-plugins-official/tree/main/plugins/claude-code-setup
Direkt bei Claude:
https://claude.com/plugins/claude-code-setup
Als Gamer und Sammler ist es mir wichtig, dass ich meine Spiele ordentlich sortiert verstauen kann, entsprechende Systeme sind aber entweder teuer oder nicht sinnvoll (sperrig, undurchdacht).
Daher hab ich durch KI einfach mal passende Ideen ausgearbeitet und muss sagen, mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Bringt mich dann an den Punkt, dass man sicher auch die eine oder andere Lagerhilfe damit bauen kann.
Beispiel
8 Teile die man theoretisch beliebig erweitern kann, die final dann so ausschauen.
zum erweitern muss man theoretisch nur 2 Teile drucken. Und man ist nicht festgelegt, ob man eine Box draus macht oder nur den Fuss verwendet. Mit Claude wurden sogar alle Druckprobleme beseitig um schnell und kosteneffizient zu drucken.
ist nicht „speziell“ genug. Bei mir gehts tatsächlich um jeden Millimeter XD
So kann ich auf den punkt genau die richtige Anzahl Fächer drucken, egal ob für 38cm oder für 2,4 Meter.
Neben dem ganzen „was kann ich damit jetzt anfangen“-Talk finde ich es auch interessant, was KI mit Mitarbeitern und Organisationen macht. Arbeitsweisen und Fähigkeiten verändern sich, und auch das muss (von Führungskräften) verwaltet werden.
Dazu empfehle ich hier mal diesen Artikel: The AI Competence/Judgement Gap - Itamar Gilad , der die Faktoren Kompetenz/Expertise, Wertung/Bewertung und Einschätzung/Überschätzung in der Arbeit mit KI betrachtet.
TL;DR (von Claude, aber ich weiß dass es stimmt, da ich den Artikel gelesen habe ):
Der Artikel behandelt die Auswirkungen von KI auf berufliche Kompetenzen:
Zwei Kompetenztypen: KI kann helfen, mehr Aufgaben auszuführen, schwächt aber die Fähigkeit, die Qualität dieser Aufgaben zu beurteilen
Zwei Zonen:
Safer Zone – Aufgaben, die man gut bewerten kann
Danger Zone – Aufgaben, bei denen schlechte Beurteilungen risikobehaftet sind
Hauptrisiken: Übervertrauen in KI-Outputs, kognitive Erschöpfung und verschwimmende Verantwortlichkeiten
Warnung: Es besteht die Gefahr, dass man Expertise verliert, während Rollen sich vermischen – eine sorgfältige Überlegung über KIs Rolle am Arbeitsplatz ist notwendig
oh, hell yeah. Wird meines Erachtens zu wenig beachtet. Das Vertrauen auf die Ausgabe eines Programmes war früher schon ein Problem. und jetzt mit den „menschlichen“ Interaktionen ist es noch problematischer.