Moin zusammen,
ich beschäftige mich aktuell mit dem Thema Umbuchungen in plentymarkets und möchte diese nutzen, um Ware von unserem Hauptlager in externe Fulfillment-Lager zu buchen. Dabei stoße ich auf Probleme bei der steuerlich korrekten Dokumentation, je nach Konstellation:
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Hamburg → Fulfillment-Lager Deutschland
Rein innerdeutsch, keine steuerlichen Dokumente notwendig. -
Hamburg → Fulfillment-Lager EU-Ausland (z. B. Cdiscount Frankreich)
Hier handelt es sich um eine steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung.
Benötigt werden:-
Dokumentation für unseren deutschen Steuerberater / deutsches Finanzamt
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Nachweis für den innergemeinschaftlichen Erwerb für den französischen Steuerberater / das französische Finanzamt
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Hamburg → Amazon UK (Drittland)
In diesem Fall brauche ich:-
Handelsrechnung
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Unterlagen für den Ausfuhrantrag aus der EU
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Basis für den Import im Drittland (UK)
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Genau hier liegt mein Problem:
Ich bekomme über die Umbuchungen in Plenty keine steuerlich belastbaren Dokumente, die einer Prüfung standhalten.
In der Vergangenheit habe ich das über interne Rechnungen gelöst – das war steuerlich sauber und praktikabel.
Jetzt zwingt mich die neue umsatzbasierte Preisstruktur von Plenty zum Umdenken, da sonst:
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der Transport ins Fulfillment bereits als erster Umsatz zählt
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und der eigentliche Verkauf über die Plattform als zweiter Umsatz
Das ist aus meiner Sicht unsauber .
Meine Frage an euch:
Wie habt ihr das Thema gelöst?
Gibt es eine gängige, praxiserprobte Lösung innerhalb oder außerhalb von Plenty, die:
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steuerlich korrekt ist
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keine künstlichen Umsätze erzeugt
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und einer Steuerprüfung standhält?
Bin für konkrete Erfahrungsberichte dankbar.
Viele Grüße
Hendrik