Unrealistisch hohe Fake-Bestellungen – Manipulation von Google-Ads-Conversions?

Moin,

hat jemand von euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht?

Bei uns gehen neuerdings immer wieder Bestellungen mit völlig unrealistischen Warenwerten ein – zum Beispiel 30.000 oder 80.000 Euro. Die Bestellungen kommen jeweils im Abstand von einigen Wochen. Als Zahlungsart wird natürlich Vorkasse oder Rechnung gewählt, bezahlt wird anschließend nichts.

Das eigentliche Problem ist für mich weniger die Bestellung selbst, sondern die Google-Ads-Conversion: Die Bestellung wird zunächst als Kauf mit entsprechend hohem Conversion-Wert erfasst. Dadurch werden ROAS, Zielgruppe und möglicherweise auch die automatische Gebotssteuerung völlig verzerrt.

Ob dahinter tatsächlich eine gezielte Manipulation steckt oder jemand einfach zu viel Zeit hat, lässt sich natürlich nicht beweisen. Nach vier oder fünf solcher Bestellungen wirkt es aber auch nicht mehr wie ein Versehen.

Mein erster Gedanke war deshalb, den maximal möglichen Warenkorbwert im Shop zu begrenzen. In unserem Fall wäre alles oberhalb eines bestimmten Betrags ohnehin keine realistische Endkundenbestellung. Ich habe in Plenty allerdings keine Möglichkeit gefunden, einen maximalen Bestell- oder Warenkorbwert festzulegen beziehungsweise den Bestellabschluss ab einem bestimmten Betrag zu verhindern.

Oder übersehe ich da etwas?

Mich würde interessieren:

Hat jemand vergleichbare Fake-Großbestellungen erlebt? Wie verhindert ihr, dass solche Bestellungen als Google-Ads-Conversion gezählt werden? Gibt es in Plenty doch eine Möglichkeit, einen maximalen Warenkorbwert festzulegen? Oder löst ihr das über ein Plugin, eine individuelle Prüfung oder nachträgliche Conversion-Korrekturen?

Wie so oft wäre eine eigentlich einfache Begrenzung vermutlich die sauberste Lösung – aber bei Plenty stolpert man leider regelmäßig darüber, dass genau solche naheliegenden Einstellungen nicht vorgesehen sind.

Grüße

Du könntest eventuell die Versandprofile nach oben begrenzen. Dann sollte dort keine Bestellung mehr möglich sein.

Guten Tag,

wir hatten den Fall im April und Mai ebenfalls bei einem Kunden, allerdings war es ein Shopify Shop. Wir konnten zwar die maximale Bestellmenge pro Produkt anpassen, jedoch wurde dann immer kurz darunter bestellt. Das ging über 2 Monate so, dann hörte es einfach auf. Eine Ursache dafür konnten wir nicht herausfinden. Teilweise gab es die Adressen, teils waren es Fake-Adressen.

Wie @dirkdreher schon sagt, würde ich es auch über die Versandprofile lösen. Stelle dich jedoch darauf ein, dass dann Bestellungen kurz darunter getätigt werden.

Beste Grüße
Kim

und das beste: mit Plentyone, bezahlst du vermutlich 80 € für den Auftrag an Plenty.