Versand für Amazonaufträge künstlich verlangsamen - wie vorgehen?

Hallo,
Amazon hat uns über die “Aktualisierung der FBM-Anforderungen für Amazon.de” informiert.

Ab 15.07.2026 wird uns nicht nur der zu späte Versand negativ angerechnet, sondern auch der zu zeitige Versand.

Gibt es eine Möglichkeit, dass im Seller Central hinterlegte Versanddatum als Lieferdatum am Auftrag zu speichern?

Hintergrund: wir haben viele Artikel mit längeren Lieferzeiten, die erst produziert werden müssen. Um Verzögerungen im Lieferversprechen zu vermeiden, abreiten wir mit Pufferzeiten bei der Angabe der Lieferzeit. Diese möchten wir auch beibehalten.

Immer wieder kommt es vor, dass trotzdem einige Artikel früher als geschätzt verfügbar sind. Bisher gehen die dann auch früher in den Versand an den Kunden.

Für Amazonaufträge möchten wir dies zukünftig vermeiden und daher das bei Amazon hinterlegte Lieferdatum als Versanddatum übernehmen.

Habt ihr eine Idee, wie sich das umsetzen lässt?
Oder gibt es eine Möglichkeit Amazon automatisch über einen früheren Versand zu informieren und dann auch früher zu versenden?

Viele Grüße
Simon

Könntest du ein mal sagen, wo du das gelesen hast?

In den Mails, die wir bekommen haben, heißt es immer nur “Diese Kennzahl misst den Prozentsatz der Versand durch Verkäufer (FBM)-Einheiten, die am oder vor dem versprochenen „Lieferung bis“-Datum zugestellt werden.”, und nichts dazu, dass eine zu frühe Lieferung geahndet wird.

Nicht verwechseln: Lieferdatum ist das Datum, an dem der Artikel beim Kunden ankommt. Wenn ihr erst an diesem Datum versendet, geht das nach hinten los.

Hallo Simon,

wo genau hast du gelesen, dass ein früherer Versand negativ angerechnet wird?

Hier (Amazon Anmelden) kann ich es nicht heraus lesen.

LG

Patrick

Hi Simon,

Das Datum lässt sich über die API bei Amazon abrufen und dann auch bei plentymarkets speichern.

Das geht z.B. über www.make.com

Hier ein Beispiel von einem Amazon-Abruf.

Schöne Grüße,

Gijs

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Danke für eure Rückmeldungen.

Ich kann gar nicht mehr genau sagen, wo ich das gelesen habe. Ist schon eine Weile her. War glaube ich Händlerbund oder bei Michael Atug.
Inhalt sinngemäß: Halte die Lieferzeiten ein, weder zu früh, noch zu spät. Ansonsten kannst du deine Lieferzeiten nicht mehr selbst verwalten und Amazon macht das für dich.

Hintergrund ist wohl die QOL für den Kunden „Erwartungshaltung“ und Realität dürfen bei Amazon nicht zu weit auseinander liegen.

Die Erwartung ist, dass du ein festes Lieferfenster hast, an dem ein Produkt beim Kunden eintrifft. damit gewährleistet werden kann, dass die Ware für den Kunden „wie geplant“ verfügbar ist, weil Kunden ja ggf. wegen der Zeit bestellen.

Das gleiche haben wir auch als Vendor-Dropshipper. Auf die Frage, ob wir Aufträge, die Versandbereit sind, schon dem Fahrer mitgeben können, der andere Aufträge abholt, gabs ein striktes „nein“. Interessant ist, dass wir aber bescheid geben müssen wenn Ware früher versandbereit ist.