Ich habe die alte Artikel UI mit Claude nachgebaut und du kannst das jetzt auch!

Mich hat es immer genervt, mir von Entwicklern ohne Praxiserfahrung vorschreiben zu lassen, wie meine Benutzeroberflächen zu funktionieren hat.

Wenn ihr endlich euer plenty System an euer Geschäft anpassen wollt, statt euer Geschäft an das System, ist dieses Video für euch!

Es war jedenfalls noch nie so einfach plenty an eure Bedürfnisse und Anforderungen anzupassen.

Was ihr damit macht, ist euch überlassen. Have Fun.

PS: Wer das Deep Dive Video haben möchte, wo ich genau zeige wie ich vorgegangen bin, kommentiert einfach unter diesen Beitrag oder schreibt mir eine Privatnachricht.

PPS: Ich habe gerade das Gefühl ein Tür geöffnet zu haben, die sich nicht mehr schließen lässt. So wild was mittlerweile möglich ist.. :rocket:


Ich habe die alte Artikel UI mit Claude nachgebaut! - Watch Video

Hi Felix,
das sieht cool aus. Hast du einen Weg gefunden dass auch direkt in Plenty als eigenen Menüpunkt “einzuhängen” oder findet das dann außerhalb vom Backenend statt?

Gruß

Daniel

Hi Daniel,

ja, das geht über UI Plugins.

Viele Grüße,
Felix

Als nächstes bauen wir uns unser eigenes Shop-Frontend per KI für die PWA.
Wenn ich für so etwas nur Zeit finden würde…

Plenty Geschäftsführer hassen diesen Trick :smiley:

Ich vermute es wird in der Zukunft noch mehr UIs aus Eigenentwicklung geben. Auftrags-UI haben wir bereits mit allen für uns wichtigen Funktionen nachgebaut. Man ist auf einmal überrascht wie kompakt und schnell diese sein kann und wie unübersichtlich und träge die Plenty-UI ist :upside_down_face:

Die Frage ist halt: Wird eine Softwarelösung wie Plenty, bei der ein wesentlicher Teil der Software ja die hoffentlich gut benutzbare UI ist, noch benötigt?

Klar: Man könnte alle UIs selber bauen, auf einem eigenen Server hosten, und mit Plenty nur via API kommunizieren. Geht alles. Aber irgendwann frage ich mich wo der Mehrwert bei Plenty liegt, wenn man sich quasi die halbe Software selbst programmieren lassen muss damit das ganze benutzbar bleibt.

Großartig! :heart_hands:

Ich hatte selbst mal ein Mockup für eine „eigene“ Artikel-UI entworfen gehabt, vor langer langer Zeit (2018), die vor allem die Artikelpflege unterstützen sollte, und letztlich mit eigener DB im Hintergrund dann als führendes PIM angedacht war. Damals gabs halt noch keine LLMs wie wir sie heute kennen, das Projekt ist nie über ne Planungsphase hinaus gekommen, weil das halt einfach viel zu teuer in der Entwicklung geworden wäre.

Vllt sollten wir das mal neu bewerten :nerd_face:

Ja und nein. Für echte Ersatzlösung brauchst du dann schon den richtigen Entwickler. ich bring aktuell ein Shopsystem nach 2026 und das dauert halt schon seine Zeit, besonders die Vorarbeit ist aufwändig. Aber als „Backoffice“-Lösung definitiv super. Unser Admintool basiert auf eine alten Powerbi-Lösung mit etwas Symfony (wurde früher mal für das eine oder andere Verwendet). Steuert jetzt alles was man braucht und die statistiken sind halt super aktuell (Und schnell), lassen sich entspechend anpassen (Und sind schnell). Mein workflow ist in der Richtung auch angepasst. Kollege macht ne email fertig, ich entscheide ob und was es ist und werf das ins ticketsystem. Daraus macht claude dann den nachsten entwurf. gebaut wird dann wenn entweder genug ideen für einen Bereich drin sind oder wenn es Freitag 18 Uhr ist (wegen limitreset der Woche).

Wag den Blick, kann ich nur empfehlen.

Die Frage ist was man damit machen möchte. Plenty ist eben ein “All in one” ERP, wo man von der Marktplatzanbindung über Warenwirtschaft bis zur Bedienung ALLES beisammen hat.

Wenn man nun aber auf das “ALLES” verzichten kann (auch weil schlecht bedienbar), und z.B. nur einzelne Daten zwischen Systemen abgleicht (zB Bestände zwischen Shop und Ama FBM) dann ist das schon machbar. Rechnungen kann jedes System selber, Artikelverwaltung kann es selber usw.

Ich denke eine Gesamtlösung wie Plenty steht und fällt mit den UIs für Nutzer. Denn rein Daten herumschaufeln kann man anders auch machen.

Und ja, für “Plenty nachbauen” wäre ein Entwickler von Vorteil :wink: Wobei so ein Projekt wohl auch in den Bereich des Möglichen rückt, wenn man nur die wirklich benötigten Funktionen nachbaut, da fällt ja auch sehr viel weg…

Ich würde schreiend davon rennen, wenn meine PWA-Agentur das nicht jetzt schon macht.
Was Claude in 5 Minute baut, dafür braucht die klassische Web-Agentur einen halben Arbeitstag… Aber auf die PWA würde ich heute sowieso nicht mehr setzen.

Ich würde jede Wette eingehen, dass das nächste große ERP nur noch eine Datenbank und eine Schnittstelle mit spezifischer Business-Logik hat, auf die du mit deinen Agenten aufsetzt. Du willst sicherlich nicht ein komplettes ERP programmieren, aber warum sollte sich heute noch jemand an eine vorbereitete UI eines Entwicklers halten, der nie 100 Artikel von Hand gepflegt hat?

Zumindest was die Schnittstellen angeht, sehe ich Plenty hier ganz weit vorne.

Das Schöne ist: Früher hast du Zeit in Feature-Wünsche gesteckt, die nach 3 Jahren abgelehnt wurden. Heute steckst du dieselbe Zeit rein und hast am gleichen Tag die Lösung.

Du willst auf einen Knopf drücken, um deine Artikelbeschreibung SEO zu optimieren? Erledigt, dauert 15 Minuten!

Wenn du mir das Mockup schickst, geb ich es Claude und stoppe die Zeit.

Noch besser: „Claude, such den Forenbeitrag xy raus, planen, etwaige Features prüfen und zur Umsetzung weitergeben“

So / bzw. so ähnlich, läuft es aktuell bei mir.

@jackel-samenhaus danke für das Mockup. Hier ist dein Video!

Spoiler: Claude hat nur noch 15 Minuten gebraucht, weil jetzt alles da ist


Community Build: Individuelles Mockup in 15 Minuten mit Claude umgesetzt - Watch Video

PS: Soll ich mehr solche KI-Beispiele und Videos machen?

Warum nicht auf die PWA setzen? Was wäre dein Ansatz, wenn man einen Shop mit Plenty betreiben möchte? Welche Agentur baut Frontends nach Kundenwunsch per KI? Unsere scheinbar nicht, ich bin gestern vom Stuhl gefallen, als das Angebot für unser Design kam.

Plenty Speziallösung, bekommt nur Features die Plenty umsetzt oder eine teure Agentur, wenig Wettbewerb bei Agenturen, teuer…

Verbreitete Shopsysteme haben halt ein VIEL größeres Ökosystem dran, quasi alles wurde schon von jemandem gemacht.

Ich habe jahrelang Ceres-Shops gebaut und hunderte Plugins im Marketplace verkauft. Der PWA fehlt das Ökosystem, um annähernd vergleichbar mit anderen Systemen mithalten zu können. Nur weil du Dinge bauen kannst, heißt es nicht, dass du sie bauen solltest.

Die Bedingungen waren mit Ceres schon katastrophal, aber bei der PWA habe ich noch nicht mal was von einem Marketplace gehört. Und Entwickler, die gerne Plenty Plugins bauen, von denen lese ich auch selten.

Wer eine PWA einsetzt, braucht entweder nix, ist Entwickler oder dem ist egal das er für jede Kleinigkeit, eine eigene Lösung mit entsprechendem Investment braucht.

Deswegen habe ich mich vor circa einem Jahr komplett aus der Web-Entwicklung rausgenommen und bin wieder dahin zurück, womit ich früher mit Plenty gestartet bin:

eCom Prozessautomatisierung

Ich behaupten jede. Und wer sagt, er macht das nicht mit dem sollte man heute auch nicht mehr zusammenarbeiten, oder er lügt dir geradeaus ins Gesicht.

Ich habe als Entwickler jedenfalls seit einem Jahr keinen Code mehr wirklich selbst geschrieben.

Da die PWA eigentlich nichts anderes als Vue Storefront ist. Solltest du auch einen größeren Pool an Agenturen haben: https://github.com/vuestorefront/vue-storefront

Zumindest wird das die Entwicklung mit KI radikal vereinfachen. Ceres war da ein absoluter Pain in the Ass für jeden Entwickler weil es eine komplette Eigenkreation war.

Aber für 95 % der Händler sage ich => shopify.

Und das sage ich nur, weil das das Feedback am Telefon von Händlern ist, wenn Sie mir begeistert von Ihrer reibungslosen Migration und den vielen neuen und einfachen Möglichkeiten erzählen.

Die Kosten zur Generierung von Code sind praktisch auf Null gegangen. Das heißt aber natürlich nicht, dass es keinen Wert darin gibt, mit Agenturen zusammenzuarbeiten, die einem viel Arbeit abnehmen, ein schönes Design bauen, verkaufspsychologisch optimieren, die Migration planen, SEO beherrschen und und und.

PS: Ich zeige euch diese Videos nicht, damit ihr damit Geld spart. Auch wenn das zwangsläufig passieren wird. Sondern damit ihr versteht, was damit heute alles geht, und welche Probleme wir endlich lösen können. Wer Spaß hat, damit zu arbeiten, soll das tun. Und wer keine Lust darauf hat, kann mich weiterhin beauftragen :smiley:

Kann ich auch nur unterschreiben. Es gab hier in dem Plenty-Alternativen-Topic bereits eine Diskussion, für bestimmte Geschäftsfelder, bei denen die Shopify-KI “Angst” bekommen könnte, dass es nicht den T&Cs der Plattform entspricht, ist es keine gute Idee. Aber wer einen “Brot & Butter”-Shop hat, die üblichen Zahlungsmethoden anbietet, keine besonders ausgefallenen Produkte hat, der fährt mit Shopify und all den tollen Automatisierungen (vieles inzwischen mit KI) sehr gut. Selbst die Plenty-Anbindung läuft ok und insgesamt sind wir mit dem Shopify-Shop (warnwesten.de) inzwischen sehr viel glücklicher als mit unserem bisherigen Woo-Shops (warnwestendruckerei.de) - das wirkt einfach alles frischer, sowohl für den Kunden als auch im Backend.

Das Einzige, was ich bemängeln möchte, ist der recht starre Checkout und B2B-Regeln. Der Checkout wurde etwas gelockert, aber ist noch immer sehr stark vordefiniert, echte B2B-Stores und B2B-Discounts müssen noch immer über Umwege (Rabatte etc.) eingebaut werden. Beides erlaubt Shopify nur im Plus-Store wirklich individuell zu gestalten und der kostet 2100 Euro im Monat. Da würde man sich wünschen, dass es zwischen Advanced (289 Euro / Monat) und Plus (2100 Euro / Monat) noch 1-2 Zwischenstufen gäbe.

Wobei Entwicklung mehr ist als “Generierung von Code“. Spezifikationen, Architekturentscheidungen, Dokumentation, Verwaltung des Projekts - zumindest wenn es mehr als ein paar 100 Zeilen Code sind, und wenn das Ganze auch fehlerfrei und langfristig funktionieren soll.

In Softwareprodukten muss der Code immer noch durch den Flaschenhals, dass er von Menschen reviewed werden muss, damit er verstanden und auch überhaupt weiterentwickelt werden kann ohne Sicherheitsrisiken zu hinterlassen. Das ist so ziemlich das teure daran, was auch am wenigsten Spaß macht.

Für kleinere Anwendungen wie hier und Anwendungen, die nur lokal laufen ist das aber praktisch unerheblich geworden.

Ich muss vor allen Dingen artikulieren können, was ich will, und der KI beibringen, wie sie mit meinem System spricht. Das war’s.