ebay ist im Standard komplett gestrichen worden. Allerdings war die Anbindung auch eher „rudimentär“. Empfohlen werden üblicherweise die Drittanbieter-Apps von Emipro oder Webkul: Module Search | Odoo Apps Store
Ich hab mir ja das da ausgesucht: Amazon, eBay, Kaufland, Shopify, DB Schenker, OTTO, EDi, PrestaShop , MediaMarkt, and More | Odoo Apps Store
Noch eine Frage zu eigenen Erweiterungen zu Odoo
Hast du da genauere Infos?
Klingt super, ist günstig, aber wenig Information was es genau kann.
Du meinst Odoo Studio? An sich kannst du damit alles mögliche machen:
- Datenmodell erweitern
- Bestehende Datenfelder anpassen
- Eingabemasken umstricken
- eine eigene „App“ bauen
- Weiterführende Automatisierungen
Ich meine, dass eigene Datenmodelle allerdings nicht möglich sind damit.
Man sollte aber beachten, dass man das alles „direkt in der Datenbank“ macht. Daher mein Hinweis zu unbedingt lückenloser Dokumentation. Mindestens ein Staging-System wäre auch anzuraten.
Eine komplette Entwicklungsumgebung für Eigenentwicklungen lässt sich halbwegs einfach lokal einrichten. Von da aus muss ich nur noch in Staging pushen und das eigene Modul aktivieren bzw. upgraden. Für die Livestellung reicht dann ein Pull-Request.
Ah, habe mich zu kurz ausgedrückt.
Ich würde auch den Entwicklungsweg gehen wollen mit Datenmodell und Code.
Das wäre der nachhaltigere Weg.
So stelle ich es mir vor.
Als Tool kann ich PyCharm empfehlen. Dafür gibt es auch ein „Odoo“ Plugin, das die Entwicklung noch weiter vereinfacht. (Kostet 2-3 € pro Monat nach einer 30-Tage Testphase.)
PyCharm erleichtert so Sachen wie die Verwaltung der virtual environments oder der verschiedenen git-Branches.
Viel Zeit bleibt ja jetzt nicht mehr, außer wenn man sich mit der PWA beschäftigen möchte.
Nach den letzten Preisrunden ist die Entscheidung so klar wie nie. Es gibt keine Hoffnung mehr bei Plenty. Von dem ersparten Geld kauf ich mir in 20 Jahren dann lieber ein dickes fettes Wohnmobil statt die PSG Rendite Erwartungen an Plentyone zu erfüllen und freue mich über ein besser funktionierendes Odoo System.
Es ist merkwürdig, aber in der Kategorieansicht des Standard-Odoo-Shops wird der Verkaufspreis angezeigt und nicht der niedrigste Variantenpreis (wie in Plenty) aus dem Katalog. Außerdem möchte ich bei der Erstellung einer manuellen Bestellung lieber keine Preisliste auswählen müssen. Es ist auch schön, die Variantenpreise direkt in den Produktlisten im Backend zu sehen. Natürlich handelt es sich hierbei nur um Kleinigkeiten.
Ich glaube, das ist ein Missverständnis. Die Preisliste wird automatisch ausgewählt. Diese ist beim Kunden hinterlegt. Und wenn der Kunde keine besondere hat, bekommt er/sie die Standard-Preisliste.
In der Praxis ist das also nichts, über das man sich Gedanken machen wird.
Hallo @uweschuermann ,
Danke für Deine Zeit, Mühe und Geduld.
Wir verkaufen personalsierte Artikel. Ist es auch möglich so etwas bei odoo einzurichten. Am besten von Haus. Textfelder bei den die Kunden
zb. den Namen angeben können.
Verpflichtende und Optionale Felder.
Felder bei denen die Kunden Bilder hochladen können.
Das Kunden bewertungen abgeben können, am besten mit Bildern.
Hatte jetzt schon mich bei odoo registriert, aber stehe erstmal wie der Ochs vor dem Tor. Muss halt nebenbei gehen.
Danke Gruß
Marco
Schau dir mal bei den Attributwerten die Option „Freitext“ an. Das sollte zumindest einen Teil abdecken.
Mit personalisierten Produkten habe ich sehr wenig zu tun. Aber ich kann mir vorstellen, dass Odoo da zumindest nicht ganz schlecht aufgestellt ist.
Hi Uwe @uweschuermann,
ich habe die 30 Nachrichten gelesen und noch ein paar kleine Fragen:
- Du sprichst davon, dass ihr noch auf v18 seid - wie einfach ist das Upgraden? Du hattest im Plenty Alternativen-Topic einen Hosting-Anbieter (glaube opaas.cloud) empfohlen, der dann auch die “Custom”-Preisstufe umsetzt, kümmern sich derartige Anbieter auch um Upgrades? Und sprengen die dann das System, gerade wenn man viele Plugins etc. laufen hat?
- Allgemein eine Frage zur Begrifflichkeit - ist Enterprise = Custom (29,90 pro Nutzer und Monat plus das Hosting)? Oder ist das nochmal eine Stufe drüber, denn bei odoo direkt wird mir das als eine von drei Preisstufen angezeigt.
- Weißt du, ob es einen Rückimport gibt? Bei Billbee hatte ich ja kurz aufgeführt, dass das System von Amazon / Shopify / Woo Artikel in Richtung Billbee importieren und dann als neue Artikel anlegen kann. So könnte man ja die Daten recht leicht migrieren, da wir die Artikel eh bei uns unter verschiedenen Artikelnummern führen (da andere Mandanten aktuell und wir das nicht vermischen wollen).
- Und eine letzte Frage - hat Odoo was wie Pakete? Wir arbeiten derzeit immer damit, dass wir einen nicht direkt kaufbaren Stammartikel haben und dann die Mandanten / Marktplätze über die Pakete an die Stammartikel anbinden, über die Stammartikel steuern wir dann den Bestand. Ist sowas in Odoo umsetzbar oder kann ma zumindest über Artikel hinweg ein Gelb XL von Artikel A mit dem Bestand von Gelb XL von Artikel B verknüpfen (ob direkt oder über einen Stammartikel)?
Danke und grüße
Alex
Upgrades: Alles sehr gute Fragen.
Da wir noch keins durchgeführt haben, kann ich nur sagen, dass wir uns an ein paar Grundempfehlungen von OBS (der Odoo-Partneragentur) gehalten haben:
- Nicht Odoo Studio verwenden
- Eigenentwicklungen dokumentieren und kapseln
- Anpassungen möglichst nie direkt in der Datenbank vornehmen – oder zumindest im Nachgang in einem eigenen Modul nachziehen
OPaaS ist die Hosting-Tochter von OBS. Daher erhoffen wir uns, dass ein Upgrade eher unproblematisch wird. Ich gehe mal davon aus, dass wir den Code unserer eigenen Module an die Version 19 anpassen müssen. Das bisher größte habe ich in dieser Hinsicht schon mit einem Blick auf Version 19 entsprechend aufwärtskompatibel entwickelt.
Enterprise / Custom
Ich kann nur wiederholen, dass Odoo hier nicht zur Klarheit beiträgt. Das Hosting auf Odoo Online ist auch inbegriffen, wenn man es nutzen möchte – und zwar beim kostenlosen Tarif, „Standard“ und „Custom“.
Allerdings erlaubt Odoo Online keine Drittanbieter-Apps und Eigenentwicklungen. Dazu braucht es Odoo.sh oder ein anderes Hosting (On-Premise).
Und wie ist das jetzt mit Enterprise? An sich ist alles, was unter „Preiskalkulation“ bei Odoo steht immer „Enterprise“.
Alle so „Hä??“.
Odoo lässt auf Odoo Online (und Odoo.sh) ohnehin nur Enterprise Editionen laufen. Wenn man so möchte, zahlt man bei „Standard“ also vor allem das Hosting.
Bei „Custom“ hat man aber erst alle Freiheiten. In der Regel wird man das nutzen, weil man eben nicht bei Odoo Online gehostet sein möchte/kann – oder weil man Drittanbieter-Apps und Eigenentwicklungen nutzen will.
Rückimport
Also du meinst von z.B. Shopify zu Odoo? Das hängt dann von der jeweiligen Drittanbieter-App ab.
(Produkt-)Pakete
Ja, es gibt so etwas. Ob das allerdings für euren Zweck passt, muss man sich anschauen. (https://www.odoo.com/documentation/19.0/applications/sales/point_of_sale/combos.html?highlight=combo und Bill of materials — Odoo 19.0 documentation)
Drittanbieter-Apps sollte es auch geben. Ich gestehe, dass das aktuell nicht unser Fokus ist und wir eher so etwas wie Ad-Hoc-Sets anstreben. (Muss aber durch uns entwickelt werden, weil ich dazu nichts finden konnte.)
Auch wenn das nur indirekt mit der Frage zu tun hat, gibt es auch noch Dinge wie Packages (Versandverpackungen bzw. Lagerverpackungen) und Packaging (Verpackungseinheiten mit ggf. eigenem Barcode).
Insgesamt wirst du wahrscheinlich nicht um ein Handbuch-Studium und Tests herumkommen. Wenn du magst, kannst du mich auf dem Laufenden halten. Es interessiert mich und vielleicht habe ich ja auch bisher etwas übersehen. (Gar nicht so unwahrscheinlich, weil Odoo so umfangreich ist.)
Auf jeden Fall, ich denke, dass wir im Laufe des Q1 mit den ersten Tests anfangen werden, erstmal ein kleines Custom-System bei OPaaS buchen, damit wir was zum “Rumspielen” haben, mit wenigen Nutzern ist der Kostenaufwand ja überschaubar. Und dann schauen, wohin die Reise geht.
Ich hatte ja auch immer auf JTL gehofft, aber ehrlich gesagt finde ich derzeit Odoo interessanter, JTL traue ich nicht zu, dass es wirklich eine reine Cloud-Lösung wird, auch gerade in Zusatzmodulen wie Greyhound und sollte das gelingen, dann dürfte man da auf Dauer wie bei Plenty die Preise Stück für Stück erhöhen. Bei Odoo ist noch viiiel Puffer, was die Preise angeht, gerade weil das Set Bereiche abdeckt, in denen wir jetzt getrennte Lösungen gebucht haben und entsprechend bezahlen.
Die größten Vorteile von Odoo für uns sind: Das Backend ist blitzschnell und intuitiv (im Vergleich zu Plenty).
@uweschuermann Bleibt das auch so? Oder merkt man, dass er irgendwann träger wird? Falls ja, reicht dann ein einfaches Erhöhen der Resourcen beim Hosting-Provider, damit es wieder Warpspeed hat?
An sich bleibt das so. Ich empfehle dazu auch das Video von der diesjährigen Keynote. Der CEO erklärt und zeigt mehrere Minuten lang, an welchen Stellen Version 19 noch mal schneller geworden ist.
Zaubern kann natürlich kein System. Wir merken das etwa bei den Tickets. Ich muss dazu sagen, dass wir die Suche erweitert haben und eine Option eingeführt haben, die deutlich weitreichender sucht. Da kann es jetzt schon mal 1-2 Sekunden dauern.
Ich muss mal schauen, ob sich noch etwas mit Indexierung machen lässt oder wir einfach Tickets nach Zeit X archivieren.
Aber: Bei den Suchmöglichkeiten in den Tickets aus dem Standard bemerken wir keinen Slowdown. Im Prinzip haben wir das Problem also selbst verursacht. Der Komfortgewinn wiegt aber die kurze Wartezeit auf.
Mehr Ressourcen können dann helfen, wenn andere, zeitgleich aktive Benutzer bemerken, dass ihr Tätigkeiten langsamer werden. Daher gibt es die Faustregel mit 1 Worker pro 25 Benutzer (bzw. 1 Worker pro 6 zeitgleich aktive Benutzer) und dann noch ein Worker pro 5000 Webseiten-Benutzer (weil die in der Regel keine hohen Lasten erzeugen).
Bei Produkten konnte ich bisher übrigens keine Probleme bei der Performance ausmachen. Einfach alles geht deutlich schneller als bei plenty. Der Unterschied ist wie Tag und Nacht.
Vielleicht liegt das auch einfach nur daran, dass weder OPaaS noch Odoo.sh die Server-Ressourcen gnadenlos überbuchen.
Lass mich mal einen Elefanten in den Raum werfen:
Buchhaltung
Aktueller Stand ist ja:
- Kontoauszüge in Plenty einlesen (oder Ebicsen)
- Aufträge freischießen
- Rechnungen erstellen
a. An externe Buchhaltungssoftware übermitteln oder
b. mit Spezialexport arbeiten - andere Schritte die evtl noch in externen Geschichten ablaufen
Bis zu einem gewissen Schritt wird das ja jeder aktuell so machen.
Wie schaut es da bei Odoo aus.
E-Rechnungsfähigkeit?
Vorbereitete Buchhaltung?
Kontierung?
etc.
Check. (Inklusive Anbindung an Peppol)
Lass es mich so sagen: Du kannst die gesamte laufende Buchhaltung im eigenen Unternehmen machen.
Du könntest auch die Buchhaltung komplett im Unternehmen machen (bis auf deutsche Lohnbuchhaltung … aber das soll wohl auch noch kommen, wie man so hört). Allerdings ist es in der Regel besser, wenn ein Steuerberater das „Finishing“ macht. Sonst könnte man öfter eine Betriebsprüfung haben als einem lieb ist.
Bei uns wird es so ablaufen: Wir machen die komplette laufende Buchhaltung intern (in Odoo) und exportieren dann die Buchungssätze und die Belege in ein Format, das man in Datev einspielen kann. (Alles Odoo-Standard.) Ich schreibe das etwas umständlich, weil es nicht „der Datev-Import“ ist. Es ist eine CSV-Datei + Belegdatei, die man 1:1 so in Datev einspielen kann, wenn man als Steuerberater einmal eine Importdefinition aufsetzt.
Wenn man die laufende Buchhaltung nicht intern machen möchte, geht das natürlich auch. Ich sehe aber keinen Vorteil darin. Hat man es intern, hat man auch immer einen zeitnahen Stand zum Unternehmen. Insbesondere unterstützt Odoo einen dann auch direkt mit so Dingen wie einer Liquiditätsvorschau und anderer Nettigkeiten. Fehlende Belege usw. fallen auch früher auf.
Ein Steuerberater kann sich dann auf die eigentliche Beratung, sowie Verprobung und Abschlüsse konzentrieren.
Gibt’s den eigentlich was gravierendes, was Odoo jetzt nicht kann?
Ach ich weiß, für uns verkaufen ![]()