Odoo "Frag mich alles" Thread

Ich empfehle bei so etwas, direkt den Entwickler anzusprechen und ggf. auch mal eine Demo anzuschauen. Es kommt mir jedenfalls komisch vor, dass kein Connector das können sollen.

Ich werde die Anbieter mal alle anschreiben dazu.

Bisherige Informationen (Webseiten, …) sowie Videos auf Youtube zeigen den Upload Odoo –> Marktplatz nie.

Ich bin da leider nicht so überzeugt von denen.

Schau’ mal in die Bewertungen auf kununu.de … nicht so toll.

Das einzige was mir Bauchweh macht bei Odoo, ist exakt, dass alle Synchronisationen zu Marktplätzen für mich bisher n och nicht so schlüssig waren… habe die Hoffnung, dass ich einfach die falschen Connectoren angeschaut habe…..

Ich habe mal einen Admin angeschrieben was er von einer (Unter)Kategorie für Odoo hält.

Antwort von Emipro zu ihrem Odoo Amazon Connector:

  • Our Amazon connector does not support exporting products from Odoo to Amazon.
  • This is because Amazon’s product structure are very different from Odoo, and maintaining this reliably is not feasible.
  • Our recommendation is to manage products directly on Amazon and import them into Odoo.
  • If SKUs differ between Amazon and Odoo, the connector provides a product mapping feature to handle this.

Hm. OK. Ist zwar nicht die Antwort, die man sich wünscht, aber es ist immerhin ein gangbarer Lösungsweg.

(Wir haben zum Beispiel noch nie Produkte aus plenty heraus in Amazon angelegt. Daher wäre das ohnehin nicht mein Anspruch gewesen – aber nice-to-have, wenn es den Aufwand tatsächlich reduziert.)

Ich habe gerade länger mit 4EGrowth GmbH und deren 4Econ Middleware gesprochen.

Eine wirklich SEHR interessante Lösung zur Integration von Odoo mit verschiedenen Marktplätzen, DHL, …

Frage in die Runde: Hättet ihr Lust an einer Vorstellung und Demo dieser Middleware teilzunehmen?

Keine Ahnung ob es noch dieses Jahr klappt, ansonsten nächstes dann.

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@ROMBOL

Ja gerne! Bin ich dabei.

Die Tecsee GmbH hat mir geschrieben, das mi Ihrem App die Daten von Odoo zu den Martplätzen funktionieren würde.

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bei aller Liebe,
diese llms.txt ist weit weg von optimal und sinnvoll.

llms.txt sind beschreibende Dateien, die deine Webseite klar strukturiert erklären sollen. Ihr habt da nur einen Linkspam drin womit KI nur bedingt was anfangen kann.

Aktuell enthält die Datei keinerlei informationen und on top noch Marketing-Fragmente die eher kontraproduktiv sind. Es fehlt an Regeln, wie LLMs deine Inhalte nutzen soll und es fehlt an informationen zu den eigentlichen Links.

Besonders bei den Kategorien gerät KI ins wanken da die nicht strukturiert sind.
Was ist z.B. der Unterschied zwischen Warnwesten mit Klett und Warnwesten mit Klettverschluss (Personalisiert), die Produkte sind auch nicht sauber beschrieben.

Wenn dass das beste ist, was Storeseo kann, ist es extrem teuer.

Ja, da gebe ich dir grundsätzlich absolut recht. AI bzw. LLMs sollte man wirklich mit sehr viel Vorsicht einsetzen. Wir machen das bei uns aber auch genau so. Wir setzen AI nur dort ein, wo kein wirklicher Schaden entstehen kann, wo nichts sicherheitskritisch ist und wo wir im Zweifel jederzeit wieder manuell eingreifen oder alles zurückdrehen können. Für hochkritische produktive Kernlogik würden wir reines „Vibe Coding“ ebenfalls nicht einsetzen.

Was bei uns im Moment aber wirklich spannend ist: Wir haben innerhalb von vier Wochen einen extrem umfangreichen PIM Manager gebaut, für den wir früher Lösungen mit BudiBase und Zapier bzw. Make.com genutzt haben. Dafür haben wir über die Zeit sehr viel Geld ausgegeben, also wirklich viele tausend Euro für externe Lösungen.

Jetzt haben wir mit Claude Opus 4.5 ein eigenes Tool gebaut, das ehrlich gesagt ziemlich verrückt ist. Wir ziehen inzwischen alle Produktdaten direkt über die Rest API von PlentyMarkets für Import und Export. Wir haben im Prinzip einfach die Developer Doku der API in Claude geladen, beschrieben was wir brauchen und das Ding hat beim ersten Versuch funktionierenden Code geliefert. Das war für uns wirklich erstaunlich. Jetzt kann man schrittweise neue Features einbauen und eigentlich nach Herzenswunsch wirklich alles einbauen, was man schon immer sich erträumt hat….. halt einfahc nicht konnte :stuck_out_tongue:

Das Projekt hat inzwischen rund 25.000 Zeilen Code, sauber dokumentiert, mit Datenbankanbindung und Business Logik. Und das muss man fairerweise sagen, unsere eigenen Programmierkenntnisse sind eher überschaubar und mit Rest APIs kannten wir uns vorher fast gar nicht aus. Ohne AI wären wir da sicher im höheren 4- bzw. 5 fünfstelligen Bereich gelandet. Ich würde grob sagen 15.000 bis 20.000 Euro, wenn nicht sogar mehr.

Ich bin komplett bei dir was Tests, Code Review und Grenzen der Modelle angehtp. Trotzdem sehe ich hier einen riesigen Mehrwert, gerade für Leute die konzeptionell denken können und Prozesse verstehen. Dinge, die früher teuer, langsam oder schlicht nicht umsetzbar waren, werden plötzlich realistisch und das deutlich günstiger und schneller als früher.

Wir haben zum Beispiel inzwischen nicht nur Export Files für PlentyMarkets gebaut, sondern auch für Shopify. Sogar einen SEO Manager, der direkt mit Shopify verbunden ist. Das wäre vor einem Jahr für uns wirtschaftlich kaum machbar gewesen.

Deshalb sehe ich in solchen Tools enormes Potenzial, nicht als Ersatz für saubere Softwareentwicklung, sondern als massiven Hebel für Produktivität. Gerade für kleinere Teams oder Händler ohne großes Entwicklerteam.

….. ich verstehe deine Vorsicht absolut und teile sie auch. Aber richtig eingesetzt, mit Kontrolle und klaren Grenzen, eröffnen sich gerade Möglichkeiten, die es so vorher einfach nicht gab…. als Rookies, die keine Ahnung haben wie umsetzen, aber eine klare Idee im Kopf haben :slight_smile:

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und als nächstes kommt BI! :slight_smile: - bisheriger Lösungen waren entweder nicht brauchbar (Plenty) oder für uns kleiner Händler einfach not affordable… zumindest die guten nicht…..

Deswegen, ich bin mir sicher, dass man für Odoo mit dem Teil etwas reißen

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Adlerdoo und 4ecom middleware verstehe ich laut deren aussagen als „kann alles was odoo im Standard nicht kann und e-Commerce Händler brauchen.“

Nur sehen tuhe ich es leider bei beiden nicht durch Videos, Handbuch etc.

Ich bin bei sowas dann immer sehr skeptisch. Wenn ich eine tolle Software habe würde ich die auch stolz zeigen und Referenzen nennen.

Standard Odoo ist weit weg von alles was marplatzhändler mit eigenem Versand brauchen abzudecken leider. Offizielle Pläne das zu ändern gab es nicht als ich Leute von odoo direkt fragte.

Würde mich freuen bisher nur die richtigen Erweiterungen nur übersehen zu haben.

Wenn Paketlabel nur über Sendcloud gut abwickelbar wären kommt auch schnell 1000€ im Monat zusammen wenn ich es richtig verstehen bei 10.000 Aufträge im Monat.

Das ist ja doppelt soviel wie odoo komplett scheinbar im Monat kostet wenn ich den thread hier richtig gelesen habe.

BI war bei uns das erste, aber mit der Datenbasis von Plenty muss man Datenbank-mäßig schon ordentlich was raushauen. Hier kann KI bedingt helfen. Man sollte dann aber definitiv in Sachen SQL selbst einiges drauf haben.

Tests bei uns haben ergeben, dass viele Ansätze bei KI eben genau das sind wie sie trainiert wurden: Überwiegend durch Internet-Wissen. Wenn ich sie einfach machen lasse, sind Abfragen im 5 Minuten-Bereich für sie akzeptabel :slight_smile:

Claude/CI ist schon ok, aber den willst du (wenn man Ahnung von Entwicklung hat) auch häufiger mal an die Wand hauen.

„Warum das jetzt funktioniert …“

Tut es nicht, Claude. Tut es nicht.

Das Problem bei den Tools im aktuellen Zustand: Sie sparen Zeit, wenn es gut läuft. Und wenn es mal schlecht läuft, verbrät man viel Zeit auf Murks, den der KI-Kollege mit stolzgeschwellter Brust als die perfekte Lösung präsentiert.

Manchmal bräuchte ich auch eher jemanden, der die Codebasis in der Breite „kennt“. (Odoo ist halt einfach eine riesige Masse an Code. Und jede Version tickt ein wenig anders.) Das sollte meiner Meinung nach auch eine der Stärken von LLM sein. Leider verirrt sich der KI-Kollege in der Praxis oft genug im Code, referenziert falsche Stellen, halluziniert sich etwas herbei, versteht Abläufe nicht.

Für das eigene Verständnis kann das manchmal sogar hilfreich sein – so paradox das klingt. Gerade beim http-Routing in Odoo war der Ansatz des KI-Kollegen grundlegend falsch, wie ich durch Debuggen des kompletten Routings nachvollziehen konnte. Den Code konnte ich wiederum mit wenigen Änderungen adaptieren, da ich bei den Prompts und dem „Nachschärfen“ bereits vorab an späteres Refactoring gedacht hatte.

Wahr ist nämlich leider auch, dass KI wenig Verständnis für wartungsfreundlichen Code hat. Im Zweifel kommen da Spaghetti-Funktionen heraus, die auch mit etlichen Kommentaren schwierig zu entwirren sind.

Kommt potenziell davon:

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Mein Liebling ist immer

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Die eingebaute Buchhaltung von Odoo macht die Dienstleister von der Art wie Taxdoo, Accountone, CountX etc. überflüssig?

Sprich schöne OPOS Buchung mit Marktplatz Gebühren etc abgestimmt mit Steuerberater export zum Schluss?

Mag sein das ich was falsch verstehe und die Anbieter machen eine Art Magie die man nie in der eigenen Wawi realistisch abbilden kann.

Die genannten: eigentlich ja. Odoo hat eine OPOS-Buchhaltung integriert.

Was Odoo nicht (von sich aus) macht: Die Marktplatzgebühren voll automatisiert abholen und abstimmen. Da wird man selbst etwas Hirn reinstecken müssen. Es sollte aber weitgehend automatisierbar sein.

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Ok, verstehe es so das jede Marktplatzschnittstellle (Amazon, Otto etc), Zahlungsanbieterschnittstelle wie Mollie oder Paypal die Gebühren passend mit importieren müssten dann könnte man alles hinterher sauber abgestimmt übergeben.

Glaube das Problem ist dann immer noch das z.B. Amazon später noch irgendwas ändert oder so und das auch berücksichtigt werden muss.

Wenn bei jeden importierten Auftrag an der passend importierten Zahlung die Gebühren von x,xx Euro einfach mit drin währen und das alles wäre dann kann ich mir vorstellen das es ansich kein Hexenwerk ist.

Stecke da zu wenig drin. Habe aber da besonders vor angst das die Buchhaltung knallt.