Odoo "Frag mich alles" Thread

Genau diese Punkte meinte ich hier. Mir fehlen die Kenntnisse das auf links zu ziehen.
Aber wie Du sagst, man kann besser auf Odoo hoffen als auf Plenty.

Grüße

Marcel

Wie geschrieben: bei schema-org-Daten gab es einen Schub nach vorn mit Version 19. Das hatte ich mir noch nicht im Detail angesehen.

URL-Struktur ist eher so ein Fetisch, dem ich auch verfallen bin. Die SEO-Relevanz ist im Vergleich zu anderen Sachen relativ klein. Wenn man es schön machen kann: gut. Aber ich würde die Qualität eines Shopsystems nicht allein davon abhängig machen. Zumal die Struktur in Odoo nicht komplett daneben ist. Es ist eher „nur zu 80 bis 90 %“ OK. (Die von Shopify finde ich auch nicht berauschend.)

Anders gesagt: Wenn das die großen SEO-Schwächen des Odoo Shops sind, sehe ich das nicht sonderlich kritisch. Wie weit die maschinenlesbaren Daten inzwischen sind, müsste man noch mal schauen. Es kann aber auch gut sein, dass wir unser Modul dafür anderen Shopbetreibern anbieten werden. Es muss nur noch mal durchgeprüft werden, dass es keine hart auf uns zugeschnittenen Sachen enthält.

Apropos SEO: An anderer Stelle glänzt Odoo da im Shop. Meta-Beschreibung, URL-Optimierung (also der Teil, den man frei wählen kann), direkte Vorschau des SERP, Keyword-Vorschläge auf Basis des Inhalts. Gibt es so komfortabel nicht bei jedem Shopsystem.

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Ja ich weiß, es ist nicht so extrem wichtig und das ist fast in allen Systeme defizitär. Es ist nicht der entscheidende Punkt, wahrscheinlich eher was für die Psyche.

Das ist wichtiger, eine sauberes schema einzurichten zu können , ich habe schon gesehen das es möglich ist. Es gibt auch Plugins dafür, ob die was taugen weiß ich noch nicht.

In den Zusammenhang könnte das auch noch interessant sein:

Das wäre phantastisch.

Grüße

Ich habe für Montag eine Systemvorführung gebucht, jetzt denke ich das wird eher ein intensives Verkaufsgespräch werden.

Ich habe für Montag eine Systemvorführung gebucht und ehrlich gesagt die Befürchtung, dass das eher ein intensives Verkaufsgespräch wird als eine neutrale Demo.

Dieses Thema mit Support und angeblich notwendigen Stunden wirkt auf mich etwas aufgeblasen. Vor allem die Abfrage nach Mitarbeiteranzahl direkt vor dem Termin geht ja schon klar in Richtung „Schulungsbedarf hochskalieren“.

Ich habe mir das Plenty 2011 komplett selbst aufgebaut – ohne Agentur, ohne Supportpaket. Wenn etwas nicht lief, lag es in der Regel am System selbst und nicht daran, dass ich es nicht verstanden habe. Nie habe ich Support gebucht , das Forum reichte für viele Fragen, alles andere was nicht funktionierte waren Bugs.

Wie realistisch ist es, Odoo ohne initiales Supportpaket sauber aufzusetzen, wenn man bereit ist, sich da reinzuarbeiten?

Dokumentation und Videos scheinen ja ausreichend vorhanden zu sein. Ich würde für eine Migration sowieso eher mehrere Monate einplanen und das strukturiert angehen, statt mir am Anfang direkt ein Paket aufschwatzen zu lassen, bei dem ich am Ende die Hälfte gar nicht brauche.

Ein Partner für punktuelle Fragen klingt für mich sinnvoll – aber direkt am Anfang mehrere tausend Euro für ein fixes Supportkontingent sehe ich ehrlich gesagt kritisch.

So wie ich gesehen habe kann man ja auch einfach online buchen so wie man es haben möchte.

Support muss NICHT eingekauft werden bei Odoo. Das ist optional. Nichts anderes erzählen lassen. Die verkaufen das natürlich gern mit, weil im Vertrieb die Provision daran hängt.

Verwandtes Thema: Wartungsgebühren auf „Zeilen Code“ im System. Das betrifft Drittanbieter-Apps und andere Anpassungen. Das ist ebenso optional.

Ja nach Bedarf potenziell sinnvoll: Ein Festpreispaket, das man für Schulungen usw. nutzen kann. Wobei das nicht von Odoo sein muss. Es gibt ja auch Agenturen. So etwas kann unter Umständen beim Einstieg helfen. Wenn du aber bisher auch autodidaktisch unterwegs warst, kommt das wahrscheinlich weniger für dich infrage.

Wir haben Odoo über eine Agentur gebucht und die auch bei Einrichtungsthemen gefragt und anfangs auch Entwicklungen umsetzen lassen. Bei Letzterem war schnell klar, dass uns die Umsetzung zu langsam und zu teuer ist. Daher haben wir das schneller als ursprünglich geplant komplett internalisiert. Also bleibt es jetzt nur noch auf der Basis „wir melden uns, wenn wir Fragen haben“. Das ist bei den Kosten dann auch sehr überschaubar. Wir haben eher wenig Fragen und wenn dann klar umrissene.

Haben wir für uns aber erst lernen müssen und entsprechend Lehrgeld bezahlt.

Starke Empfehlung beim Einarbeiten: Lokale Umgebung aufsetzen und mindestens eine Staging-Umgebung im Hosting. Da kannst du dann nach Belieben ausprobieren und wenn es zerschossen ist, einfach neu aufsetzen.

Das klingt dann wirklich eher nach einer Agentur. Odoo hat natürlich den kostenlosen Support und man hat in der Regel auch einen Ansprechpartner. Aber der wird ggf. nicht in der Tiefe in Geschäftsprozessen stecken. Bei technischen Fragen und Bugmeldungen ist der Support ziemlich gut.

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Das Gespräch und die Vorführung waren sehr überzeugend, es gab auch keinen Verkaufsdruck. Ich werde nach Odoo wechseln und freu mich schon drauf. Tatsächlich kommt das auf was bei Plenty seit Jahren fehlte: Spaß. So vieles ist wie selbstverständlich möglich.

Der Preis ist unglaublich günstig im Plenty Vergleich. Ich sehe nichts was Plenty bietet was Odoo nicht kann. Zumindest für mein Geschäftsmodell. Das einzige worüber ich mich ärgere ist das ich es nicht noch früher angegangen bin.

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Ich habe Odoo im Dezember 2025 ausgiebig getestet gehabt. Bin immer noch davon begeistert, nun warte darauf, bis Uwe sein Tool bezüglich Artikel-Migrierung von Plenty zu Odoo fertig hat.

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Ich bin dran. Nur jetzt habe ich erst mal ein paar Tage Urlaub. Danach sollte es relativ zügig gehen.

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Ich warte auch drauf! Danke

Bin immer noch hin & her gerissen , was ich als ERP nun nehme.

@uweschuermann

eine kleine Zwischenfrage zum Export:

Ich wechsle in Kürze von Plenty zu Woocommerce. In Plenty habe ich Daten von 2017 bis 2026. Ich brauche sie nicht unbedingt (und möchte sie in kein Produktivsystem übernehmen), aber “wenns leicht geht” wäre es natürlich trotzdem nett sie rauszuholen bevor Plenty gelöscht wird.

Dabei denke ich eher an Auftragsdaten um später noch sehen zu können “welche Artikel wurden von wem wie oft gekauft”. Artikel- und Kundenstammdaten kann ich ja vermutlich leicht als csv exportieren, nur Aufträge sind da schwieriger.

Ist es da eine sinnvolle Idee Aufträge von Plenty in ein lokales “Archiv Odoo” zu holen, um die Daten quasi einfach zugänglich zu haben? Oder ist das Overkill?

Wenn du Auswertungen fahren möchtest, wäre irgendeine Art von Sicherung durchaus sinnvoll. Aber ob das unbedingt ein Odoo-Archiv sein muss?

Unser Tool kümmert sich aber tatsächlich „nur“ um die Artikeldaten und das drumherum. Das klingt simpel, ist es aber nicht. Eine bis zu fünfstellige Anzahl an Produktvarianten könnte man noch mit Tabellen jonglieren. Aber selbst das ist schon überaus unangenehm. (Das kann ich aus Erfahrung sagen.) Eine qualitative und quantitative Kontrolle ist auf diese Weise auch fast unmöglich.

Genau da setzen wir an. Man kann innerhalb des Migrationstools auf mehreren Ebenen prüfen, ob die Daten vollständig da sind und wo ggf. noch etwas fehlt. Das lässt sich dann gezielt nachholen.

Für Kundenstammdaten haben wir kein spezielles Tool. Falls Bedarf besteht, könnte ich intern besprechen, ob wir so etwas angehen. In der Regel ist das aber unproblematisch, wenn man beim Import ein paar Details beachtet.

Aufträge nehmen wir gar keine aus plenty mit. Bei der Datensicherung orientieren wir uns an dem, was Marlon bereits hier im Forum genannt hat. Ja, wir verlieren dann die Historie. Die Realität ist aber, dass das in plenty ohnehin eher schlecht auszuwerten war. Wir konzentrieren uns lieber darauf, dass wir in Odoo die bereits vorhandenen Auswertungswerkzeuge ausreizen und dann noch ergänzen, was uns ggf. fehlt. (Nicht, dass ich das jetzt schon wüsste.)

Allgemein rät übrigens auch Odoo davon ab, die Auftragshistorie mitzuschleifen. Man kann es wohl machen, aber es scheint viele Fallstricke zu geben.

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@uweschuermann

Wenn irgendwie ein paar Kundendaten mit übernommen könnte, wäre das schon geil - sind Dauerkunden welche immer wieder bestellen.

Gruß Dirk

Ich bespreche es nach meinem Urlaub noch mal intern. Eine Idee, was man relativ leicht umsetzen kann in Sachen Kundendaten und Historie habe ich auch schon.

Kunden daten zu importieren, sollte unproblematisch sein, siehe

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Ich hatte heute eine Systemvorführung zu Odoo und hab mir parallel nochmal das Thema Umsatzsteuer bei Versandkosten angeschaut.

Situation bei mir:
Ich verkaufe Produkte mit 7 % und 19 %. Klassischer Mischwarenkorb also.

Jetzt ist es bei Plenty ja so (und das nervt mich seit Jahren), dass sobald auch nur ein 19 %-Artikel im Warenkorb ist, die Versandkosten komplett mit 19 % besteuert werden.

Nach allem, was ich jetzt dazu gefunden habe, ist das aber so eigentlich nicht sauber, weil Versand ja eine Nebenleistung ist und bei gemischten Warenkörben anteilig aufgeteilt werden müsste.

Kann Odoo das sauber lösen?

Wäre super, wenn du da aus der Praxis was zu sagen kannst. Für mich sieht es so aus als ob sich das auch bei Odoo nicht lösen lässt.

Danke dir & angenehme Urlaubtstage

Ich schaue mir auch immer wieder Odoo an, gerade aufgrund dieses Forumseintrags hier. Ich kann mich erinnern, dass wir schon einmal die Diskussion hatten, wie man Produktdaten auf Marktplätze exportieren kann.

Ist das immer noch so oder hat inzwischen jemand konkrete Erfahrungen, wie das genau funktioniert? Laut einem Beitrag hier im Forum unterstützen die Drittanbieter-Apps anscheinend keinen direkten Produktexport. Das würde bedeuten, dass man die Produkte separat auf den Marktplätzen anlegen muss und das nicht über Odoo abbilden kann.

Für uns wäre das ehrlich gesagt ein absoluter Showstopper, weil wir dann wieder mehrere Systeme parallel bedienen müssten. Unser Ziel ist es ja, alles aus einer Hand zu steuern, also Produktdaten zentral pflegen und direkt an die gängigen Marktplätze wie Otto, Amazon, eBay usw. ausspielen.

Hat dazu jemand schon Erfahrungen oder weiss, wie der aktuelle Stand ist?

Ich kann auf Anhieb keine App finden, die die Produkte aus Odoo zu Amazon exportiert. Umgekehrt soll es bei mindestens einer der Konnektoren gehen. Updates (Odoo → Amazon) bei den Produktdaten scheint auch mindestens eine App recht umfänglich zu machen.

Da ich mich schon ewig nicht mehr damit beschäftigt habe: Ist das bei plenty nicht so ähnlich? Also Anlage in Amazon muss über eine Import-Datei gemacht werden; Updates sind dafür automatisiert. Geht das auch anders? Und funktioniert das auch fehlerfrei?

Bei mir war es so, dass ich meine eigenen Artikel wesentlich lieber direkt im Amazon Seller Central verwaltet habe. Ich habe einmal probiert die Bullet Points in Plenty so einzurichten, dass sie dann automatisch bei Amazon eingetragen werden, aber allein das war so umständlich (und dann in der Plenty UI auch nicht bequem zu bearbeiten), dass ich es gelassen habe.

Und Marktplätze haben normalerweise noch viel mehr spezielle Datenfelder als nur ein paar Bullet Points. Wenn man sie beim Marktplatz selbst verwaltet bekommt man meist auch direkter ein Feedback ob der eingetragene Wert so passt oder nicht.

Andere Dinge wie A+ Inhalte bei Amazon muss man sowieso dort anlegen. Ich sehe bei eigenen Artikeln die man wirklich gut (mit A+) am Marktplatz präsentiere nicht viel Sinn dahinter die unbedingt via Plenty zu verwalten. Ausnahmen gibt es natürlich immer (10.000 gleichartige Schrauben, ohne A+ oder so).

Wichtig ist der Bestandsabgleich, eventuell noch der Preisabgleich (aber das ist schon fraglich, das kann zB bei Amazon ein Repricer vielleicht besser verwalten).

Ich möchte das nur als alternative Sicht hier schreiben, weil der Plenty Weg (ALLES irgendwie über eine komplizierte Schnittstelle abgleichen) nicht der einzige Weg ist, wie man auf Marktplätzen verkaufen kann. Andere ERPs können da andere Ansätze haben, und sich vielleicht eher auf Bestand, Preis, Auftragsimport konzentrieren, und sich nicht mit hunderten Datenfeldern je Marktplatz herumschlagen (Produktdaten könnte wiederum ein anderes Tool synchronisieren…).

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Das Interview hab ich mir angeguckt, interessante Business Story. Jan Griesel Youtube Videos finde ich „weniger überzeugend“ im Vergleich. Die Idee hinter Odoo wird ziemlich klar wirkt auf mich sehr überzeugend. Das ganze Odoo Universum wirkt sehr aufgeräumt obwohl es sehr umfangreich ist. Auf jeden Fall bietet es sehr viele Möglichkeiten zu einem eigentlich unglaublichen Preis. Selbst wenn der Preis in der Zukunft verdoppelt werden würde fände ich das immer noch seeehr entspannt im Plenty Vergleich

Bei Amazon habe ich etwas gefunden. Wenn man bei Amazon in der Navigation Apps und Dienste–>Verkaufspartner Appstore

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