Plenty Alternativen

in Shopify Plus kannst du den Checkout bearbeiten. Lohnt sich aber erst ab einem gewissen Gewinn.

Moin @AlexBuzz ,

Shopware hat die Fair Use Policy eingeführt. Das bedeutet, dass du ab 1 Million GMV / Jahr einen Tarif bei Shopware buchen musst, wenn du weiterhin Zugriff auf den Shopware-Store haben willst.

Es steht dir frei weiterhin Shopware kostenlos zu nutzen. Allerdings ohne den Store - was für viele natürlich absolut unmöglich ist, da du quasi fast keinen Zugriff mehr auf Plugins und Erweiterungen hast.

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Vielen Dank für den Hinweis, das war mir gar nicht bewusst.

Im Vergleich bleibt es trotzdem Interessant, aber dann gehe ich mal von 600 EUR / Monat aus.

Grüße

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Ich habe für mein Szenario jetzt 3 Systeme in Bezug auf Preis und Funktionalität überprüft. Das ist ganz schön zeitaufwändig, aber eine erste Erkenntnis ist das alles was ich mir bis jetzt anschaut habe mehr Shop Funktionalitäten zu einem viel günstigeren Preis bietet als Plenty. Powergap macht eigentlich bisher den besten Eindruck. Der größte Vorteil ist das man als Kunde wahrgenommen wird. Natürlich ist das ein Nischenanbieter, aber ziemlich überzeugend

Nur ist Powergap für mich sehr sehr gewöhnungsbedürftig. Ich bin in der Demo über haupt nicht so zurecht bekommen.

Ja das stimmt, aber ich denke mit der Zeit kommt man damit zurecht, oder man kann auch sagen: Wer mit Plenty zurecht kommt den kann eigentlich nichts mehr erschrecken.

Auf jeden Fall wird man dort wie ein Mensch und nicht wie eine zu melkende Kuh behandelt.

Shopware ist nur in den richtigen Händen optimal, auch wenn man davon ausgehen kann, das man sehr viel machen kann, muss man dass definitiv können.

Mit der CE kommst du sehr weit, wenn du klein bist, allerdings wird es dann wild, wenn Lagerwirtschaft und Co dazu kommt. Besonderes kostet aber auch bei Shopware Geld. Oder Entwicklungsaufwand, weil viele eben nicht „rechtskonform“ integriert ist.

wenn ich es richtig verstehe, die Gebühren werden dort prozentual vom Umsatz berechnet

0,9% sind schon günstiger, als 1,4% was Plenty mir versucht anzudrehen, wenn ich vom Classic zum PlentyOne Tarif wechseln würde.

Moin,

Shopware sollte auch nicht als Alternative gesehen werden. Es ist als reines Shopsystem extrem stark und skalierbar. Vor allem da man alles selber aufsetzen kann von der Hardware her und von kleinen 1 Serverlösungen bis hin zu Clustersystemen mit zb 20 Servern oder mehr und hier komplett auf Symfony aufbaut sind hier quasi keine Grenzen gesetzt. Es gibt zwar Pickware aber hier haben wir die Erfahrungen gemacht das es aktuell zumindest recht anfällig ist und sehr wartungsintensiv ist dadurch.

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Das ist sicher realistischer als “ist gratis”. Und dann braucht man eben noch ein ERP dazu, wenn man Funktionen braucht, die man bei Plenty immer als selbstverständlich wahrgenommen hat. Ich habe vor 10 Jahren einen Wechsel von Plenty zu Magento (reiner Shop, mit kleinem Wawi Plugin drin) gemacht, und da erst gemerkt, welche Features bei einem Shop so abgehen.

Ein Shop sammelt halt vor allem Bestellungen, und sollte die dann an ein ERP für alles weitere übergeben (von Lagerverwaltung über Prozesse bis zur Rechnungserstellung). Wenn man bei einem Shop über Plugins diese Funktionen nachrüstet dann ist das weniger stabil als das was man von einem ERP wie Plenty gewöhnt ist (so quasi “warum kann ich da nicht mehrere Lagerstandorte und komplexe Rechnungs-Logik einbauen, das konnte Plenty doch auch alles”).

Bei den Shops finde ich eher Shopify und Woocommerce für kleinere Firmen interessant, Shopware wäre mir da zu riskant bei kleinem Budget. Denn die wollen natürlich zahlende Kunden, und haben sicher Tricks auf Lager um Community User später zum Zahlen zu bewegen. Und Tricks kann man schlecht einkalkulieren.

Bei Shopify kann man sich alles zusammenklicken, in ein Theme sollte man eventuell investieren (ein paar 100 eur), dafür zahlt man dann auch vom Umsatz (ist aber bekannt).

Bei Woocommerce kann man günstigst starten und vieles bauen, aber man muss es auch entweder selbst bauen oder jemanden zahlen der es baut. Es lauern auch Fallstricke, es gibt viele Plugins die man brauchen könnte, aber die sind alle VIEL günstiger als das was die Shops für große Firmen so an Miet-Plugin-Kosten haben. Viele Woo Plugins kosten so im Bereich 100eur/Jahr, und man kann recht frei entscheiden, was man nutzen möchte.

Im Vergleich zum alten PlentyShop sind andere Shops wie Woocommerce VIEL besser für das Veröffentlichen von Content (Abseits von Produkten/Kategorien) geeignet. Bei Woocommerce liegt das an der Basis Wordpress: Man kann einfachst Content Seiten und Blog Beiträge erstellen, und die frei platzieren. Da kann man richtig Content Marketing machen, viel besser als das, was Plentyshop so geboten hat (Shopbuilder…).

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Plenty kassiert bei mir im altern Zero Tarif im Moment wie folgt ab:

0,84 % vom Auftragsvolumen
Mindestens 30 Cent pro Auftrag aber maximal 60 Cent pro Auftrag

Hinzu kommen die Gebühren für die Domain, Mandant , Speicher ect.

Am Ende zahle ich so weit 1000 EUR / Monat an Plenty.

Das ist eine Größenordnung wo ich spontan dem Fluchtinstinkt folgen würde. Aber ich bin soweit, das ich selbst bei einem Plenty Angebot mit 50 % Rabatt nicht mehr bleiben würde. Bei mir liegt der Focus auf dem eigenen Shop und da ist bei Plenty nicht mehr viel zu erwarten.

Das gilt auch für Aufträge die aus dem Plenty Shop reinkommen.

Bei Powergap zahlst Du nur für Marktplatz Aufträge die Gebühr.

Der eigene Shop wird auf der Grundlage von Klicks abgerechnet. Ich finde die Preisgestaltung dort ziemlich fair.

Hat denke ich faire Tarife wenn man EINEN Webshop hat (+Amazon). Wenn man mehrere Webshops hat ist es blöd, weil sich dann die Kosten gleich mal verdoppeln (ich verstehe die Logik dahinter nicht ganz).

Soweit ich mitbekommen habe sollten sie Daten von Plenty importieren können, das wurde denke ich beim Kollegen mit dem Akku Shop gemacht.