Plenty Alternativen

Vielen Dank für den Hinweis, das war mir gar nicht bewusst.

Im Vergleich bleibt es trotzdem Interessant, aber dann gehe ich mal von 600 EUR / Monat aus.

Grüße

Ich habe für mein Szenario jetzt 3 Systeme in Bezug auf Preis und Funktionalität überprüft. Das ist ganz schön zeitaufwändig, aber eine erste Erkenntnis ist das alles was ich mir bis jetzt anschaut habe mehr Shop Funktionalitäten zu einem viel günstigeren Preis bietet als Plenty. Powergap macht eigentlich bisher den besten Eindruck. Der größte Vorteil ist das man als Kunde wahrgenommen wird. Natürlich ist das ein Nischenanbieter, aber ziemlich überzeugend

Nur ist Powergap für mich sehr sehr gewöhnungsbedürftig. Ich bin in der Demo über haupt nicht so zurecht bekommen.

Ja das stimmt, aber ich denke mit der Zeit kommt man damit zurecht, oder man kann auch sagen: Wer mit Plenty zurecht kommt den kann eigentlich nichts mehr erschrecken.

Auf jeden Fall wird man dort wie ein Mensch und nicht wie eine zu melkende Kuh behandelt.

Shopware ist nur in den richtigen Händen optimal, auch wenn man davon ausgehen kann, das man sehr viel machen kann, muss man dass definitiv können.

Mit der CE kommst du sehr weit, wenn du klein bist, allerdings wird es dann wild, wenn Lagerwirtschaft und Co dazu kommt. Besonderes kostet aber auch bei Shopware Geld. Oder Entwicklungsaufwand, weil viele eben nicht „rechtskonform“ integriert ist.

wenn ich es richtig verstehe, die Gebühren werden dort prozentual vom Umsatz berechnet

0,9% sind schon günstiger, als 1,4% was Plenty mir versucht anzudrehen, wenn ich vom Classic zum PlentyOne Tarif wechseln würde.

Moin,

Shopware sollte auch nicht als Alternative gesehen werden. Es ist als reines Shopsystem extrem stark und skalierbar. Vor allem da man alles selber aufsetzen kann von der Hardware her und von kleinen 1 Serverlösungen bis hin zu Clustersystemen mit zb 20 Servern oder mehr und hier komplett auf Symfony aufbaut sind hier quasi keine Grenzen gesetzt. Es gibt zwar Pickware aber hier haben wir die Erfahrungen gemacht das es aktuell zumindest recht anfällig ist und sehr wartungsintensiv ist dadurch.

Matthias von der webimpact® GmbH
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Das ist sicher realistischer als “ist gratis”. Und dann braucht man eben noch ein ERP dazu, wenn man Funktionen braucht, die man bei Plenty immer als selbstverständlich wahrgenommen hat. Ich habe vor 10 Jahren einen Wechsel von Plenty zu Magento (reiner Shop, mit kleinem Wawi Plugin drin) gemacht, und da erst gemerkt, welche Features bei einem Shop so abgehen.

Ein Shop sammelt halt vor allem Bestellungen, und sollte die dann an ein ERP für alles weitere übergeben (von Lagerverwaltung über Prozesse bis zur Rechnungserstellung). Wenn man bei einem Shop über Plugins diese Funktionen nachrüstet dann ist das weniger stabil als das was man von einem ERP wie Plenty gewöhnt ist (so quasi “warum kann ich da nicht mehrere Lagerstandorte und komplexe Rechnungs-Logik einbauen, das konnte Plenty doch auch alles”).

Bei den Shops finde ich eher Shopify und Woocommerce für kleinere Firmen interessant, Shopware wäre mir da zu riskant bei kleinem Budget. Denn die wollen natürlich zahlende Kunden, und haben sicher Tricks auf Lager um Community User später zum Zahlen zu bewegen. Und Tricks kann man schlecht einkalkulieren.

Bei Shopify kann man sich alles zusammenklicken, in ein Theme sollte man eventuell investieren (ein paar 100 eur), dafür zahlt man dann auch vom Umsatz (ist aber bekannt).

Bei Woocommerce kann man günstigst starten und vieles bauen, aber man muss es auch entweder selbst bauen oder jemanden zahlen der es baut. Es lauern auch Fallstricke, es gibt viele Plugins die man brauchen könnte, aber die sind alle VIEL günstiger als das was die Shops für große Firmen so an Miet-Plugin-Kosten haben. Viele Woo Plugins kosten so im Bereich 100eur/Jahr, und man kann recht frei entscheiden, was man nutzen möchte.

Im Vergleich zum alten PlentyShop sind andere Shops wie Woocommerce VIEL besser für das Veröffentlichen von Content (Abseits von Produkten/Kategorien) geeignet. Bei Woocommerce liegt das an der Basis Wordpress: Man kann einfachst Content Seiten und Blog Beiträge erstellen, und die frei platzieren. Da kann man richtig Content Marketing machen, viel besser als das, was Plentyshop so geboten hat (Shopbuilder…).

Plenty kassiert bei mir im altern Zero Tarif im Moment wie folgt ab:

0,84 % vom Auftragsvolumen
Mindestens 30 Cent pro Auftrag aber maximal 60 Cent pro Auftrag

Hinzu kommen die Gebühren für die Domain, Mandant , Speicher ect.

Am Ende zahle ich so weit 1000 EUR / Monat an Plenty.

Das ist eine Größenordnung wo ich spontan dem Fluchtinstinkt folgen würde. Aber ich bin soweit, das ich selbst bei einem Plenty Angebot mit 50 % Rabatt nicht mehr bleiben würde. Bei mir liegt der Focus auf dem eigenen Shop und da ist bei Plenty nicht mehr viel zu erwarten.

Das gilt auch für Aufträge die aus dem Plenty Shop reinkommen.

Bei Powergap zahlst Du nur für Marktplatz Aufträge die Gebühr.

Der eigene Shop wird auf der Grundlage von Klicks abgerechnet. Ich finde die Preisgestaltung dort ziemlich fair.

Hat denke ich faire Tarife wenn man EINEN Webshop hat (+Amazon). Wenn man mehrere Webshops hat ist es blöd, weil sich dann die Kosten gleich mal verdoppeln (ich verstehe die Logik dahinter nicht ganz).

Soweit ich mitbekommen habe sollten sie Daten von Plenty importieren können, das wurde denke ich beim Kollegen mit dem Akku Shop gemacht.

Ich schmeiss mal meine Meinung hier rein:

Wir sind mit unseren Plenty Shops komplett zu Shopify. Das ist ein GameChanger! Alles was vorher nicht ging geht. Mailmarketing einfach / Shop einfach / Checkout einfach (und funktioniert / und keine Doppelbestellungen / und keine Zahlungsabbrüche ….)

Wir haben mittlerweile 3 Shopify Shops angebunden. Das mit PayPal 0% kann ich bestätigen - steht bei uns auch bei den Zahlmethoden (und nein das sind nicht die ersten 3 kostenlose Monate).

Dank Apoio haben wir es auch hinbekommen, unsere Plenty Texte in allen Sprachen in den Shopify zu kippen :slight_smile:

Natürlich gibt es ein paar Kleinigkeiten die aber auch der mE schlechten Plenty Schnittstelle beruhen die nerven - aber generell sind wir sehr zufrieden.

Nun brauchen wir nur noch ein Backendersatz (aktuell Plenty) .

Andreas

Ich hab mich heute nach 3 Monaten Erkundungsphase für Odoo entschieden, ich sehe auf dem Markt nichts besseres. Zusätzlich werde ich sehr viel Geld sparen was in Zeiten der extremen Kostensteigerungen wichtig ist.

Ab heute freue ich mich auf den Tag an dem ich den Plenty Stecker ziehen werde. Von Plenty nach Odoo wechseln fühlt sich im Moment so an wie sich aus einem Schwitzkasten zu befreien. Odoo läuft sehr schnell und es gibt unendlich viele Möglichkeiten ein Business abzubilden. Shopify Shops können auch angebunden werden.

Mag ich überlesen haben aber wo sind die angebunden? Also welches ERP? Odoo?

Hey Leute,
ich beschäftige mich ja auch intensiv mit dem Wechsel von Plentymarkets, da das neue PlentyONE-Modell mit Umsatzprovision für viele von uns die Marge auffrisst.
Sollte ich irgendwie gewzwungen werden vom alten Classic Vertrag was ich habe zum neuen PlentyOne Vertrag zu wechseln so bin ich schnell von Plenty weg.

Bei der Suche nach Alternativen stossen viele auf Shopify. Doch Vorsicht: Was für einfache Lifestyle-Produkte super funktioniert, ist speziell für mich vor allem als Uhrenhändler brandgefährlich.

Ich möchte euch meine Rechercheergebnisse teilen, warum Shopify uns und anderen im schlimmsten Fall das Genick brechen kann:

Ich habe Shopify kurzfristg getestet und fand es ziemlich leicht zu bedienen aber dann bin ich auf diverse Sachen im Internet gestossen.

1. Der „Brand Protection“ Bot (Gefahr bei Gebrauchtuhren)

Shopify ist eine US-Plattform mit extrem scharfen, KI-gesteuerten Filtern. Wenn wir Marken wie Omega, Tissot, Rado oder Rolex listen oder irgendwie kurz mal Apple irgendwo erwähnen ( Apple Ladekabel etc.) – Neu oder besonders als „gebraucht“ (Pre-owned) – schlagen die Bots oft blind zu.

  • Das Risiko: Ohne Vorwarnung wird der Account wegen Verdachts auf Plagiate gesperrt.
  • Die Folge: Man muss für jedes Stück mühsam Herkunftsnachweise und Echtheitszertifikate einreichen. Während dieser Prüfung (die Wochen dauern kann) ist der Shop offline. Selbst Händler, die jahrelang dabei waren, wurden durch plötzliche Algorithmus-Updates von heute auf morgen „kaltgestellt“.

2. Das „High Risk“ Payout-Problem (Eingefrorene Gelder)

Da Uhren hochwertige Güter sind (High Ticket Items), stuft uns Shopify Payments (Stripe) oft automatisch als Risikogeschäft ein.

  • Bei der kleinsten Unregelmässigkeit friert Shopify die Auszahlungen oft für 90 bis 120 Tage ein.
  • Wer hohe Einkaufspreise vorfinanzieren muss, verliert hier sofort seine Liquidität.

3. Die „Pre-Order-Falle“ (Lieferzeit 2-3 Monate)

Viele von uns arbeiten mit Vorbestellungen für Innovationen oder seltene Stücke. Bei Lieferzeiten von über 30 Tagen versteht Shopify keinen Spass und das macht schon 5% der Aufträge bei uns aus.

  • Rolling Reserves: Shopify behält oft 100% der Einnahmen ein, bis eine Tracking-Nummer hinterlegt wird. Wenn die Uhr erst in 3 Monaten kommt, bekommt ihr auch erst in 3 Monaten euer Geld.
  • Shipping Policy: Wer systematisch Gelder einsammelt und erst Monate später liefert, verstösst gegen die US-Richtlinien von Shopify Payments. Die Folge: Sperrung des gesamten Shops wegen „unseriösem Geschäftsmodell“.

4. Fehlende Datenhoheit

Das ist der kritischste Punkt: Shopify ist ein „Walled Garden“. Wenn die KI euch den Stecker zieht, kommt ihr oft nicht mal mehr an euer Backend, um Kundenlisten oder Bestandsdaten zu exportieren. Euer gesamtes Business liegt in der Hand eines US-Algorithmus.


Ich schaue mir folgendes gerade alles an

  • ERP: JTL-Wawi
  • Shop: Shopware 6 oder JTL-Shop.
  • Payment: Ich nutze hier nur Wallee Die kennen den Markt und die melden sich bei mir wenn mal was ist und kein Bot sondern eine Person mit der ich telefoniere oder schreibe. Wir gehen dann das Problem durch.

Favorit ist bei mir gerade JTL

Xentral habe ich mir auch angeschaut, hat eienr hier Erfahrung?

Hat aber keinen Shop dabei.

Beste Grüsse Sülo

@Suelo

Nicht zu vergessen wäre Base.com - das schaue ich mir gerade genauer & Intensiver an.

Ich würde mir das mit JTL aber nochmal überlegen:

Was mit JTL passieren soll, ist offenbar klar geregelt. Laut Aussagen mehrerer Beteiligter soll das gesamte ERP- und Shopsystem bis 2030 schrittweise eingestellt werden.

Für die aktuell rund 30.000 aktiven Händlerkunden plant die Allianz ein „Migrationsprogramm“:

  • Händler können zu vergünstigten Konditionen zu einem der Tec-Allianz-Systeme wechseln – also zu Afterbuy, Plentyone, Xentral oder Shopify.

Hallo @DirkO ,

wieso finde ich dazu nichts anderes im Netz? Könnte es ein Aprilscherz sein?

Beste Grüße
Kim

@KStaubus

Ja könnte ein Scherz sein. Ich glaub daran auch nicht wirklich.

Es IST ein Aprilscherz!

@Suelo Dein KI-Text zeigt sicher ein Problem für bestimmte Bereiche auf. Ob nun teure Uhren, Markenklamotten, Schreckschusswaffen, all das ist für Shopify ein Dorn im Auge.

Auf der anderen Seite hast du eine Shopsoftware, die so unglaublich einfach im Verhältnis zur Leistungsfähigkeit gebaut ist, dass auch Leute mit überschaubaren technischen eCommerce-Kenntnissen einen guten Shop aufsetzen können. Klar, für komplexere Detaillösungen braucht es auch bei Shopify etwas Programmierkenntnisse oder eine Agentur, aber 95% der Anwendungsfälle lassen sich super abdecken und dabei mit sehr viel eingänglicheren Apps (und meist extrem schnellem und guten Support, sowohl durch Shopify und insbesondere durch die App-Entwickler).

Gerade auch für Lifestyle-Marken mit viel Social Media ist Shopify eine super Sache, tiefe Integration in Facebook & Co., unzählige Apps für derartige Lösungen, das ist schon ein großer Gamechanger für viele Shops, die auf sowas angewiesen sind. Auch Flow / Automatisierungen sind dort so, wie man es von Plenty erwarten würde aber es nie bekommen wird, sie funktionieren und sind intuitiv nutzbar.

Aber ja, wie du bzw. die KI schreibt, für Spezialfälle ist es ein Problem und man muss ebenso wie bei Amazon, eBay & andere Marktpläte darauf vertrauen, dass der Anbieter einen nicht sperrt. Aber natürlich muss man beim eigenen Server / Shop auch ein gewisses Vertrauen haben, dass der IT-Dienstleister nicht Mist baut (siehe den kürzlichen Fall bei JTL) und auch der Shop-Softwareprovider gute Arbeit abliefert. Und im Zweifel kostet ein guter Shop dann auch mehr, sowohl was Plugins angeht als auch (wenn man es selbst nicht programmiert) was die Agentur angeht, die Kosten muss man aufwiegen.

Nur noch ein kleiner Hinweis - Shopify ist der Standard, wenn man mal das ERP wechselt, hat man eigentlich nie ein Anbindungsproblem. Je kleiner die Lösung, je regionaler (bspw. Shopware vornehmlich DACH), umso kleiner wird auch der Pool der ERP-Lösungen, die den Shop kennen.

Grüße

Alex

Das sehe ich genauso. Shopify Shops sind gut, aber es ist ein Damoklesschwert . Das was Du beschreibst, diese ganzen Punkte, haben mich auch aufgehalten. Ich bin jetzt letztendlich bei Odoo gelandet, das hat mich am meisten überzeugt. Ich habe einen Shopify Shop im Januar aufgemacht , aber eher als Spielwiese. Funktioniert aber schon erstaunlich gut. Den binde ich jetzt einfach mit bei Odoo an. So hab ich wenigstens die Daten im System