Oder eben zur unpassenden Zeit. Nämlich dann wenn das unter dem Listenpreis liegende Wechselangebot abgelaufen ist, und die Listenpreise aufgerufen werden.
Ich werfe die Möglichkeit unverbindlich in den Raum. Wenn der Schuss nach hinten los geht, verlieren alle Trittbrettfahrer von deiner „Empfehlung“.
Taktik/Empfehlung ist also gleich öffentlicher Aufruf zum Radau, ok. Verflixt und ich dachte, ein Forum ist genau dafür da, also Ratschäge einzuholen, Empfehlungen zu geben und zu erhalten.
Würdest du den Teil bitte mal weiter ausführen? Für mich entsteht im Moment noch der Eindruck das die Angebote mehr oder weniger ausgewürfelt worden sind. Das wird ganz sicher nicht so sein, aber bis jetzt sehen die Angebote für mich echt ziemlich willkürlich aus.
Wenn es Listenpreise gibt, würde ich natürlich gerne sehen wie viel uns ein Expand- oder Scale-Vertrag kosten würde.
Die Frage habe ich natürlich auch schon dem Account Management gestellt, warte aber im Moment noch auf eine Rückmeldung.
Bitte schön, unser Expand Angebot.
Ihr neuer Vertrag ab dem 1. September 2026:
Neuer Tarif: Expand
Monatliche Grundgebühr: €530,00 (100% mehr als bisher)
Inklusive GMV-Volumen: €130.000
Gebühr für Überschreitungen: 0,45%
Der GMV erschliest sich uns nicht, und noch viel weniger warum man uns einen Tarif anbietet der keine E-Rechnungen enthät ( zumindest in dem von Plenty verlinkten PDF wird das so dargestellt, in einem Anderen wieder nicht . Wie auch schon mal oben beschrieben)
Auch das in diesem Tarif nicht vorhandene Nachbestellungsmanagement beunruhigt mich wirklich. Wie soll das gehen ?
Für diesen Tarif wird übrigens ein Preis ab 249.- ausgewiesen, gleich mehr als 100% Aufschlag zu verlangen ist auch nicht schlecht.
Fragenkatalog ist raus, mit Fristsetzung. Mal kucken was passiert.
Den GMV kannst du bestimmt anpassen lassen. Musst dann eben nur ausrechnen was es dich in den Monaten zusätzlich kostet, in denen du drüber bist.
Einen Aufschlag von mehr als 100% halte ich aber nach aktuellen Beobachtungen nicht für realistisch. Mir liegt zumindest kein Angebot vor, in denen das so ist.
@UteFee
Vergleichst du (wenn du von über 100%) sprichst deine realen PlentyONE Gebühren der Vergangenen 12 Monate (wie empfohlen), oder die der neuen Tarife auf der Website?
Das sind „ab“ Preise und beginnen mit dem kleinstmöglichen GMV.
Nirgends, ich habe die Information aus neueren Systemen, welche die Vertragsverwaltung /plenty/terra/start/contracts/upgrade-plan aufrufen können.
@sleunig
Wir zahlen aktuell 262.- Grundgebühr, ab September sollen es 530.- sein.
Also 100% mehr.
Da wir noch keine verbindliche Antwort darauf haben, ob mit dieser neuen Grundgebühr auch „Nebenkosten“ wie Hosting etc abgegolten sind, sind das zunächst mal 100% mehr .
Was die Gebühr für den Tarif Expand angeht, ist es doch nun wirklich unverschämt, statt 149.- / Monat, 530.- aufzurufen.
Und dann auch noch E Rechungen und Nachbestellungen nicht mehr zur Verfügung zu stellen.
Zumal wir aktuell nur einen Shop betreiben und keinerlei andere Channels nutzen.
Anhand der Liste kann man unseren angebotenen Preis gut nachvollziehen.
Nun ist es so, dass Plenty uns in die Kategorie “Scale” einordnet, ausschließlich weil wir die Anzahl der SKUs überschreiten. Die Kriterien von Lite+ knacken wir nur wegen eines nicht genutzten Multishops, den wir kündigen könn(t)en und wegen der SKU’s.
Wir zahlen also für zusätzliche SKU’s und den Multishop einen Aufpreis von 150 Euro im Monat (im Vergleich zu Expand). Im Vergleich zu Lite+ zahlen wir wegen des nicht genutzten Shops und den SKU einen Aufpreis von 300 Euro im Monat.
Ist das eine faire Kalkulation oder sind wir als Unternehmen im Tarif einfach falsch eingeordnet? Wir können doch nicht zig Lager, Nutzer, Mandanten, Shops,etc… mitbezahlen die wir nicht benötigen, nur weil wir eine Kennzahl überschreiten.
Ich habe das mal an Plenty so als Rückmeldung gegeben am Montag, aber noch keine Reaktion erhalten.
Ich glaub du interpretierst die Tabelle falsch. 149€ gibt es nur bei einem Inklusiv-GMV bis 10.000€. Bei über 100.000€ ist der Listenpreis gleich mal 629€ - also insofern sind die 530€ bei 130.000€ unter dem offiziellen Listenpreis. Ich glaube die Listenpreise sind absichtlich hoch angesetzt um die individuellen Angebote vermeintlich gut erscheinen zu lassen. Und da die Listenpreise abgestuft sind anhand des GMVs ist das jetzt endlich wie früher Auftragspakete buchen.
Diese Tabelle steht mir ja offiziell gar nicht zur Verfügung.
Offiziell kenne ich doch nur die Preise die PlentyOne veröffentlicht.
DU als Agentur kennst die Listenpreise, und hast sie hier netterweise preisgegeben.
ABER ich als Kunde , kenne Sie nicht.
Was ich nicht kenne, kann ich nicht fehl interpretieren oder?
Und diesen GMV haben wir noch in keinem Monat erreicht, von daher wie kann dieser von Plenty definierte GMV als Grundlage einer Preisberechnung dienen?
Unser Problem ist, dass wir mit dem Großteil unserer Kunden Kommissionsverträge abwickeln. Dadurch viele Aufträge teilen und gruppieren, was für Plenty jedes mal ein neuer Auftrag ist.
Das ist (leider) von der Geschäftleitung so gewollt, und wir stellen das auch seit ca. 6 Monaten langsam um.
Aber verkauft im Sinne von Plenty sind alle Aufträge zwischen Status 1 und sagen wir 8.x.
Für mich ist verkauft nur alles was in der 7 landet.
Gruppiere ich Auftrag #a und #b ,zu #c, zählen diese Aufträge für Plenty alle zum GMV, obwohl a und b ja storniert werden.
Jaaa, wir nutzen das System , und jaaa ich könnte damit leben wenn es eine Gebühr dafür gäbe.
Aber in unserem Fall ist der GMV eine ziemliche Katastrophe.
Das war hier glaub ich hier spezifisch @sleunig- aber das hat überhaupt nichts mit “Agentur” zu tun sondern wie er schon erwähnt hat kommt das immer bei einem neueren System. Wenn man ein neues Testsystem hat sieht man die Tabelle. Kurioserweise aber nicht vor der Bestellung wirklich erst im eingerichteten System. Ich glaub das einzige wo in den letzten Jahren die Partner mal umfangreicher vorab informiert wurden war das Rebranding mit neuem Logo. Ich habe nicht den Eindruck, dass plenty seine “Partner” aktuell besonders wichtig sind.
Die Abrechnung nach GMV empfinde ich persönlich in den meisten Fällen als Katastrophe, weil damit nicht mehr Leistung und Kosten in Relation stehen. Und die Vertragszeit in vielen Fällen einseitig von einem Monat auf 12 Monate verlängern wollen sehe ich auch mehr als kritisch. Die Wirtschaftslage ist enorm volatil und plenty verlagert gerade das Risiko einseitig an seine Kunden. Das ist schade, denn bei allen technischen Problemen war bisher das Preis-Leistungsverhältnis und die Flexibilität DAS Argument für plenty, das kippt gerade aus meiner Sicht.
Die aktuellen Pakete sind auch in einigen Punkten so ungünstig geschnitten, dass für viele Kunden gar nichts unter Ultimate in Frage kommt.
Danke das du den Thread nochmal verlinkt hast, ich hatte den schon gar nicht mehr auf dem Schirm. Jetzt bin ich allerdings noch ratloser als vorher, denn ich habe auch in der Feature-Liste kein Feature gefunden, das die Einstufung zumindest in den Scale Tarif verhindern würde. Und der würde, gemäß der von dir verlinkten Tabelle, monatlich nur die Hälfte des uns angebotenen Ultimate Tarifs kosten, bei einer deutlich geringeren Überschreitungsgebühr. Für die von dir verlinkten Kosten für Expand oder Scale würden wir bleiben.
hast Du dabei auch die Aufträge berücksichtigt ?
Die neuen Tarife unterscheiden sich insofern, dass Aufträge erstmal NICHT mehr zusätzlich berechnet werden. D.h. Auftragspakete und/oder die bisherige Position “Weiterer Auftrag Verbrauch:…..” musst Du mit einrechnen.
Ich will damit jetzt nicht sagen, dass die Erhöhung fair ist, aber in den allermeisten Fällen fällt sie nicht ganz so hoch aus, wie es auf den ersten Blick scheint.
In dem Fall gebe ich zu, dass dann vielleicht Plenty bei näherer Betrachtung nicht das ideale System ist, weil gerade das was die Stärke (bei allen Schwächen) ist, nämlich die Vielzahl der möglichen Anbindungen bei Euch garnicht relevant ist.
Allerdings ist es halt so, dass jeder Umzug des Systems Kosten verursacht. Je nach Größe musst man da schon mal 5-6 stellige Beträge einkalkulieren.
Der neue Shop braucht ein Layout, Daten müssen übernommen werden, Abläufe neu eingerichtet, Anbindungen an Versanddienstleister, Zahlungsanbieter, Buchhaltungssoftware etc. hergestellt werden. Und dann hat noch niemand die neuen URLs SEO-technisch weitergeleitet.
Wir hatten schon den ein oder anderen Kunden, der bei einem ähnlichen Setting über einen Wechsel nachgedacht hat und am Ende dann zu dem Schluss kam, dass er auch bei den neuen Preisen Plenty noch weitere 10 Jahre nutzen kann, bevor sich der Umzug armortisiert hätte.
Wenn man das alles nebenbei selbst machen kann, mag es vielleicht etwas günstiger sein, aber es bleibt trotzdem ein gewaltiger Aufwand, bis alles wieder so läuft, wie man es braucht.
Ich kann jedem nur empfehlen das wirklich sauber zu kalkulieren, wieviel teurer es WIRKLICH ist und was die Alternativen wären.
Und bedenkt dabei bitte immer: Plenty ist an ganz vielen Stellen nicht perfekt, aber andere Systeme sind es auch nicht. Man braucht also eine gut durchdachte Checkliste. Was brauche ich, was ist besonders wichtig, was ist wichtig, damit meine Mitarbeiter damit gut arbeiten können.
Und dann kommt man vielleicht zum Entschluss, dass System X oder Y besser passen oder halt auch dazu, dass Plenty das kleiner und vor allem bekannte Übel ist.
ob die Aufträge dann inkuisv wären, ist uns von Plenty noch nicht bestätigt worden.
Zumindest aus der Email geht das für mich nicht hervor.
Das ist eine der Fragen die wir vorgestern an Plenty geschickt haben, aber natürlich noch auf Antwort warten.
Das macht bei uns ca. 100.- im Monat aus, also nicht die angekündigten 100% .
Das ist bei uns genau der Punkt.
Unser Chef ist in einem Alter in dem man ziemlich sicher sagen kann, dass der Shop ganz sicher keine 10 Jahre mehr läuft. Und ein Nachfolger ist nicht in Sicht.
Wir haben einen Wechsel in Betracht gezogen, aber gerade weil wir sooo speziell arbeiten, wäre ein Umzug wirklich wirklich aufwendig.
Von der Umstellung für die Mitarbeiter mal ganz abgesehen ..
Von daher haben wir uns dagegen entschieden, und versuchen jetzt mit Plenty die neuen Konditionen zu verhandeln.
Es ist eben wirklich jeder Fall irgendwie auch ein Einzelfall.
Die Aufträge bis zum GMV sind inklusive, erst wenn der Wert überschritten ist fällt die Überschreitungsgebühr an, das wird man dir mit Sicherheit auch noch bestätigen. Ich vermute dass das Accountmanagement jetzt mit (teils wütenden) Mails überschüttet wird und nicht richtig hinterherkommt.
Sehr ausgewogenes und wichtiges Statement, Heinke.
Ich ergänze mal unsere individuelle Perspektive dazu.
Der Preis von plenty passt für uns(!) schon lange nicht mehr zur Leistung. Das System hat bei grundlegenden Funktionen abgebaut und läuft auch nicht durchgehend stabil. Wir können uns einfach nicht darauf verlassen.
Ein anderes System bietet uns deutlich mehr Möglichkeiten auch in Bereichen zu expandieren, mit den wir geliebäugelt haben, aber deren Umsetzung in/mit plenty kaum bis gar nicht machbar ist.
Wir haben durch den ersten Teil des Wechsels bereits bei Drittsystem einsparen können (Ticketsystem, Zeiterfassung, …). Das sollte man also bei der Kostenberechnung im Hinterkopf behalten. Die größte Ersparnis und ein wichtiger Faktor beim Performance Measurement wird sein, dass wir die laufende Buchhaltung internalisieren.
Der Stunt mit der Buchhaltung ist natürlich auch einer der Gründe, warum so eine Migration nicht mal eben gemacht ist.
Für die Migration haben wir ein eigenes Tool entwickelt und „nebenbei“ noch einen bunten Blumenstrauß an Modulen; vieles, das wir schon immer mal umgesetzt haben wollten. Das macht die Migration nicht schneller, aber steigert Qualität und Möglichkeiten.
Will sagen: Eine Migration ist ein Kraftakt. Wir haben unseren Zeitplan auch überschritten. Dennoch sehen wir es für uns(!) als richtigen Schritt. Die Gesamtkostenprojektion und die vielen Möglichkeiten, Dinge in einem System bündeln und überhaupt erst umsetzen zu können, überwiegen die Anstrengungen (für uns!).
Zu den neuen Preisen: Ohne zu wissen, ob zum genannten monatlichen Abschlag nicht doch noch gesonderte Gebühren kommen, lässt sich schwer abschätzen, wir groß der Unterschied tatsächlich wäre. Aber wir gehen von 50 bis 100 % Mehrkosten aus. Und plenty hat auch einfach mal 45.000 Varianten/SKUs vergessen. Man kann also davon ausgehen, dass es noch mal teurer geworden wäre.
Dazu hätten sich noch Migrationskosten addiert: Umstellung auf Flows, neuer Shop usw. usf.
Der Wechsel ist bei uns(!) keine Bauchentscheidung gewesen. Die Preiserhöhung bestätigt schlicht unseren Entschluss als richtig. Das muss aber jeder plenty-Händler für sich abwägen.