Diskussion: Preisstaffeln PlentyONE Pläne

Fallen bei den neuen Tarifen noch die zusätzlichen Kosten an für:

SSL Zertifikat
zusätzliche Artikel
zusätzlicher Webspace für Belegdokumente

Exakt gleiche Preise wie bei den Classic-Verträgen

Jetzt ist es bei uns soweit.

Wir haben vor drei Wochen erstmalig einen Key Account Manager bei Plenty bekommen. Er ist sehr nett und zugänglich, schnell zu erreichen, hilft uns auch bei technischen Themen (indem er intern nachfrägt).

Im ersten call ging es um die neuen Support Tarife. Im zweiten Call auch. Im dritten Call ging es nun um plentyOne.

Wir haben ein Angebot für plentyOne bekommen und sollen auf diesen Tarif umsteigen. Die Classic Tarife laufen angeblich Anfang 2026 auch für Bestandskunden aus und werden entweder umgestellt oder gekündigt. Es wurde aber bislang kein spezifischer Zeitdruck auf uns ausgeübt, sondern nur gesagt, dass wir wechseln werden müssen. Ich habe gefragt ob wir nicht z.B. bis Ende 2026 im alten Tarif bleiben können und das wurde klar verneint.

Naja, so ist es eben und die Welt dreht sich weiter. Wir haben auch schonmal für unsere Stammkunden Konditionen umgestellt und Dinge verschlechtert. That’s business.

Die ganzen Tarife in der Tabelle sind für uns überhaupt keine Option, wir müssen direkt in Ultimate springen. Auch dort gibt es gewisse Standard-Limits für SKUs, Mandanten usw., die aber für uns indiskutabel niedrig sind. Wie müssen also alles einzeln verhandeln, da ist plenty aber sehr zugänglich.

De facto steigt der Preis für Plenty durch die Umstellung um ca. +80%, man macht uns aber ein Bestandskunden Angebot mit ca. +40%. Es ist aber nicht sauber definiert wie lange das gilt und wir versuchen noch, das herauszufinden. Es könnte sein, dass der Umsteiger Rabatt mit der ersten Folge-Vertragsanpassung (z.B. höhere Limits) wegfällt. Das könnte ja theoretisch schon zwei Monate nach dem Umstieg sein falls es irgendwo zwickt. Also gehen wir derzeit eher von +80% aus als von +40%. Ich glaube die +40% sind nur akutes sugarcoating.

Die Tarifberechnung bei Ultimate hat übrigens nichts mehr mit den früheren Tarifen pro Auftrag zu tun. Stattdessen geht es zentral um den Umsatz.

Im Wesentlichen kann man sagen, dass plentyOne Ultimate ca. 1% vom Umsatz kostet. Ob es dann 0,9% oder 1,2% sind hängt von der spezifischen eigenen Situation mit Aufträgen, Limits, usw. ab.

Was mir zudem aufgefallen ist:

Der Umstieg auf plentyOne Ultimate geht scheinbar auch mit einem technischen Umzug auf einen anderen Server einher. Man verspricht uns bessere Systemperformance durch leistungsfähigere Hardware. Dazu kommt, dass die alten Tarife ja nun feature-frozen sind. Neue Features kommen nur noch für plentyOne Kunden. Das beißt sich aber irgendwie mit dem angeblichen Zwang zum Umstieg denn wieso extra einen Unterschied zwischen feature-frozen Alttarifen und Neutarifen machen, wenn sowieso alle Anfang 2026 umsteigen müssen?

Wer von euch ist schon auf Ultimate umgestiegen und kann etwas berichten?

Grüße

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:sweat_smile: :rofl:

Sorry, mir fehlen da einfach die Worte. Emoji müssen es tun.

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@uweschuermann

Damit kann ich jetzt nichts anfangen. Hältst Du meinen Beitrag für doof oder die Sache ansich oder um was geht’s?

@s_f

Haben die was gesagt, wie lange man sich auf einen neuen Tarif binden muss?
Also 6 Monate, 1 Jahr, 2 Jahre etc.

Gruß Dirk

@DirkO

Nein

//Edit: Doch, sind Jahresverträge, also immer 12 Monate. Finde ich OK und ist bei anderen Softwares die wir nutzen ja nicht anders.

@s_f
Ok. Aber ich traue da nicht so ganz, das man da monatlich kündigen könnte.
Könntest Du bitte da doch mal nachfragen. Danke.

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Siehe edit oben.

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Dich halte ich überhaupt nicht für doof. Aber wie plenty seine Bestandskunden (mal wieder) behandelt … Da finde ich gar keine Wort mehr. Komplett fassungslos.

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Naja der Account Manager hat es uns auch erklärt:

Plenty hat einen neuen Investor (wurde ja vor ein paar Monaten kommuniziert) und sie stellen sich quasi komplett neu auf. Personell, technisch und eben auch in den Konditionen.

Wir haben im Rahmen der Gespräche auch verschiedene major pain points angesprochen und dazu Feedback der C-Level Ebene über unseren Key Account Manager erhalten mit relativ konkreten Aussagen was gelöst werden kann mit grobem Zeitplan und was nicht.

Ich denke ehrlich gesagt, Plenty ist hier auf dem richtigen Weg. Ist mein Ernst.

Klar freue ich mich nicht über die Preissteigerung aber ob das nun wie bisher 0,75% vom Umsatz sind oder künftig 1% ist doch nicht wirklich relevant. Ich gehe da auf Preiskalkulation > füge am Ende der Formeln ”*1,004” ein und das Thema ist erledigt.

Wichtiger ist, dass Plenty auf der ja insgesamt ganz ordentlichen Basis an Funktionen die Stabilität und usability erhöht und durch die neue Personalstruktur mit klarerer Verantwortlichkeit denke ich ist dieser Weg auch gewährleistet. Klar dauert das vielleicht 1-2 Jahre aber dann wird der Code denke ich gut sein. Die letzten Änderungen und Ergänzungen waren aus meiner Sicht alle gut und richtig.

Plenty wächst jetzt aus der wild ausgewachsenen Startup-Bude heraus und bekommt klare Strukturen.

Ich war aber auch der einzige der hier in der Umfrage im Sommer “sehr zufrieden” angekreuzt hat - also womöglich habe ich eine ungewöhnliche Sicht auf die Dinge - zumindest was dieses Forum betrifft.

Ich sollte mich vielleicht als Brand Ambassador bei Plenty bewerben :joy:

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wenn man nur 0,9% vom Umsatz zahlen muss, würde ich sofort in den Tarif wechseln, unsere Warenkörbe sind klein, aber die Anzahl der Bestellungen ist hoch. Ich zahle im Classic Tarif nach den ganzen Preiserhöhung aus den letzten Jahren aktuell fast das doppelte, als noch vor 4 Jahren.

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Ich denke Du solltest einfach mal anfragen. Zumindest das kostet ja nichts :wink:

Auf Kosten von uns die über 10 - 12 Jahre Plenty gut zu geredet hatten und es da immer Ärger etc. gab - das muss aber für die Stammkunden doch aber nicht sein.

Liegt ihr bei der “Grundgebühr” bei etwa 1% Kosten und dann kommt alles on top wie zusätzliche SKUs, Webspace für Dokumente oder liegt ihr insgesamt etwa bei 1%?

Absolut!!!

Darf ich Fragen wie lange du schon Kunde bei Plenty bist?

Dein Optimismus in allen Ehren. Ich finde schlicht, dass das Pferd hier von der falschen Seite aufgezäumt wird. Erst mal sollte die Qualität erhöht werden (nachweislich, konsistent, durchgehend), ehe man die Preise per Brechstange nach oben zieht.

Mal davon abgesehen, dass die Rechnungen auch so schon seit längerer Zeit nicht kleiner werden.

Man könnte auch der Meinung anheim fallen, dass hier schamlos der „vendor lock-in“ ausgenutzt wird.

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Zu den exakten Spezifika des Angebotes ist Stillschweigen vereinbart. Wie gesagt, kannst Du Limits, wie z.B. SKUs, Webspace etc. mit Plenty verhandeln. Der Ultimate Tarif ist nicht fix.
Daher kann ich Dir auch nicht sagen, wie es für euch aus geht. Ich kenne ja auch nicht eure Bedürfnisse und wie Plenty die dann bei euch einordnet. Die schauen sich halt die Geschäftsentwicklung an, machen Prognosen, usw. . Die von mir genannten Zahlen sind der Endpreis bei uns, aber das kann für euch natürlich ganz anders ausgehen. Lass Dir einfach ein Angebot machen!

6 oder 7 Jahre; und wir machen alles in-house, keine Plenty-Agentur - eine Entscheidung mit der wir extrem happy sind, da wir unsere Probleme in der Tiefe verstehen und somit besser lösen können - entweder mit Plenty oder unter Nutzung der API.

Das kommt ja auf uns als Kunden an. Ob wir uns locked fühlen oder bereit sind zu wechseln. Ich habe klar auch die Konditionen von Wettbewerbsprodukten im Call besprochen.

Ein Steuerberater kostet deutlich mehr Prozent vom Umsatz und trägt absolut nichts zum Umsatz bei.

Ja mehr Leistung ohne Preiserhöhung wäre für uns als Händler optimal. Und nur Preise erhöhen ohne mehr Leistung wäre für Plenty optimal.
Ich finde daher es ist ein guter Kompromiss, beides gleichzeitig hochzuziehen. Es liegt natürlich an uns als Kunde, den Finger dann auch in die Wunde zu legen wenn etwas nicht wie besprochen umgesetzt wird.

Wenn unsere mittelfristige Unternehmensplanung sich realisiert, wird Plenty mit uns irgendwann über 100k p.a. Umsatz machen. So einen Kunden gibt man dann normalerweise nicht so schnell auf. Wir haben mehrere solche Lieferanten/Dienstleister und die bemühen sich alle um uns. Von daher bin ich da relativ relaxed - aber natürlich wachsam.

Grüße

Wir sind seit 2007 bei Plenty und hatten “damals” den teuersten Tarif gebucht (Platin).

Kosten 999 Euro netto - pro Jahr.

Das waren noch Zeiten ;-))

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@MrT

Kann ich eure Firma kaufen um den Tarif zu kriegen? :joy: