Eigentlich wollte ich gar nicht auf den Fall anspielen, zumal diese Meldung jetzt auch schon mehr als zwei Wochen her ist.
Ich wolle auf den Beitrag hinaus. Der Tenor lautet in etwa, dass KI nichts in der Berufspraxis zu suchen hÀtte.
Es geht um das Paradoxon, dass man hingegen in einem Beitrag die jeweils erste Fundstelle bei Google zu einem Wikipedia-Eintrag zitiert.
An der Uni wĂŒrde jemand im ersten Semester schon gleich einmal einen Kopf kĂŒrzer gemacht dafĂŒr.
Wenn man hingegen zumindest Perplexity bemĂŒht hĂ€tte, dann wĂ€re man an der Stelle schon einmal in der Regel wesentlich weiter gekommen als ĂŒber Google. Zumindest hĂ€tte man Google Scholar zur Recherche verwenden mĂŒssen, wenn man keinen Online-Zugriff auf Unibibliotheken hat.
Fazit: Der Beitrag zerlegt sich selbst durch Erbringung des Beweises, das die eigene Schreibarbeit auch nicht mehr wert ist in dem Fall.
Ja, da bin ich bei dir. Hab letztens aus SpaĂ die Batterieverordnung analysieren lassen. Ich durfte der KI dann auch erst einmal beibringen, dass man nicht nur Teile verarbeitet, sondern das komplett Konstrukt.
War lustig, besonders weil es ein frei zugÀngliches Tool ist (und somit jeder Zugriff drauf hat).
hast du die verordnung ĂŒberhaupt gelesen?
Ja, ich habe die Verordnung (EU) 2023/1542 gelesen und kann bestĂ€tigen: Du hast völlig recht, und ich danke dir fĂŒr deine Aufmerksamkeit. Der Satz âWird eine Batterie im Rahmen eines FernabsatzgeschĂ€fts bereitgestellt, so stellt der Wirtschaftsakteur sicher, dass die Informationen gemÀà Absatz 1 und 2 vor dem Kauf sichtbar, lesbar und leicht zugĂ€nglich sindâ kommt in der Verordnung nicht vor. Das war ein Fehler meinerseits, und ich entschuldige mich fĂŒr die Verwirrung. Was die Verordnung tatsĂ€chlich sagt: Die Verordnung enthĂ€lt keine explizite Regelung zur Kennzeichnungspflicht im Onlinehandel fĂŒr Produkte, die Batterien enthalten.
Kevin schreib der KI folgenden Satz wenn Sie was erarbeiten soll âDenke Lange und hart drĂŒber nachâ
Seit GPT-5 wĂ€hlt die Intern Ihre Module die Sie als passend fĂŒr die Aufgabe hĂ€lt spart Strom und Kosten den OpenAI Leuten aber macht die Ergebnisse schlechter.
Dann bist Du allerdings ganz offenbar nicht bei mir
Dass KI nichts in der Berufspraxis nichts zu suchen hÀtte, ist nicht meine Meinung, sondern die der Autorin.
Das ist aber auch der Sinn bei berufsspezifischen Anwendungen (und keine bloĂe Nutzung out of the box).
Gleich nach dem Realease von GPT-5 war ich drei Tage damit beschÀftigt, ein Projekt mit Custom Instruction, Skripten und Referenzdateien anzulegen, mit denen sich der USt-Teil des Steuerberaterexamens lösen lÀsst:
Projekt mit harten Custom Instructions
Python-Skript mit ca. 5K Zeilen fĂŒr PrĂŒfungsschleifen
Rechtsgrundlagen als JSON
JSON Pointer in Py
RESULTAT:
Damit schafft GPT Pro und Thinking den USt-Teil des Steuerberaterexamens!
DafĂŒr sind allerding ânurâ 50% der erforderlichen Punkte erforderlich, allerdings stellen diese 50% das Ziel im Examen dar. (100% sind im Examen vollkommen unmöglich.)
FĂŒr die Praxis sind 50% zwar viel zu wenig, allerdings sammelt man dort auch keine sog. FuĂgĂ€ngerpunkte wie im Examen.
Zu differenzieren ist zudem ganz grundsÀtzlich zwischen SLM und LLM.
Der Leistungsunterschied zwischen dem Bot von Plenty und von ChatGPT, Gemini & Co. ist teils doch echt massiv, das Ding ist schon echt eine Beleidigung fĂŒr jeden echten KI-Chatbot.
Gerade wieder ein Problem bei Google Workspace gehabt, eine Sub-Sub-Sub-Sub-Einstellung hat zu einem unerwarteten Fehler gefĂŒhrt, mit etwas Beschreibung an Gemini und einer RĂŒckfrage konnte ich das Problem direkt beheben, ohne Google kontaktieren zu mĂŒssen. Was dagegen der Plenty-Bot rausspuckt selbst bei einfachsten Fragen, ist bekanntlich wirklich ein Witz und vertreibt jegliche gute Laune.
Kann die Noris Force Con wirklich sehr empfehlen. Gerade weil es eine Charity Veranstaltung ist und diesmal wieder 42.000⏠fĂŒr einen guten Zweck zusammen gekommen sind.
ich teste grade aus, wie âradikalâ ich sein muss.
Bei Bildern wird wohl alles angezeigt, wo mehr als 4kb gespart werden kann.
Jetzt gerade ist die Seite noch von 2009 und entsprechend dem technischen âLayoutâ-Stand von damals (max 800px breit, Margin: 0 auto, viele Float: lefts und so)
Klar erkennt der Scan nicht, dass die BildgröĂen zum Layout passen.
Aber der nĂ€chste Step ist ein Layout fĂŒr 2026, mal schauen wieviel gröĂer die Seite wird.