da hast Du wohl recht
Ich denke, wenn Plenty “out-of-the-box” alle Ihre Anforderungen erfüllt, wird es schwierig sein, etwas Besseres zu finden. Aber Plenty ist teuer, vor allem, wenn Sie viele Varianten haben und Entwicklung benötigen. Wir stellen ebenfalls auf Odoo um, aus dem einfachen Grund, dass Odoo mehr unserer Kernanforderungen zu geringeren und besser kalkulierbaren Kosten erfüllt. Und weil es viel einfacher und kostengünstiger ist, einen guten Entwickler zu finden, der schnell maßgeschneiderte Module für Odoo erstellt. Innerhalb weniger Wochen konnte unser Entwickler ein maßgeschneidertes Modul zum Importieren von Varianten erstellen (denn die integrierte Methode zum Importieren von Varianten ist in der Tat miserabel). Einige benutzerdefinierte Marktplatz-Integrationsmodule sind ebenfalls geplant (Wir brauchen vor allem Marktplätze, die Plenty ohnehin nicht anbietet). Die verborgene Stärke von Odoo sind all die Apps, die ohne zusätzliche Kosten mitgeliefert werden:
In der Tat ist die Diskussion sehr interessant. Gerade die Frage, ob Odoo auch eine gute Wahl ist, wenn man nur die “Standards” benötigt und eine solide Lösung zu einem niedrigeren Preis ohne viel Entwicklungsaufwand sucht.
Mal anders herum gefragt - was ist aus eurer Sicht die beste Option, um einen möglichst einfachen Umstieg zu haben, wenn man keine eigenen Module programmieren (lassen) möchte? JTL? Doch Odoo? Ohne Wechselschmerz wird es sicher nie gehen, aber zentral wichtig ist natürlich, dass die Shops (bei uns Woo, Shopify) und Marktplätze (im Endeffekt nur eBay und Amazon) ungestört laufen und der Warenbestand etc. weiterhin verwaltet bleibt.
Grüße
Alex
Kann man nicht Odoo für Amazon / Ebay auch zB. magnalister - Die ultimative Schnittstelle zu eBay, Amazon & Co. nutzen um Artikel & Aufträge da hin & her zu schieben?
magnalister kenne ich noch von meinem Shopware 5 Ausflug und habe eher so semi-prickelnde Erinnerungen daran. Hat sich das verbessert?
Damals gingen ja verschiedene Marktplatzanbindungen überhaupt nicht. Beispielsweise waren wir anfänglich gar nicht so unerfolgreich beim französischen Priceminister (Rakuten). Und magnalister hatte dazu auch eine Schnittstelle … theoretisch. Praktisch gab es bei jedem einzelnen Konfigurationsschritt einen kleinen Tanz: Fehler → Melden → Fix → und von vorn. Wirklich lauffähig war das auch nach mehreren Wochen nicht und mir war dann die Hutschnur geplatzt.
Amazon-Anbindung war mittelprächtig bis „OK“, aber halt auch kein Stück mehr.
Zu ebay kann ich nichts sagen.
Ich kann allerdings auch nicht erkennen, dass es eine Integration von Odoo und magnalister gibt. Von daher sehe ich das nicht als guten Lösungsweg an. Zumal es im Odoo App Store Drittanbieter-Apps gibt, die ziemlich sicher eine bessere Integration gewährleisten. Kosten halt. Aber das tut magnalister ja auch.
Die Frage kann nur beantwortet werden, wenn ein individuelles Lastenheft (oder etwas in der Art) ausgearbeitet wird und das dann mit dem Funktionsumfang der jeweiligen Softwarelösung verglichen wird.
Was ich ziemlich sicher sagen kann: Odoo wird in vielen Bereichen einen größeren Funktionsumfang out-of-the-box haben als JTL. Dazu kommt dann noch eine Fülle an Drittanbieter-Apps. Und wenn das nicht reicht: n8n anbinden.
Für WooCommerce und Shopify gibt es passende Drittanbieter-Apps. Die ranken auch regelmäßig weit vorn – was durchaus ein gutes Zeichen ist. Denn solche Apps werden normalerweise gut gepflegt und die Entwickler dahinter werden eher gewillt sein, die Software mit jeder Iteration noch mehr auf die Kundenbedürfnisse zuzuschneiden.
Marktplätze (ebay, Amazon): siehe oben. Es gibt Drittanbieter-Apps, die zumindest auf dem Papier mit großem Funktionsumfang glänzen. Ich denke schon, dass die nicht kacke sind. Kostet halt.
Wir haben das Thema Marktplätze erst mal komplett hinten angestellt. Daher werde ich dazu in nächster Zeit nicht mit Erfahrungswerten dienen können.
Hi Uwe,
Hat alles sicher immer seine Vor- und Nachteile, grundsätzlich ist eine gut gepflegte Drittanbieter-App aber eine schöne Sache, da die Entwickler sich dann auch wirklich um das Ding kümmern, statt wie es derzeit bei Plenty mit Woo und Shopify ist, eher auf einem Bare Minimum rotten zu lassen.
Ich muss mir da aber auf jeden Fall einen Fahrplan für einen eventuellen Umzug überlegen, das Grundproblem dürfte erstmal sein, die Artikelstruktur so nachzubilden, dass der Warenbestand von dann Odoo zu den Shops / Marktplätzen weiterhin korrekt fließt und Bestellungen von dort passend angelegt werden, ebenso wie wir viele Angebote manuell erstellen, also müssen unsere ganzen Artikel-Basispakete sauber eingepflegt sein, damit wir damit arbeiten können.
Im ersten Schritt hole ich mir aber mal ein kleines Odoo-Testkonto, um mal einen ersten “Live-Eindruck” zu bekommen.
Grüße
Alex
Eine Empfehlung auch noch meinerseits: Lieber etwas mehr Zeit einplanen und dafür noch „Luft“ haben, um allgemein mal die Datenqualität nachzubessern. Dann schleppt man direkt weniger Altlasten ins neue System mit.
Diese Drittanbieter-Apps für Standard-Marktplätze schrecken mich bei Odoo ehrlich gesagt etwas ab. Wie sind da generell deine Erfahrungen?
Weil an sich klingt Odoo ja hochinteressant, aber da hat plenty meiner Meinung nach schon einen Vorteil dass die Standard-Marktplätze alle aus einer Hand kommen und zumindest Amazon & eBay würde ich schon als sehr ausgereift ansehen.
Ich auch Amazon & eBay - wenn das günstig wäre, wäre ich ja auch schon weg von Plenty und bei Odoo.
Naja … ebay und Amazon Marktplatzanbindungen würde ich bei plenty auch nicht mehr als gut bezeichnen. Teilweise ist es total veraltet, neue Features vermisst man und das Listen von Produkte bei Amazon ist massiv grauselig, wenn man mal ehrlich ist.
Wenn ein Entwickler dauerhaft Geld für seine App sehen will, muss er sich schon anstrengen. Wie überall, gibt es auch im Odoo App Store solche und solche Anbieter. Das muss man vorher prüfen oder sich bei jemandem erkundigen, der bereits Erfahrung gesammelt hat.
Wir haben für solche Zwecke eine Odoo-Agentur „auf Abruf“, die für uns die Fühler ausstreckt oder auf Erfahrungswerte zurückgreifen kann. Daher kann ich zumindest für eine Amazon-Anbindung sagen, dass wir dazu eine gewisse Empfehlung erhalten haben. Der Entwickler hat offenbar eine gute Historie, pflegt seine Apps und ist für Kundenwünsche zugänglich.
Das kann man teilweise auch leicht selbst einsehen. Wenn eine kostenpflichtige App zum Beispiel recht beliebt ist und seit Odoo Version 11 oder so regelmäßig in einer aktuellen Fassung erscheint, ist das schon mal ein Indiz. (Odoo 19 ist aktuell.) Zusätzlich kann man mit dem Entwickler Kontakt aufnehmen. Die guten werden Fragen gern beantworten oder auch mal eine Demo anbieten – wenn das nicht eh schon ohne Anfrage möglich ist.
Um es mal konkret zu machen: Amazon Odoo Connector | Odoo Apps Store
App existiert schon länger. Aktuelle Version steht bereit, obwohl Odoo 19 offiziell erst sein einem Monat oder so draußen ist. Viele Downloads. Gute Bewertungen (mal zum Bespiel für Version 18 anschauen). Live Preview direkt möglich. Die anderen Apps des Entwicklers sind ebenfalls gute Indikatoren.
Vielen Dank für deine Infos, das hilft mir tatsächlich ziemlich weiter. Auf den Entwickler bin ich bei der kurzen Recherche tatsächlich auch gleich gestoßen, auch weil die einige Plugins anbieten.
Da würde ich mich über einen Kontakt freuen, gerne auch per PN wenn du das vertraulicher halten möchtest.
Hallo, wie schaut es mit der Auftragsabwicklung aus? Gibt es auch sowas wie Prozesse bei Odoo? Wie ist die Lagervwerwaltung?
Ich habe mir gerade eine Testversion von Odoo geholt, scheitere das erste Mal bei der Artikelanlage.
So grob in dieser Form bekomme ich die Daten von den meisten Lieferanten:
| EAN | ProduktID | Product name | SKU number | Net price EUR | UVP | EK | Farbe | Größe | Gender | Country of origin |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1234567891234 | 123123 | Testartikel 1 | 123123-black-S | Nein | 300,00 | 140,00 | black | S | Herren | DE |
| 1234567891235 | 123123 | Testartikel 1 | 123123-black-M | Nein | 300,00 | 140,00 | black | M | Herren | DE |
| 1234567891236 | 123123 | Testartikel 1 | 123123-black-L | Nein | 300,00 | 140,00 | black | L | Herren | DE |
| 1234567891237 | 123123 | Testartikel 1 | 123123-black-XL | Nein | 300,00 | 140,00 | black | XL | Herren | DE |
| 1234567891238 | 123123 | Testartikel 1 | 123123-black-XXL | Nein | 300,00 | 140,00 | black | XXL | Herren | DE |
In Plenty konnte ich diese mit relativ wenig Aufwand so direkt einspielen:
- Duplikate nach ProduktID entfernen und als „Hauptartikel“ importieren
| EAN | ProduktID | Product name | SKU number | Net price EUR | UVP | EK | Farbe | Größe | Gender | Country of origin |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1234567891234 | 123123 | Testartikel 1 | 123123-black-S | Nein | 300,00 | 140,00 | black | S | Herren | DE |
Dabei Spalten wie EAN, SKU Number, Farbe und Größe ignorieren
- Farbe und Größe als Attributskette verketten und dann die Varianten importieren:
| EAN | ProduktID | Product name | SKU number | Net price EUR | UVP | EK | Attributskette | Farbe | Größe | Gender | Country of origin |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1234567891234 | 123123 | Testartikel 1 | 123123-black-S | Nein | 300,00 | 140,00 | Farbe:black;Größe:black | black | S | Herren | DE |
| 1234567891235 | 123123 | Testartikel 1 | 123123-black-M | Nein | 300,00 | 140,00 | Farbe:black;Größe:black | black | M | Herren | DE |
| 1234567891236 | 123123 | Testartikel 1 | 123123-black-L | Nein | 300,00 | 140,00 | Farbe:black;Größe:black | black | L | Herren | DE |
| 1234567891237 | 123123 | Testartikel 1 | 123123-black-XL | Nein | 300,00 | 140,00 | Farbe:black;Größe:black | black | XL | Herren | DE |
| 1234567891238 | 123123 | Testartikel 1 | 123123-black-XXL | Nein | 300,00 | 140,00 | Farbe:black;Größe:black | black | XXL | Herren | DE |
Schritt 1 bleibt bei Odoo wohl recht ähnlich.
Schritt 2 finde ich aber ziemlich aufwändig, da jedes Attribut in eine eigene Zeile soll. Dass müsste dann wohl so aussehen:
| EAN | ProduktID | Product name | SKU number | Net price EUR | UVP | EK | Attribute: |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1234567891234 | 123123 | Testartikel 1 | 123123-black-S | Nein | 300,00 | 140,00 | Farbe:black |
| Größe:S | |||||||
| Geschlecht:Herren | |||||||
| Ursprungsland:DE | |||||||
| 1234567891235 | 123123 | Testartikel 1 | 123123-black-M | Nein | 300,00 | 140,00 | Farbe:black |
| Größe:M | |||||||
| Geschlecht:Herren | |||||||
| Ursprungsland:DE | |||||||
| 1234567891236 | 123123 | Testartikel 1 | 123123-black-L | Nein | 300,00 | 140,00 | Farbe:black |
| Größe:L | |||||||
| Geschlecht:Herren | |||||||
| Ursprungsland:DE | |||||||
| 1234567891237 | 123123 | Testartikel 1 | 123123-black-XL | Nein | 300,00 | 140,00 | Farbe:black |
| Größe:XL | |||||||
| Geschlecht:Herren | |||||||
| Ursprungsland:DE | |||||||
| 1234567891238 | 123123 | Testartikel 1 | 123123-black-XXL | Nein | 300,00 | 140,00 | Farbe:black |
| Größe:XXL | |||||||
| Geschlecht:Herren | |||||||
| Ursprungsland:DE |
Bei 5 Varianten geht das noch, aber bei mehreren tausend wird das ganz schön aufwändig…
Oder stehe ich gerade auf dem Schlauch und es geht viel einfacher?
Gruß Simon
Vertraulich ist das nicht unbedingt. Aber ich scheue mich, in dieser Hinsicht eine direkte Empfehlung auszusprechen. So ein Partner muss zu einem passen. Wir haben da auch mit der Agentur eine gewisse Lernkurve durchmachen müssen. Der Name lautet OBS.
Auftragsabwicklung ist natürlich vorhanden. Das ist stark individualisierbar und automatisierbar. „Prozesse“ wie bei plenty gibt es in dem Sinn nicht. Aber es gibt einen kleinen Blumenstrauß an Automatisierungsmöglichkeiten, die einen die Prozesse eher nicht vermissen lassen.
Umgewöhnen muss man sich natürlich schon. Aber man kann die Auftragsabwicklung auf die eigene Arbeitsweise anpassen.
Lagerverwaltung funktioniert nach einfachen Grundprinzipien und kann quasi beliebig skaliert werden. Ich empfehle da einfach mal einen Blick ins Handbuch. ![]()
Ist tatsächlich so, dass ich da im Moment auch keine bessere Lösung parat habe. Ich muss aber auch dazu sagen, dass wir die letzten Wochen mehr mit der Übernahme der Produktdaten aus plenty (ohne Umweg über Dateien) beschäftigt waren und die echte Neuanlage erst später angehen.
@wanja hatte weiter oben das hier erwähnt:
„Miserabel“ finde ich etwas hart, aber es ist etwas Wahres dran. Wobei ich das auch noch mal selbst evaluieren müsste, ob es mit entsprechenden Ausgangsdateien nicht eine einfache Lösung geben könnte. So für den „Notfall“ würden mir auch noch n8n oder von ChatGPT und Co. gestrickte Skripte einfallen, die sich um die Umformung kümmern.
Wir selbst streben eher eine eigene Lösung als Odoo-Modul an, um das aus einem Guss zu haben.
Im Odoo App Store gibt es auch noch so etwas: Import Product variant | Odoo Apps Store und Import Products Template/Variants and Partners Advance App | Odoo Apps Store
Potenziell reicht das ja schon. Wie gesagt: Steht bei uns erst demnächst auf dem Plan.
Fun fact: Ich habe in einem früheren Projekt schon mal Tausende Varianten (aus plenty nach Odoo) auf die Zu-Fuß-über-den-Berg-Methode importiert. Es geht, aber ich weiß schon, warum ich das dieses Mal nicht wieder machen möchte. ![]()
Wie aufwändig hat sich das gestaltet? Ihr habt als Sportshop natürlich viele Artikel und den unterschiedlichsten Größensystemen und dann oft bei Kleidung mit unzähligen Varianten. War das am Ende gut migrierbar oder doch eine große Hürde?
Lass mich meine Aussage präzisieren: Wir waren damit beschäftigt das Tool für die Produktdatenmigration zu schreiben. Tests laufen noch. Sieht aber gut aus.
Der Vorteil ist, dass wir in lokalen Testsystemen und Staging-Umgebungen beliebig oft das Tool laufen lassen können – und es gleicht auch Bestände ab und kann neu hinzugekommene Produkte nachholen.
Zwischenstand: gut migrierbar (mit etwas Planung). Zumindest sehe ich keine Blocker oder Showstopper.
Vielleicht noch ein kleiner Einblick, wie wir das angegangen sind. Wir haben alle relevanten Inhaltsfelder von Artikeln und Varianten sowie verknüpfte Daten zusammengetragen und uns dann überlegt, wie wir das in Odoo mappen. Ehrlich gesagt hatte ich erwartet, dass wir viele neue Felder anlegen müssten. Stattdessen sind es jetzt fünf oder so geworden. Und da sind schon nice-to-have Sachen dabei.
Zudem nutzen wir das Theme Prime, was uns unter anderem bei Marken bessere Möglichkeiten gibt als im Odoo Standard.
Rein mit der Produktdatenportierung hätten wir auch deutlich schneller sein können. Wir haben es auch noch damit verknüpft, die spätere Datenpflege deutlich zu vereinfachen und mehr Daten im Shop-Frontend leicht bereitstellen zu können (GPSR und Co. zum Beispiel). Und dann ist es zwischendurch bei mir etwas eskaliert und ich habe so Kleinigkeiten wie eine komplett neue, fehlertolerante Shopsuche implementiert – neben anderer Sachen. ![]()
Mal eine Frage:
Bei mir wird nur ein Test von 14 Tagen angezeigt - kann man den auch erweitern zB. auf 6 Monat etc.? Wie macht Ihr das, da Ihr ja schon länger da Testet?
Gruß Dirk
Also wenn man alles testen will, hat man wirklich nur 14 Tage. Wobei man sicher auch mit Odoo Kontakt aufnehmen könnte wegen einer Verlängerung.
Möchte man nur eine App, ist das prinzipiell „für immer“ kostenfrei. Kann durchaus nützlich sein, hilft aber natürlich wenig, wenn man Odoo voll ausnutzen will.
Ebenfalls kostenlos und ohne Ablaufdatum ist die freie Version. Die kann man sich bei github herunterladen und lokal oder auf einem Server laufen lassen. Es fehlen einige Sachen aus der Enterprise-Version. Auf der anderen Seite gibt es unter anderem von der OCA eine Reihe an Modulen, die open source und kostenfrei zur Verfügung stehen.
Nach der kurzen Einleitung kommen wir zu unserem „Test“. Das ist wohl etwas missverständlich gewesen. Wir hatten unsere Testphase, ob Odoo überhaupt infrage kommt, schon vor längerer Zeit abgeschlossen. Der Test, auf den ich mich vorhin bezogen habe, betrifft unser eigenes Tool zur Produktdatenportierung. Wir müssen ja sicherstellen, dass es alle Daten komplett und fehlerfrei überträgt.
Odoo setzen wir ja auch schon seit Monaten in Teilen produktiv ein. (Mitarbeiter-Zeiterfassung, Abwesenheiten, Kundendienst, Reparaturmanagement, …) Also hatten wir uns eine Enterprise-Lizenz für die passende Anzahl Benutzer geholt und uns einen Hosting-Dienstleister gesucht. Sprich aktuell bezahlen wir plenty und Odoo noch parallel. Um eine solche Übergangszeit wird man auch nicht wirklich herumkommen.
macht ihr On-Premise oder sh?
