Plenty Alternativen

Ist quasi On-Premise-Odoo-sh-Style. :smiley:

OBS hat einen Ableger namens OPAAS. Ist recht nah an Odoo.sh dran. Hosting ist aber komplett in Deutschland (auf Wunsch). Wobei Cloudflare vorgeschaltet ist. (Lässt sich auch ändern.)

Es gibt auch noch andere Anbieter, die Odoo-Hosting „leicht“ machen. Also man bucht bei denen das passende Paket und bekommt Odoo schon installiert.

Der Vorteil von Odoo.sh und unserem Hosting ist, dass man noch eine Reihe an Admin-Funktionalitäten direkt serviert bekommt (Staging-Umgebungen per Knopfdruck usw.) und sich trotzdem nicht mit Admin-Kram herumschlagen muss. Falls Expertise im eigenen Unternehmen vorhanden ist oder aufgebaut werden soll, hat man natürlich noch ganz andere Optionen.

Ich empfinde es auch als großen Vorteil, dass wir unser Odoo-System jederzeit umziehen könnten. Es ist mehr oder weniger nur Datenbank + Files als Backup herunterladen, neuen Server aufsetzen, Backup + Files einspielen. (Stark vereinfacht.)

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Mal kurz geschaut, preislich hält sich das für eine kleine “Testumgebung”, um das erstmal aufzubauen, im Rahmen:

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Würde ich sogar fast schon als übertrieben ansehen. 100 GB muss man erst mal voll bekommen. Odoo ist da recht sparsam. (Und wir erziehen seit diesem Jahr die Lieferanten was die Größe von Belegen angeht.)

Bei den Workern reicht natürlich einer zum Testen. Für eine Produktivumgebung gibt es unterschiedliche Angaben, was sinnvoll ist. Als Richtlinie werden 25 Benutzer pro Worker bzw. 6 „concurrent users“ genannt. Für einen Webshop sollte pro 5000 tägliche Besucher ein Worker zur Verfügung stehen.

Falls man selbst hostet und der Server allein für Odoo bereitsteht:

workers = (Number of CPU * 2) + 1

Die genannten Verhältnisse von Benutzer zu Worker sind nur Richtwerte. Macht man häufig komplexe Sachen, wird man mehr Worker brauchen. Hat man eher leichte Tasks, kommt man mit weniger aus.

Wegen OPAAS und Odoo.sh Shared: Bei beiden konnte ich keine Probleme durch offensichtliche Überbuchung der verfügbaren Server-Ressourcen feststellen; anders als bei anderen Anbietern. :wink:

war auch mein gedanke :slight_smile:

Stimmt schon, wobei die Kosten mit dem Worker vor allem steigen, von 100 auf 50 GB spart ca. 11 Euro im Monat, ein weiterer Worker kostet schon 55 Euro zusätzlich.

Aber mal eine Frage zum Verständnis, da ist dann schon Odoo installiert mit beliebiger Benutzerzahl und die übernehmen die Wartung von Server und der Odoo-Installation, quasi ein Managed Service? Oder muss ich an der “Basis” auch selbst Hand anlegen?

Du bekommst ein Odoo komplett installiert zur Verfügung gestellt – passend zur Lizenz, die du bei Odoo selbst gebucht hast. (Also zum Beispiel Enterprise-Lizenz mit 10 Benutzern.)

Das Buchen der Lizenzen kann auch OBS (oder ein anderer Partner) für dich übernehmen, wenn du ohnehin eine Agentur in Betracht ziehst. Ich würde es sogar fast empfehlen wollen, weil dann der Odoo-Vertrieb einem nichts aufschwatzen kann, was man gar nicht braucht oder möchte.

Man erhält dann übrigens trotzdem einen Ansprechpartner bei Odoo, den man kontaktieren kann. Aber es gibt keine aktive Kontaktaufnahme, wenn eine Odoo-Agentur bei einem Händler als zuständig eingetragen ist.

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Ich hab da mal nachgefragt:
Bei dieser App hier: Amazon, eBay, Kaufland, Shopify, DB Schenker, OTTO, EDi, PrestaShop , MediaMarkt, and More | Odoo Apps Store koste es

  1. eine einzelne Lizenz zB: Ebay kostet 30 €/Monat
  2. die All-In-Lizenz kostet monatlich 99€/Monat

Es kommen keine weiteren Gebühr zB: pro Auftrag hinzu.

Soooo… schlecht finde ich das gar nicht mal oder?


Bei JTL
in der Pro (299 € Grundgebühr)
kostet 1.000 Aufträge - 119 € / Monat & 0,18 €/Auftrag wenn es mehr wie die 1000 Aufträge werden

Bei Plenty naja, da wird es ja noch teurer.

Gruß Dirk

Das klingt fast schon etwas zu günstig. Müsste man meiner Meinung nach den Leistungsumfang abklopfen beim Vergleich mit anderen Lösungen.

Beachten Sie, dass es drei verschiedene Möglichkeiten gibt, Odoo zu nutzen:

  • Odoo Online: vollständig verwaltet, aber Sie können keine Apps von Drittanbietern installieren
  • Odoo.sh (PaaS): erlaubt benutzerdefinierten Code, verlangt jedoch exorbitante „Wartungsgebühren” pro Zeile benutzerdefinierten Codes. Das ist völlig übertrieben.
  • Odoo On-Premise: Sie hosten es an einem anderen Ort, es bietet die meisten Kontroll- und Anpassungsoptionen, erfordert jedoch technisches Fachwissen.

Ja aber das ist bestimmt nur einmalig oder nicht?

Mir ist nicht klar, ob Sie die monatlichen „Wartungsgebühren” für benutzerdefinierten Code auf Odoo.SH ablehnen können:

https://www.reddit.com/r/Odoo/comments/1lz5wz5/costs_of_odoo/

Es ist jedoch wichtig, sich dessen bewusst zu sein.

Da sind wir beim Punkt, den ich schon mal angesprochen hatte. Der Vertrieb von Odoo versucht diese Wartungsgebühren als verpflichtend darzustellen und setzt das auch ungefragt in die Angebote. Aber es ist eben nicht verpflichtend, dass man das mitnimmt.

Da sollte man unbedingt darauf achten.

Leider scheint es vielen Leuten nicht klar zu sein, dass die Wartung ein optionaler Teil ist; was dann zu nicht komplett falschen, aber zumindest unvollständigen Aussagen führt. Und der Odoo-Vertrieb trägt leider auch nicht zur Aufklärung bei. Man muss da schon massiv werden, um eine korrekte Aussage zu erhalten und zu erreichen, dass der Posten aus dem Angebot gestrichen wird. Daher auch mein Seitenhieb, dass man beim Buchen über eine Agentur den Odoo-Vertrieb komplett meiden kann, wenn man möchte.

Eine andere Methode, um das zu umgehen, ist natürlich einen anderen Hosting-Dienst zu nutzen.

Aus der Praxis: Wir zahlen keinen Cent einer sonderbaren Wartungsgebühr an Odoo. Und wir haben sowohl Drittanbieter-Apps als auch eigene Module, die zusammen auf eine beachtliche Anzahl an Codezeilen kommen.

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@uweschuermann Du hast Recht! Entschuldigung!

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Wäre es evtl. sinnvoll, dass entstandene Odoo-Gepspräch auszulagern?

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Kennt jemand wecalpp und kann dazu was sagen?

Beste Grüße
Kim

Kann nur meinen persönlichen kurzen Eindruck wiedergeben.

  • Sehr umfangreich
  • Sehr umständlich
  • Schlechte Im- und Export Möglichkeiten
  • Automatisierung möglich aber umständlich

Kommt für mich nicht in Frage :wink:

Gruß Dirk

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Jera hab viele Jahre verwendet, letzte Woche habe ich eine Preiserhöhung von 350 % erhalten. man ist ja einiges gewohnt von Plenty, aber das ist pure Gier ohne Mehrwert.
Das Programm ist auch den Preis nicht wert der jetzt verlangt wird, denn ich habe mir die relevanten Exporte für den Preis eines Jahresabos von einem Studenten stricken lassen.

@Marcel-1
Wir haben schon vor ca. 3 Monaten von JERA hin zu accountone.de gewechselt. War eine gute Entscheidung.

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Die hatte ich nie auf dem Schirm, aber die Preise sind vergleichbar hoch wie bei Jerasoft. Jetzt ist der Preis ja dort auch abhängig von der Intensität der Nutzung der Software. So Als ob der Preis eines Besens nach der zu fegenden Fläche berechnet würde.

Da hier in erster Linie über Odoo diskutiert wurde eine gute Alternative für Leute mit etwas “überschaubarerem” Featurewunsch ist Billbee, ungleich günstiger als Plenty, inzwischen mit allen gängigen Marktplätzen und Shop-Anbindungen, Buchhaltung, Warenbestand, Versandabwicklung & Co. - reicht für “normale” eCommerce-Aktivitäten, ist viel schneller und leichter zu bedienen und der Support ist deutlich besser als von Plenty. Billbee ist bei Trustpilot auch so ziemlich der einzige Anbieter mit einem guten Ergebnis (4,3/5), wirklich alle Anbieter inkl. Odoo, JTL etc. liegen da deutlich drunter.

Ja klar, wer aufwändige Sachen umsetzen will, ist sicher bei Odoo besser, aber es gibt ja auch viele, die aus den Pure-Tarifen kommen oder einfach nur WaWi, Rechnungen, Aufträge etc. brauchen ohne spezielle Sonderwünsche, da reicht Billbee durchaus.

Grüße

Alex

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