Ich experimentiere noch, was den Shop betrifft. Ich richte mir grad mal WordPress mit WooComerce ein. Das ich all die letzten Jahre nicht daran gedacht hatte. Vor meinem Scheiss mit der Krankheit war ich recht fit mit WordPress - jetzt sieht das aber etwas anders aus, weil ich auch ca. 5 Jahre rein garnix mehr da gemacht habe und da muss ich ja wieder das Wissen mir wieder zulegen etc., aber ich denke das bekomm ich auch hin.
Ich schau halt mal
Shopify hab ich zu 50% ga schon so weit, aber so richtig ist das doch nicht. Wie sich bei mir rausstellte. Zudem hab ich ja bei linevast.de einen Buisness Tarif für meine Mail, da brauch ich erstmal nix anderes für den Shop. Aufstocken an Leistung geht dort ja immer.
Das wäre mit Base und WordPress Shop schon zumindest für mich das Günstigste, was ich so gefunden habe - mein Shop ist ja auch nicht mehr so groß. Hab da ja viele Artikel erstmal rausgeschmissen.
Interessant. Wo sind denn konkret die Schwächen? Sicher geht da noch mehr (und wir setzen für unseren Zweck entsprechend ein paar Sachen um), aber im Vergleich zu anderen ist das eine gute Grundlage.
Beispiel Shopware. Ich weiß nicht, wie gut Version 6 out-of-the-box aktuell ist. Version 5 konnte man selbst nach damaligen Standards quasi vergessen und musste einiges an Arbeit reinstecken. Und als Version 6 noch frisch war, sah das nicht viel anders aus. Ist das jetzt so viel besser?
Mit plentyShop (egal welcher) will ich gar nicht vergleichen. Da liegen Welten dazwischen. Der Odoo-Shop – ohne Optimierungen – läuft quasi auf dem selben Niveau wir unser plentyShop – mit aufwändigen Optimierungen. plentyShop PWA ist zwar in manchen Belangen besser bzw. anders. Insgesamt ist das aber für die lange Entwicklungszeit enttäuschend.
Davon abgesehen: Natürlich kann man Shopify und WooCommerce (oder auch Shopware) an Odoo anbinden. Nur weil ich darin keinen Vorteil sehe, heißt das ja nicht, dass das in einem anderen Projekt keine gangbare Lösung darstellt.
Ich weiß gar nicht, Warum so viele auf dem LTS Shop rumhacken. Wir sind damit in den letzten 5 Jahren enorm gewachsen und haben auch den zweiten Shop seit 3 Jahren online, Ebenfalls mit starkem Wachstum. Mag sein, dass wir in unserer Nische zu den Besten gehören und dafür auch einiges tun, aber der Weg dahin wäre ohne Plenty und den dazugehörigen Shop zumindest fraglich.
Ja in den letzten 2 Jahren sind dank Plenty einige graue Haare dazu gekommen und ich will das nicht verteidigen, aber so übel ist der Shop aus meiner Sicht nicht.
Wobei ich überlege, ob wir im nächsten Winter unseren Hauptshop auf die PWA umstellen. Aber die Entscheidung treffen wir erst im Herbst, einen wichtigen Anlass dazu sehe ich heute allerdings noch nicht. Hauptgründe wären die modernere Optik und die hoffentlich besseren Ladezeiten.
PS: Sollten wir einen Wechsel auf eine andere Platform erwägen, dann wäre Powergap aktuell mein Favorit, ich finde dort die Ladezeiten im Shop absolut vorbildlich und würde mir dies auch für unseren Shop wünschen.
Powergap ist bei der Shop-Performance Top. SEO technisch geht noch was. Aber das geht fast immer. Insgesamt ist Powergap etwas gewöhnungsbedürftig, aber sicher nicht die schlechteste Wahl.
Wenn man besonders auf Omnichannel setzt denke ich das Plenty trotz aller Schwächen noch immer weit vorn mitspielt. Der neue PWA Shop ist von den Grundlagen auch besser wie LTS. Ich bin noch immer der Meinung das Plenty den Hauptfehler bei der Entwicklung neuer Features macht. Sehr gute Ideen (z.B. Flows), manchmal auch ein guter Start (z.B. Funktionen), aber leider wird recht häufig bei 80 - 90% mit der Fehlerbereinigung und Feature Gleichheit abgebrochen und schon wieder was Neues entwickelt, anstatt es zu Ende zu bringen und es richtig gut zu machen. Dann vermisst man auch keine alten Funktionen.
Man muss bei SEO auch ehrlich hinterfragen, wie sehr man dahinter ist - und das kommt sicher auf die Nische und die Konkurrenz an. Bei uns gibt es nur relativ wenige Mitbewerber und deren Shops sind meist grausam, selbst gute “Standard-SEO” mit ein paar üblichen SEO-Plugins für Woo & Shopify machen da schon einen großen Unterschied plus moderne Shops mit guter Performance. Aber wenn man in einem “High Compeitive” Markt ist, bei dem die Mitbewerber super Leute In-House haben oder gute Agenturen beschäftigen, die alle Werte auf das Maximum drücken, dann wird das sicher enger und dann ist die Wahl des perfekten Shops, der ein Maximum an SEO-Optimierung erlaubt, deutlich wichtiger.
Bei SEO sollte man auch die verschiedenen Ebenen unterscheiden. Dinge wie „Performance“ (insbesondere die CLS-Werte) sind technische Hygienefaktoren. Absolut notwendig, aber aus Sicht von SEO nur die notwendige Basis. Wobei ein Shop mit mäßiger Performance durchaus gut ranken kann.
Die anderen beiden Bereiche sind es, wo die Musik spielt:
maschinenlesbare Content-Präsentation
Inhalt, Inhalt, Inhalt
Das geht Hand in Hand, wenn man es mit SEO ernst meint. Wobei relevanter (!) Inhalt immer noch alles andere schlägt.
Der eine Teil – also Aufbereitung der Daten für Maschinenlesbarkeit – ist beim plentyShop „ganz OK“. Meiner Meinung nach ging da zu jedem Zeitpunkt mehr, als plenty den Shopbetreibern gegönnt hat. Und die Pflege mancher Daten ist absolut grausam.
Der andere Teil ist mehr oder weniger unabhängig vom Shopsystem. Kritischer ist da eher, ob man sich der Sache mit einem guten Plan und genügend „Sitzfleisch“ annimmt. Regelmäßige neue und aktualisierte Inhalte zu liefern ist in der Regel eher günstig, erfordert aber konstante Anstrengung.
Natürlich gibt es bei SEO noch einen Bumenstrauß weiterer Faktoren. Die oben genannten halte ich schlicht für die wichtigsten.
Ich versteh nicht wie man damit zufrieden sein kann. Ich habe in 5 Jahren auch mindestens verdoppelt, aber ich bin mir sehr sicher das viel mehr drin gewesen wäre. Die letzten Jahre ließ sich ja relativ problemlos skalieren. Es gibt inzwischen gefühlt unendlich viele Alternativen die besser sind als Plenty, insbesondere was den Shop angeht. Wer WErt auf einen eigenen Shop legt hätte sich eigentlich schon vor 2 Jahren nach einer besseren Lösung umsehen sollen. Ich habe zu viel Zeit mit Hoffen und warten verbracht. Findest Du die PWA gelungen ? Die müsste ja inzwischen mindestens super sein bei so viel Zeit und Kapazität die Plenty da rein gesteckt hat. Die Schwächen von LTS aufzulisten sprengt den Rahmen hier & zukunftsfähig ist man damit sowieso nicht mehr.
Das war bei mir ganz genau so, inzwischen haben fast alle Mitbewerber heftig aufgerüstet und das SEO Thema ist seit 1-2 Jahren relevant wie nie zuvor. Die Karten werden neu gemischt.
Das ist das Problem bei Plenty seit vielen Jahren: Man ist zu 100% davon abhängig, was Plenty gnädigerweise an Features bereitstellt. Dinge wie Caching (“Shopbooster”) ziehen sich da über Jahre hin. Blog: Gibts nicht wirklich.
Bei anderen Plattformen ist das ganz anders. Bei Wordpress installiert man eben ein Caching Plugin seiner Wahl. Kann es wechseln. kann ein besseres nehmen. Kann einen schnelleren Server Buchen. kann eine Firma beauftragen den Server zu optimieren.
Da hat man eben unbegrenzt Möglichkeiten SELBST etwas zu ändern. Bei plenty konnte man jahrelang im Forum betteln.
Ja aber man muss es mitunter auch. Wir hatten gerade beim Caching mit Woo immer so unsere Probleme - die meisten Plugins schalten in der Sekunde ab, in der ein Nutzer eingeloggt ist. Wohlgemerkt nicht im Warenkorb oder der Kasse, sondern in allen Bereichen, aus Angst, dass durch das Caching dynamische Inhalte falsch geladen werden oder die Shopping-Funktionen nicht mehr korrekt arbeiten.
Wir haben lange gesucht, bis wir einen Plugin-Anbieter gefunden haben, der das Problem gut im Griff hat und somit auch bei Stammkunden, die natürlich direkt eingeloggt sind, die gecachte Version ausspielen, statt gerade den Stammkunden eine langsamere User Experience zu bieten.
Will damit sagen, Woo & Co. bieten viel, aber man muss sich damit auch beschäftigen. Shopify ist da sicherlich eine gute Ausnahme, wobei auch dort bspw. in Sachen CLS, LCP oder INP viel möglich ist - in unserem neuen Shop haben wir das Theme stark modifizieren müssen, damit Shopify in allen Bereichen grüne Ergebnisse liefert. Und das bedeutet dann, dass man direkt in den Code muss und Shopify ist in dem Bereich mitunter schlechter aufgestellt als Woo (keine Child-Themes, um Modifikationen updatesicher zu integrieren).
@DirkO Gern, wir nutzen die W3 Total Cache in Pro mit Redis fürs Datenbank-Caching sowie Objekt-Caching, alles auf einem Linevast XL-Server, der mit Redis erweitert wurde. Das geht sehr gut, allerdings mit stark modifizierten und über die Monate immer weiter optimierte Einstellungen, da gibt es dann auch die Option, für eingeloggte User die Cache aktiv zu lassen.
Und da wir sehr viele Plugins nutzen, ist das leider der einzige Weg, die Seite schnell zu halten, ansonsten wäre sie quasi nicht nutzbar.
Naja, wenn du an duzenden Stellen im Liquid teils massiv das Theme optimiert hast und viele Zeilen ausgetauscht oder zusätzlichen Code drin hast, dann ist das schon etwas beängstigend, dass ein Klick auf Update alles zerstören könnte.
Aber wie machen natürlich regelmäßige Theme-Kopien von Hand und haben eine Backup-App, die on the fly Backups der Seite, vom Design bis zu den Bestellungen, erstellt, falls mal wirklich was passiert.
Moin Leutz,
hat sich bei Euch schonmal jemand von Plenty bequemt auf eine Anfrage bzgl der PlentyOne Tarife zu antworten.
Bei uns schweigen sich die Kollegen von Plenty aus.
Natürlich nicht, ich warte seit 4 Monaten auf Antworten zu 2 Fragen.
Das Geschäftsgebaren spricht letztendlich für sich und deswegen werde ich dieses Jahr kündigen. Mir fällt auch kein Grund ein, außer der Aufwand für den Wechsel, wieso ich bleiben sollte. Preistrasparenz gibt es nicht mehr bei Penty, das was Du zahlst ist von der Tagesform Deines Gegenübers und von Deinem Verhaldungstalent abhängig. Und vielleicht auch ein bisschen vom Wetter. Und dauch davon wie sich die Preise bei Netflix entwickeln.
Ich persönlich sehe es inzwischen so: „Rette sich wer kann.“